Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vertriebsbüro

KOMM IN UNSER VERTRIEBSTEAM!

Du kennst und liebst die Zeitschrift der Straße? Du weißt, dass Bremens Straßenmagazin von Studierenden als Lernprojekt erstellt wird? Du hast vielleicht sogar deine Stammverkäuferin bzw. deinen Stammverkäufer in der Stadt? Dann fragst du dich vielleicht, wie die StraßenverkäuferInnen eigentlich an die Hefte kommen, die sie verkaufen, und wer die VerkäuferInnen betreut. Die Antwort auf fast alles ist (und hat) unser Vertriebsteam! Es besteht aus rund 20 Ehrenamtlichen im Alter zwischen 20 und 70 Jahren. In zwei Schichten pro Tag betreiben sie das Vertriebsbüro in der Innenstadt. Was bedeutet das? Im Mittelpunkt steht immer der Kontakt mit den StraßenverkäuferInnen, die das Büro aufsuchen, um Hefte für 1,20 Euro zu kaufen, die sie anschließend auf der Straße für 2,50 Euro anbieten. Das Vertriebsteam prüft Verkäuferausweise, gibt Hefte aus, kassiert das Geld, trägt den Umsatz in eine Datenbank ein und macht am Ende der Schicht eine Abrechnung. Neuen VerkäuferInnen werden die Verkaufsregeln erklärt und Ausweise ausgestellt. Ebenso wichtig wie der Heftverkauf sind die Gespräche mit den VerkäuferInnen, die mit ihren Sorgen und Nöten ins Vertriebsbüro kommen. Ein …

„DAS IST OFT BERÜHREND“

Ein Gespräch mit Petra Kettler, der neuen Vertriebskoordinatorin der Zeitschrift der Straße   Wie sahen deine ersten Tage als Vertriebskoordinatorin aus? Ich habe vor allem viel mit den ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen gesprochen. Wir haben Verbesserungsvorschläge gesammelt und Dinge angesprochen, die bei der Arbeit stören. Da konnte ich einiges herauslocken, das sie von sich aus vielleicht nicht gesagt hätten. Zum Beispiel? Das Büro war manchmal etwas schmudig. Das Reinigungsunternehmen ist nur für die Fußböden und Toiletten zuständig. Alles andere müssen wir aber selbst sauber halten. Wenn man das weiß, wischt man den Kaffeefleck eben schnell mal weg. Das ist ja nicht weiter schlimm. Wie erlebst du die Stimmung im Vertriebsteam? Alle stehen voll hinter dem Projekt! Es ist ja kein gewöhnliches Ehrenamt: Man hat Kontakt mit Menschen, mit denen man sonst eher wenig zu tun hat. Wir schnacken viel mit unseren Verkäufern, sofern die Sprache das zulässt, und erfahren viel aus ihrem Leben. Das ist oft berührend. Was gehst du als nächstes an? Im Büro bin ich dabei, die Dinge ein wenig zu ordnen – …

KOMMEN SIE IN UNSER VERTRIEBSTEAM!

Sie kennen und lieben die Zeitschrift der Straße? Sie wissen, dass Bremens Straßenmagazin von Studierenden als Lernprojekt erstellt wird? Sie haben vielleicht sogar Ihre Stammverkäuferin bzw. Ihren Stammverkäufer in der Stadt? Dann fragen Sie sich vielleicht, wie die StraßenverkäuferInnen eigentlich an die Hefte kommen, die sie verkaufen, und wer die VerkäuferInnen betreut. Die Antwort auf fast alles ist (und hat) unser Vertriebsteam! Es besteht aus knapp einem Dutzend Ehrenamtlicher im Alter zwischen 20 und 70 Jahren. In zwei Schichten pro Tag zu je drei Stunden betreiben sie das Vertriebsbüro in der Innenstadt. Was bedeutet das? Im Mittelpunkt steht immer der Kontakt mit den StraßenverkäuferInnen, die das Büro aufsuchen, um Hefte für 90 Cent zu kaufen, die sie anschließend auf der Straße für 2 Euro anbieten. Das Vertriebsteam prüft Verkäuferausweise, gibt Hefte aus, kassiert das Geld, trägt den Umsatz in eine Datenbank ein und macht am Ende der Schicht eine Abrechnung. Neuen VerkäuferInnen werden die Verkaufsregeln erklärt und Ausweise ausgestellt. Ebenso wichtig wie der Heftverkauf sind die Gespräche mit den VerkäuferInnen, die mit ihren Sorgen und …

Schmutzige Scheibe unseres Vertriebsbüros

EIN JAHR AUF DER BRAKE

Im Dezember 2014 zog das Vertriebs- und Redaktionsbüro der Zeitschrift der Straße mit Sack und Pack aus dem Lloydhof aus und in die Nähe des Hauptbahnhofs, direkt neben das damals neu eröffnete Café Papagei, den Treffpunkt für wohnungslose Menschen. Auf der Brake 10-12 ist seither unser „Zuhause“. Inzwischen wissen wir die Vorteile dieses Umzugs sehr zu schätzen. Unser Büro ist gemütlich und gut erreichbar. Das ist nicht nur für den Vertrieb wichtig, sondern auch für die vielen Freiwilligen, die unser Büro tagsüber besetzen, und für die studentischen AutorInnen, die hier mit der Redaktionsleitung regelmäßig ihre Konferenzen abhalten. Die Verkäuferinnen und Verkäufer haben nebenan im Café Papagei einen schönen Aufenthaltsort, an dem sie essen und trinken, duschen und sich mit Kleidung eindecken können. Die ärztliche Notversorgung ist auch nur eine Tür weiter. Alle diese Einrichtungen werden vom Verein für Innere Mission betrieben, der auch die Zeitschrift der Straße herausgibt. Sogar unser neues großes Vorhaben, die Uni der Straße, findet Platz in den Räumen Auf der Brake. Ins Erdgeschoss wird in den nächsten Wochen das Uni-Projektbüro einziehen. …