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	<title>Meinung &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<title>Meinung &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<item>
		<title>Dieses verdammte Wochenendgefühl</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/dieses-verdammte-wochenendgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 10:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
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					<description><![CDATA[Freitagnachmittag. Das Wochenende steht bevor. Für Unzählige das rettende Ufer nach einer strapaziösen Arbeitswoche. Sie alle arbeiten auf das Wochenende hin. Unternehmungslust oder Ruhezeit stehen auf dem Plan. Obdachlose sind in der Woche auch eher rastlos, versuchen durchzukommen, eine ebenso stressige Woche, aber nicht unbedingt mit der Hoffnung verbunden, ein tolles Wochenende zu haben. Wochenende bedeutet für sie oft Leere: eine trostlose, fast menschenleere Bremer Innenstadt, unterbrochen nur vom Lärm der Discothekenbesucher am Wochenende. Man muss die Zeit rumbringen, irgendwie diesen Wochenendtrip wieder überstehen. Und für einige der Betroffenen endet das Wochenende im Vollrausch, um zu vergessen. Das Wochenende auf der Straße zeigt sich oft monoton, doch nicht nur das. „Du ahnst, es war nicht das letzte Wochenende auf der Straße. Unzählige werden folgen. Wieder alles auf Null. Am liebsten das Wochenende überspringen, beiseiteschieben, um direkt zum Montagmorgen zu kommen, denkst du.“ Diese Gefühle kennen viele Obdachlose. Irgendwann am Wochenende erfasst es jeden. Das melancholische Loch ist vor allem auf der Straße tief. Menschen, die dort leben, haben keine räumliche Ausweichmöglichkeit, keinen emotionalen Fluchttunnel. Überempfindlichkeit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Freitagnachmittag. Das Wochenende steht bevor. Für Unzählige das rettende Ufer nach einer strapaziösen Arbeitswoche. Sie alle arbeiten auf das Wochenende hin. Unternehmungslust oder Ruhezeit stehen auf dem Plan.</h2>



<p>Obdachlose sind in der Woche auch eher rastlos, versuchen durchzukommen, eine ebenso stressige Woche, aber nicht unbedingt mit der Hoffnung verbunden, ein tolles Wochenende zu haben. Wochenende bedeutet für sie oft Leere: eine trostlose, fast menschenleere Bremer Innenstadt, unterbrochen nur vom Lärm der Discothekenbesucher am Wochenende. Man muss die Zeit rumbringen, irgendwie diesen Wochenendtrip wieder überstehen. Und für einige der Betroffenen endet das Wochenende im Vollrausch, um zu vergessen.</p>



<p>Das Wochenende auf der Straße zeigt sich oft monoton, doch nicht nur das.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>„Du ahnst, es war nicht das letzte Wochenende auf der Straße. Unzählige werden folgen. Wieder alles auf Null. Am liebsten das Wochenende überspringen, beiseiteschieben, um direkt zum Montagmorgen zu kommen, denkst du.“</em></p>
</blockquote>



<p>Diese Gefühle kennen viele Obdachlose. Irgendwann am Wochenende erfasst es jeden. Das melancholische Loch ist vor allem auf der Straße tief. Menschen, die dort leben, haben keine räumliche Ausweichmöglichkeit, keinen emotionalen Fluchttunnel. Überempfindlichkeit wechselt mit Unempfindlichkeit.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Du brauchst Härte auf der Straße. Vor allem zu dir selbst. Manchmal auch zur Gemeinschaft, die dich umgibt.&nbsp; Immer stark sein ist die einzige Devise, die dich durchbringt. Das ist keine Floskel. Du musst lernen, Stimmungslagen überspielen und wegdrücken zu können. Gute Miene zum bösen Spiel unter den Bedingungen draußen.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p>Gegen Einsamkeit und Leere entwickeln Obdachlose unterschiedliche Strategien. Ronny († 2016) beispielsweise, langjähriger Verkäufer der <em>Zeitschrift der Straße</em>, zeichnete Unterhaltungen auf.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Die letzten Gespräche mit Freunden oder netten Leuten auf der Straße festhalten. Die Dialoge immer wieder vorspielen, wieder anhören. Auch wenn es nur kurze Sequenzen sind. Das hilft, hält die Verbindung mit der Außenwelt aufrecht. Überbrückt das eine oder andere Stimmungstief.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p>Dieses Rezept geht aber nicht immer auf. Es gibt auch viele, die haben für sich gedanklich schon den Strick geknüpft. Haben schon Abschied genommen. Bei vielen blieb und bleibt es glücklicherweise nur beim Gedankenspiel. Dennoch, Wochenenden und Feiertage stellen für Menschen auf der Straße eine besondere Selbstgefährdung dar.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Die Straße verändert dich. Wochenende um Wochenende. Nicht zum Guten.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text: <br /><em>Reinhard &#8222;Cäsar&#8220; Spöring</em></td><td>Bild: <br /><em>blxentro/flickr.com</em> (nachbearbeitet)</td></tr><tr><td>nach einem Gespräch mit unserem Straßenverkäufer<em> Ronny</em><br />(† 2016; siehe <em>Ausgabe #42)</em></td><td></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/42-wollkaemmerei/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/10/cover_42.jpg" alt="" class="wp-image-11864" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/10/cover_42.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/10/cover_42-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/10/cover_42-840x560.jpg 840w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere Lösung für 2017</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/unsere-losung-fuer-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 21:50:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hetze]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenmagazin]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit über 25 Jahren engagieren sich Straßenmagazine weltweit für einige der schwächsten, verwundbarsten und am stärksten diskriminierten Mitglieder der Gesellschaft. Nicht zufällig entstanden die ersten Straßenmagazine, als die marktradikalen Reformen von Präsident Reagan (US) und Premierministerin Thatcher (GB) ihre volle Wirkung entfalteten. Das Prinzip der Solidarität von Gemeinschaft wurde durch das Prinzip des Wettbewerbs aller gegen alle ersetzt. Und dieser Wettbewerb kennt viele Verlierer. Derzeit wird das gesellschaftliche Klima nochmals deutlich rauher und kälter. Immer mehr populistische Spalter kommen an die Macht, profilieren sich durch Hetze gegen Verlierer und Schwache und ermutigen ihre Anhänger teils ganz offen zu gewalttätigen Übergriffen gegen jene. In solchen Zeiten ist es umso wichtiger, dass wir – die Straßenmagazine – uns vor die Ausgegrenzten, Beschimpften und Angegriffenen stellen, dass wir uns unsere eigene Humanität bewahren und mit gutem Beispiel vorangehen. In einer harten Welt sein weiches Herz zu zeigen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut. Das Team der Zeitschrift der Straße wird auch 2017 wieder mutig sein! Text: Michael Vogel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit über 25 Jahren engagieren sich Straßenmagazine weltweit für einige der schwächsten, verwundbarsten und am stärksten diskriminierten Mitglieder der Gesellschaft.</p>



<p>Nicht zufällig entstanden die ersten Straßenmagazine, als die marktradikalen Reformen von Präsident Reagan (US) und Premierministerin Thatcher (GB) ihre volle Wirkung entfalteten. Das Prinzip der Solidarität von Gemeinschaft wurde durch das Prinzip des Wettbewerbs aller gegen alle ersetzt. Und dieser Wettbewerb kennt viele Verlierer.</p>



<p>Derzeit wird das gesellschaftliche Klima nochmals deutlich rauher und kälter. Immer mehr populistische Spalter kommen an die Macht, profilieren sich durch Hetze gegen Verlierer und Schwache und ermutigen ihre Anhänger teils ganz offen zu gewalttätigen Übergriffen gegen jene.</p>



<p>In solchen Zeiten ist es umso wichtiger, dass wir – die Straßenmagazine – uns vor die Ausgegrenzten, Beschimpften und Angegriffenen stellen, dass wir uns unsere eigene Humanität bewahren und mit gutem Beispiel vorangehen.</p>



<p>In einer harten Welt sein weiches Herz zu zeigen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut. Das Team der <em>Zeitschrift der Straße</em> wird auch 2017 wieder mutig sein!</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text:</td><td><em>Michael Vogel</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Zeitschrift der Straße Videoclip</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/zds-videoclip/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 21:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[In unserem neuen Videoclip kommen zehn unserer Aktiven zu Wort. Sie beschreiben, wie aus ihrer Sicht die Zeitschrift der Straße ihren Anspruch einlöst, zugleich ein Medienprojekt, ein Sozialprojekt und ein Lernprojekt zu sein. Auf dreierlei Weise schafft die Zeitschrift der Straße damit gesellschaftliche Rendite. Videoproduktion: Fabian Giering Konzeption &#38; Foto: Michael Vogel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In unserem neuen Videoclip kommen zehn unserer Aktiven zu Wort. Sie beschreiben, wie aus ihrer Sicht die <em>Zeitschrift der Straße</em> ihren Anspruch einlöst, zugleich ein Medienprojekt, ein Sozialprojekt und ein Lernprojekt zu sein. Auf dreierlei Weise schafft die <em>Zeitschrift der Straße</em> damit gesellschaftliche Rendite.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Videoproduktion: <br /><em>Fabian Giering</em></td><td>Konzeption &amp; Foto: <br /><em>Michael Vogel</em></td></tr></tbody></table></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachtswünsche von Obdachlosen</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/weihnachtswuensche-von-obdachlosen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 14:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[betteln]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenblues]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Team des Hamburger Sozialprojekts Straßenblues hat obdachlose Menschen nach ihren Weihnachtswünschen befragt und das Video daraus gemacht. Die geäußerten Wünsche sind bescheiden: eine neue Jacke (Benjamin, 39), eine große Reisetasche &#8222;für das ganze Gerümpel&#8220; (Raffi, 35), Jacke und Schuhe (Zafir, 35), ein großer Rucksack und eine Isomatte (Maribo, 66) und eine Wolldecke für den Hund (Rolf, 70). Mit dem Video sollen Schenker:innen gefunden werden, die diese Wünsche erfüllen möchten. Eine schöne Idee, die wir auch in Bremen verfolgen sollten. Das Video erfüllt aber noch einen weiteren und vielleicht wichtigeren Zweck. Es zeigt obdachlose Menschen aus einer Nähe, die für Passanten auf der Straße kaum erreichbar ist. Als Betrachter fragt man sich unwillkürlich, wieso diese Menschen wohl auf der Straße gelandet sein mögen und wie sie unter solchen Umständen leben können. Das Video weckt Mitgefühl für Menschen auf der Straße und Interesse an ihnen. Damit ist viel gewonnen, denn Mitgefühl und Interesse sind gute Voraussetzungen für Hilfsbereitschaft und Solidarität. Sensibilisierung für Armut Auch unsere Bremer Zeitschrift der Straße verfolgt als Lernprojekt für Studierende dieses Ziel. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Team des Hamburger Sozialprojekts <a href="http://strassenblues.de/" target="_blank" rel="noopener">Straßenblues</a> hat obdachlose Menschen nach ihren Weihnachtswünschen befragt und das Video daraus gemacht. Die geäußerten Wünsche sind bescheiden: eine neue Jacke (Benjamin, 39), eine große Reisetasche &#8222;für das ganze Gerümpel&#8220; (Raffi, 35), Jacke und Schuhe (Zafir, 35), ein großer Rucksack und eine Isomatte (Maribo, 66) und eine Wolldecke für den Hund (Rolf, 70). Mit dem Video sollen Schenker:innen gefunden werden, die diese Wünsche erfüllen möchten. Eine schöne Idee, die wir auch in Bremen verfolgen sollten.</p>



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<iframe title="Weihnachtswünsche von Obdachlosen" src="https://player.vimeo.com/video/147141719?dnt=1&amp;app_id=122963" width="840" height="473" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe>
</div></figure>



<p>Das Video erfüllt aber noch einen weiteren und vielleicht wichtigeren Zweck. Es zeigt obdachlose Menschen aus einer Nähe, die für Passanten auf der Straße kaum erreichbar ist. Als Betrachter fragt man sich unwillkürlich, wieso diese Menschen wohl auf der Straße gelandet sein mögen und wie sie unter solchen Umständen leben können. Das Video weckt Mitgefühl für Menschen auf der Straße und Interesse an ihnen. Damit ist viel gewonnen, denn Mitgefühl und Interesse sind gute Voraussetzungen für Hilfsbereitschaft und Solidarität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sensibilisierung für Armut</h3>



<p>Auch unsere Bremer <em>Zeitschrift der Straße</em> verfolgt als Lernprojekt für Studierende dieses Ziel. Durch die Auseinandersetzung mit Wohnungslosigkeit und die Arbeit mit den Straßenverkäufer:innen sollen die Studierenden, die an der Erstellung und Vermarkung des Bremer Straßenmagazins beteiligt sind, für die menschliche Dimension von Armut und sozialer Ausgrenzung sensibilisiert werden. Einen Streetworker auf seiner Tour zu begleiten oder ein Frühstück für Menschen auf der Straße zu organisieren ist für die meisten &#8222;unserer&#8220; Studierenden ein prägendes Erlebnis.</p>



<p>Sprechen Sie doch auch mal jemanden an, der oder die auf der Straße bettelt oder ein Straßenmagazin verkauft. Nur Mut. Fragen Sie nach Weihnachtswünschen. Vielleicht können Sie diesem Menschen tatsächlich seinen Wunsch erfüllen. Und wer weiß, vielleicht machen Sie sich mit dieser Erfahrung selbst das schönste Weihnachtsgeschenk.</p>



<p>Natürlich können Sie auch für Menschen auf der Straße spenden, z. B. <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/unterstuetzen/spenden/">hier</a>.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text:<br /><em>Michael Vogel</em></td><td>Fotos und Video:<em> </em><br /><em>Strassenblues.de</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p><br /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das müssen wir hinkriegen – für alle!</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/das-muessen-wir-hinkriegen-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2015 09:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Hinz&Kunzt]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von Hinz&#38;Kunzt, Hamburg: Freunde fragen mich manchmal, ob es mich frustriert, wenn sie oder andere sich jetzt intensiv für Flüchtlinge engagieren – und die Obdachlosen so ins Hintertreffen geraten. Nein, dass sich so viele um die Neuankömmlinge kümmern und offen für sie sind, finde ich richtig toll. Das macht mir Mut für die Zukunft. Das geht übrigens nicht nur mir so, sondern auch anderen in unserem Team von Hinz&#38;Kunzt. Ein Kollege ist ganz aktiv als Flüchtlingshelfer, auch viele Obdachlose und Ex-Obdachlose engagieren sich. Und die Obdachlosen sind dadurch nicht ins Hintertreffen geraten. Sie waren es schon, bevor die Flüchtlinge kamen. Nur wird jetzt erst so richtig deutlich, was alles möglich ist, wenn eine ganze Stadt sich anstrengt. Hamburg hat, wie Bremen viele Tausende Menschen untergebracht. Mehr schlecht als recht, aber immerhin. Politiker, Behördenmitarbeiter, Mitarbeiter der Unterkünfte, Freiwillige – sie arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung. Diese Meisterleistung unserer Städte begeistert mich. Und machen mich gleichzeitig ein bisschen neidisch. Warum wird das Thema Obdachlosigkeit nicht mit derselben Power angepackt? Ich komme mir schon vor &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Gastbeitrag von <a href="https://www.hinzundkunzt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinz&amp;Kunzt</a>, Hamburg: Freunde fragen mich manchmal, ob es mich frustriert, wenn sie oder andere sich jetzt intensiv für Flüchtlinge engagieren – und die Obdachlosen so ins Hintertreffen geraten.</h2>



<p>Nein, dass sich so viele um die Neuankömmlinge kümmern und offen für sie sind, finde ich richtig toll. Das macht mir Mut für die Zukunft. Das geht übrigens nicht nur mir so, sondern auch anderen in unserem Team von Hinz&amp;Kunzt. Ein Kollege ist ganz aktiv als Flüchtlingshelfer, auch viele Obdachlose und Ex-Obdachlose engagieren sich.</p>



<p>Und die Obdachlosen sind dadurch nicht ins Hintertreffen geraten. Sie waren es schon, bevor die Flüchtlinge kamen. Nur wird jetzt erst so richtig deutlich, was alles möglich ist, wenn eine ganze Stadt sich anstrengt. Hamburg hat, wie Bremen viele Tausende Menschen untergebracht. Mehr schlecht als recht, aber immerhin. Politiker, Behördenmitarbeiter, Mitarbeiter der Unterkünfte, Freiwillige – sie arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung.</p>



<p>Diese Meisterleistung unserer Städte begeistert mich. Und machen mich gleichzeitig ein bisschen neidisch. Warum wird das Thema Obdachlosigkeit nicht mit derselben Power angepackt?</p>



<p>Ich komme mir schon vor wie der letzte Jammerlappen, wenn wir Mitarbeiter der Obdachlosenhilfe gebetsmühlenartig wiederholen, dass es keine bezahlbaren Wohnungen oder Unterkünfte mehr gibt. Und mit den Jahren jammern wir auf immer niedrigerem Niveau. Früher forderten wir bezahlbaren Wohnraum für Obdachlose, dann wenigstens Einzelzimmer in Unterkünften, jetzt: dass sie überhaupt ein Bett bekommen. Und neulich, der Tiefpunkt: dass sie in einer verdreckten Ecke in der City liegen bleiben dürfen, weil die immerhin überdacht ist.</p>



<p>Aber den politischen Willen, Obdachlose unterzubringen, den gibt es eben nicht. Trotz aller Sympathiebekundungen. Das schürt den Verteilungskampf, und so wird eine Gruppe von Menschen in Not gegen die andere ausgespielt. Das macht sich natürlich auch bei uns im Projekt bemerkbar.</p>



<p>Neulich mussten wir einen Hinz&amp;Künztler für einen Tag rausschmeißen. „Pack“, hatte der gebrüllt, mit allem Hass, den er gerade zur Verfügung hatte. Die Flüchtlinge seien „ein PACK“. Konflikte dieser Art sind wir gewohnt. Hinz&amp;Kunzt ist ein Kooperationsprojekt – zwischen Menschen, die schon als Kinder Rückhalt hatten, und solchen, die nie auf Rosen gebettet waren. Je weniger einer vom Leben bekommen hat, desto weniger hat er oft auch zu geben. Binsenweisheit: Je weiter unten einer steht, desto größer der Wunsch, dass unter ihm noch einer stehen müsse. Das mag ihm Sicherheit geben. Das alles können wir verstehen, aber nicht tolerieren.</p>



<p>Entsprechend berührt sind wir, wenn Menschen aus unseren Reihen sich eben nicht ausspielen lassen und sich sogar noch für andere engagieren. Das erleben wir derzeit eben auch.</p>



<p>Denn Fakt ist: Allen geht es schlecht. Den Flüchtlingen und den Obdachlosen – und den EU-Wanderarbeitern, von denen gerade niemand mehr spricht. Alle brauchen ein Dach über dem Kopf – menschenwürdig und ohne Wenn und Aber.<br /></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text: <br /><em>Birgit Müller</em></td><td>Beitragsbild: <br /><em><a href="https://www.flickr.com/photos/peronimo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Per Gosche/flickr.com</a></em></td></tr><tr><td>Chefredakteurin des Hamburger Straßenmagazins <a href="https://www.hinzundkunzt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinz&amp;Kunzt</a>. Dieser Beitrag ist in ähnlicher Form in der Ausgabe 10/2015 erschienen. Reproduktion mit freundlicher Genehmigung von Hinz&amp;Kunzt.</td><td></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/34-flughafen/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/cover_34-1.jpg" alt="" class="wp-image-11840" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/cover_34-1.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/cover_34-1-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/cover_34-1-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/cover_34-1-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kaufen statt Almosen geben</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen-statt-almosen-geben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Almosen]]></category>
		<category><![CDATA[betteln]]></category>
		<category><![CDATA[schnorren]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Bremer:innen kennen inzwischen die Zeitschrift der Straße. Und wer eine Ausgabe durchgeblättert und gelesen hat, weiß: Es lohnt sich. Unser Magazin bietet ungewöhnliche Einblicke in diese Stadt und Geschichten von Menschen, über die sonst niemand schreibt. Dennoch passiert es immer wieder, dass Passant:innen unseren Verkaufspersonen keine Zeitung abkaufen, sondern ihnen einfach eine Münze zustecken. Das mag nett gemeint sein, doch es degradiert unsere Kolleg:innen auf der Straße (sicherlich ungewollt) zu Almosenempfänger:innen. Wir vom Projekt Zeitschrift der Straße wollen eine Alternative zum „Schnorren“ schaffen. Wir wollen, dass bedürftige Menschen selbstbewusst ein publizistisches Qualitätsprodukt anbieten und so positive Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen entstehen. Und zwar auf Augenhöhe. Zehntausende Exemplare der Zeitschrift der Straße wurden bereits verkauft, Zehntausende Kontakte geschaffen zwischen besser situierten und häufig ausgegrenzten Menschen. Deshalb appellieren wir an Sie, liebe Leser:innen: Statt Almosen zu geben, kaufen sie weiterhin die neuesten Ausgaben bei unseren Verkäufer:innen. Wenn Sie ihnen ansonsten etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie mit der wirksamsten Werbung der Welt: Erzählen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von unserem Projekt und animieren Sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Bremer:innen kennen inzwischen die <em>Zeitschrift der Straße</em>. Und wer eine Ausgabe durchgeblättert und gelesen hat, weiß: Es lohnt sich. Unser Magazin bietet ungewöhnliche Einblicke in diese Stadt und Geschichten von Menschen, über die sonst niemand schreibt.</p>



<p>Dennoch passiert es immer wieder, dass Passant:innen unseren Verkaufspersonen keine Zeitung abkaufen, sondern ihnen einfach eine Münze zustecken. Das mag nett gemeint sein, doch es degradiert unsere Kolleg:innen auf der Straße (sicherlich ungewollt) zu Almosenempfänger:innen.</p>



<p>Wir vom Projekt<em> Zeitschrift der Straße</em> wollen eine Alternative zum „Schnorren“ schaffen. Wir wollen, dass bedürftige Menschen selbstbewusst ein publizistisches Qualitätsprodukt anbieten und so positive Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen entstehen. Und zwar auf Augenhöhe.</p>



<p>Zehntausende Exemplare der Zeitschrift der Straße wurden bereits verkauft, Zehntausende Kontakte geschaffen zwischen besser situierten und häufig ausgegrenzten Menschen. Deshalb appellieren wir an Sie, liebe Leser:innen: Statt Almosen zu geben, kaufen sie weiterhin die neuesten Ausgaben bei unseren Verkäufer:innen.</p>



<p>Wenn Sie ihnen ansonsten etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie mit der wirksamsten Werbung der Welt: Erzählen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von unserem Projekt und animieren Sie auch diese Menschen, die Verkäufer:innen zu unterstützen. Denn eine Zeitschrift bei einem unserer Verkaufspersonen zu erwerben, erkennt an, dass dieser Mensch nicht bettelt, sondern ein aktiver Teil der Gesellschaft ist. Das ist gelebte Wertschätzung. Und Menschenwürde.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text:</td><td><em>Reinhard Spöring</em></td></tr><tr><td></td><td>Vertriebskoordinator <br />der Zeitschrift der Straße</td></tr></tbody></table></figure>


Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze.
An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:

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Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/" data-wplink-edit="true">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Logo als Zeichen für Toleranz</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/logo-als-zeichen-fuer-toleranz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 08:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Logo der Zeitschrift der Straße, was stellt es dar? Abstrakte Grafik? Oder 7. auf dem Kopf stehend mit einer römischen II auf der Seite liegend (&#8222;7. Februar&#8220;)? Oder ein stilisiertes Z und ein Gleichheitszeichen (&#8222;Die Zeitschrift setzt sich für Gleichheit ein&#8220;)? Oder ein stilisiertes Z über Fahrbahnbegrenzungen (&#8222;Zeitschrift + Straße&#8220;)? Oder ein Gesicht mit Auge, Nase und Mund (&#8222;Die Zeitschrift zeigt das Gesicht der Straße&#8220;)? Oder die Bremer Stadtmusikanten mit Punkt = Hahn, Winkel = Katzenbuckel und zwei Strichen = Hund und Esel? Dies und mehr haben Menschen im Logo der Zeitschrift der Straße schon gesehen. Auch der Designer unseres Logos, Glen Swart, mochte sich nicht auf eine einzige Deutung festlegen, wie seine Skizzen zeigen. Vielmehr spielte er mit Bedeutungsverschiebungen, indem er das Logo unterschiedlichen Kontexten aussetzte (siehe unten). Mehrdeutigkeit ist wohl eine der Stärken des Symbols, das seit Anfang 2015 die Titelseite jeder Ausgabe ziert. Unsere studentischen Redakteurinnen und Redakteure müssen mit Mehrdeutigkeit umgehen, wenn sie über Straßen und Orte recherchieren und Beobachtungen, Erlebnisse und Begegnungen in Artikeln und Bildern verarbeiten. Und Mehrdeutigkeit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Logo der <em>Zeitschrift der Straße</em>, was stellt es dar? Abstrakte Grafik? Oder 7. auf dem Kopf stehend mit einer römischen II auf der Seite liegend (&#8222;7. Februar&#8220;)? Oder ein stilisiertes Z und ein Gleichheitszeichen (&#8222;Die Zeitschrift setzt sich für Gleichheit ein&#8220;)? Oder ein stilisiertes Z über Fahrbahnbegrenzungen (&#8222;Zeitschrift + Straße&#8220;)? Oder ein Gesicht mit Auge, Nase und Mund (&#8222;Die Zeitschrift zeigt das Gesicht der Straße&#8220;)? Oder die Bremer Stadtmusikanten mit Punkt = Hahn, Winkel = Katzenbuckel und zwei Strichen = Hund und Esel? Dies und mehr haben Menschen im Logo der <em>Zeitschrift der Straße</em> schon gesehen.</p>



<p>Auch der Designer unseres Logos, Glen Swart, mochte sich nicht auf eine einzige Deutung festlegen, wie seine Skizzen zeigen. Vielmehr spielte er mit Bedeutungsverschiebungen, indem er das Logo unterschiedlichen Kontexten aussetzte (siehe unten).</p>



<p>Mehrdeutigkeit ist wohl eine der Stärken des Symbols, das seit Anfang 2015 die Titelseite jeder Ausgabe ziert. Unsere studentischen Redakteurinnen und Redakteure müssen mit Mehrdeutigkeit umgehen, wenn sie über Straßen und Orte recherchieren und Beobachtungen, Erlebnisse und Begegnungen in Artikeln und Bildern verarbeiten. Und Mehrdeutigkeit zeigt sich auch in den Konflikten rund um den Umgang mit Menschen am Rande der Gesellschaft, wie z. B. Obdachlosen, Drogenabhängigen und Flüchtlingen.</p>



<p>Mehrdeutigkeit zuzulassen und zu akzeptieren ist gleichbedeutend mit Toleranz, dem Erfolgsgeheimnis des friedlichen und respektvollen Miteinanders. Allein schon deshalb verzichten wir darauf, dem Logo der <em>Zeitschrift der Straße</em> eine bestimmte Bedeutung zuzuschreiben. Wären wir aber gezwungen, uns festzulegen, könnten wir mit der Deutung des Logos als Zeichen für Toleranz sicher gut leben.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/Logo-4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="944" height="412" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/Logo-4.jpg" alt="Logo 4" class="wp-image-6319" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/Logo-4.jpg 944w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/Logo-4-300x131.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /></a></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text: <br /><em>Michael Vogel</em></td><td>Skizzen, Illustrationen und Fotos: <br /><em><a href="http://www.glenmatthewswart.com/" target="_blank" rel="noopener">Glen Swa</a></em><a href="http://www.glenmatthewswart.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>rt</em></a></td></tr></tbody></table></figure>
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