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	<title>Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<title>Die Zeitschrift Der Straße</title>
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		<title>#135 Werder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Fankultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Grün-Weiß]]></category>
		<category><![CDATA[Sportverein]]></category>
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		<category><![CDATA[Werder]]></category>
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					<description><![CDATA[Titelfoto: Tim Lachmann / Hintergrundfoto: Beate C. Koehler EDITORIAL: Vom Feeling her ein gutes Gefühl Liebe Leser:innen, das wäre ja was geworden: Während wir fröhlich diese Ausgabe vor uns hinproduzierten, Interviews führten, Fotos machten, Illustrationen zeichneten – verlor Werder Spiel um Spiel und rutschte immer tiefer in den Tabellenkeller. Und so hielten nicht nur die zunehmend mürrischen Fans den Atem an, sondern irgendwann auch wir: Die werden ja wohl nicht absteigen, jetzt, wo wir so ein schönes Heft über sie machen?! Seit den Siegen gegen Heidenheim und Union sind zumindest wir wieder deutlich entspannter – na bitte, geht doch. Wir jedenfalls glauben an den Klassenerhalt. Und Sie vermutlich auch, sonst hätten Sie das Heft vielleicht gar nicht gekauft, das Sie jetzt in den Händen halten. Werder also. Mal keine Straße, sondern ein Heft über einen Verein, der diese Stadt prägt wie kein zweiter. Der viel mehr ist als nur Fußball, auch wenn das die schönste Nebensache der Welt ist und bleibt. Ohne die Putzteams aber, die nach jedem Spiel das Stadion wieder blitzsauber machen, wäre &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size"><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color">Titelfoto: <em>Tim Lachmann</em> / Hintergrundfoto<em>: Beate C. Koehler </em></mark></p>



<h1 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color">EDITORIAL: Vom Feeling her ein gutes Gefühl </mark></h1>



<p>Liebe Leser:innen,</p>



<p>das wäre ja was geworden: Während wir fröhlich diese Ausgabe vor uns hinproduzierten, Interviews führten, Fotos machten, Illustrationen zeichneten – verlor <em>Werder </em>Spiel um Spiel und rutschte immer tiefer in den Tabellenkeller. Und so hielten nicht nur die zunehmend mürrischen Fans den Atem an, sondern irgendwann auch wir: Die werden ja wohl nicht absteigen, jetzt, wo wir so ein schönes Heft über sie machen?! Seit den Siegen gegen <em>Heidenheim </em>und <em>Union </em>sind zumindest wir wieder deutlich entspannter – na bitte, geht doch. Wir jedenfalls glauben an den Klassenerhalt. Und Sie vermutlich auch, sonst hätten Sie das Heft vielleicht gar nicht gekauft, das Sie jetzt in den Händen halten. <em>Werder </em>also. Mal keine Straße, sondern ein Heft über einen Verein, der diese Stadt prägt wie kein zweiter.</p>



<p>Der viel mehr ist als nur Fußball, auch wenn das die schönste Nebensache der Welt ist und bleibt. Ohne die Putzteams aber, die nach jedem Spiel das Stadion wieder blitzsauber machen, wäre alles nichts. Wir haben sie einen Vormittag begleitet (S. 8). Warum wir auf den Rängen brüllen, hat uns Soziologe <em>Kristian Naglo </em>erklärt (S. 28). Warum wir nicht nur brüllen, sondern auch singen, und was das mit uns macht, haben wir selbst ausprobiert und dann mit dem <em>Werder</em>-DJ besprochen – der hat’s übrigens auch nicht immer leicht (S. 12). Für unsere Bildstrecke haben uns Werder-Fans ihre Heiligtümer offenbart: Sie zeigten uns ihre Tattoos an Armen und Beinen, ihre beeindruckende Trikot- und Gartenzwergsammlung und Alben voller Autogramme. Zu sehen gibt’s das in unserer Bildstrecke (S. 14).</p>



<p>Nicht Grün-Weiß, sondern Rot-Weiß sind die Farben von <em>Rapid Bukarest</em>. Warum das wichtig ist? Weil unser Verkäufer <em>Florin Radu</em> einst selbst dort gespielt hat (S. 30). Ein Heft voller Leidenschaft und Expertise also – wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!</p>



<p><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Karolina Meyer-Schilf, Jan-Paul Koopmann <br /> und das Team der <em>Zeitschrift der Straße </em></mark></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1153" height="750" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png" alt="" class="wp-image-13154" style="width:310px" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png 1153w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich-300x195.png 300w" sizes="(max-width: 1153px) 100vw, 1153px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#15984e" class="has-inline-color">Aus dem Inhalt (mit Leseproben):</mark></h3>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img decoding="async" width="1667" height="1111" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15346 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1.jpg 1667w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial1-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1667px) 100vw, 1667px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">NACHSPIELZEIT</h2>



<p class="has-text-align-left">Wenn die Party vorbei ist, kommt der Putztrupp. Wir haben ihn begleitet</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Reportage</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Text: <em>Christiane Mache </em>/ Fotos: <em>Tim Lachmann </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – hier passt die abgedroschene Formel endlich mal. Wie es nach dem Spiel im Stadion so aussieht und vor allem wer das alles wieder sauber macht, haben wir uns vor Ort angesehen</em></p>



<p class="has-small-font-size">Es ist 9 Uhr an einem Montag im Februar. Zwei Tage nach dem Spiel Werder gegen Bayern – und eine Stunde nach der verabredeten Uhrzeit. Der Schnee hat alle morgendlichen Aktivitäten verlangsamt. Auch jetzt fällt noch ein unermüdlicher Schleier feiner Flocken. Der Räumdienst vor dem Stadion ist schon unterwegs, hat aber offensichtlich noch viel Arbeit vor sich. Am Fan-Shop wartet<em> Herr Bayram</em>. Die Kapuze seiner Jacke dicht um den Hals gezogen, auf dem Kopf eine warme Mütze. Die beste Arbeitsbekleidung für heute. Mit unserer Verspätung hat er ein Nachsehen – seine Kolleg:innen sind auch noch nicht lange da. Der Schnee. (&#8230;)</p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#15984e"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">IN DEN HÖCHSTEN TÖNEN</h2>



<p class="has-text-align-left">Fankultur und Gesang gehören zusammen wie Fuß und Ball. <br />Woher kommt das?</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Feature</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Text: <em>Ulrike Plappert </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Fankultur und Gesang gehören zusammen wie Fuß und Ball. Um Schönheit und stimmliche Präzision geht es dabei allerdings höchstens am Rande</em></p>



<p class="has-small-font-size">„Du wohnst in Peterswerder? Dann kriegst du ja viel vom <em>Werder</em>-Trubel mit“, höre ich manchmal mit mitleidigem Unterton. Dabei wohne ich gerne da. Störfaktoren wie Parkprobleme an Spieltagen, Wasserlassen in Vorgärten oder unangenehme Geräusche von alkoholisierten Fans bekommen Anwohnende nah am <em>Werder</em>-Pfad mit, der von Kneipen und Ständen mit Außenbewirtschaftung an Spieltagen gesäumt ist. „Olé-Olé-Oléee“, beseelt gesungen oder gegrölt, trägt der Wind auch weiter. (&#8230;)</p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img decoding="async" width="1667" height="1111" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15347 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2.jpg 1667w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial2-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1667px) 100vw, 1667px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">LEBENSLANG GRÜN-WEIß</h2>



<p class="has-text-align-left"><strong>Bildstrecke</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Fotos: <em>Beate C. Koehler </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Einmal so geliebt werden wie ein Fußballverein von seinen Fans: Das wär’s!</em></p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1667" height="1111" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15343 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3.jpg 1667w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial3-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1667px) 100vw, 1667px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">HALT UND HALTUNG</h2>



<p class="has-text-align-left">Die Fanbeauftragten im Interview</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Interview</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Text: <em>Andrea Schweers </em>/ Foto: <em>Norbert Schmacke </em></mark> </p>



<p class="has-small-font-size"><em>Dass Werder ein besonderer Verein ist, muss man in Bremen niemandem erzählen. Aber ein bisschen genauer wollten wir schon wissen, was hier anders läuft als bei anderen. Ein Gespräch mit den Fanbeauftragten Julia Düvelsdorf und Jermaine Greene</em></p>



<p class="has-small-font-size"><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#15984e" class="has-inline-color">Zeitschrift der Straße: Vorab erst mal: Was machen eigentlich Fanbeauftragte?</mark></strong></p>



<p class="has-small-font-size"><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#15984e" class="has-inline-color">Julia Düvelsdorf</mark>:</em> Als Bindeglied zwischen Fans und Verein haben wir großen Anteil am fairen Verhältnis zwischen allen Interessengruppen. Wo Fans betroffen sind, fängt unsere Arbeit an. Wir bilden die Schnittstelle zwischen den Akteur:Innen. Am Spieltag und in der Woche stehen wir im Austausch mit verschiedenen Ansprechpersonen und Zielgruppen und sind dabei in unserer Funktion in einer besonderen Situation: Wir sind „Vermittler:innen, Anlaufstation und Expert:innen“ von eigenen und fremden Botschaften zwischen Fans, Verein, Sicherheitsorganen, Medienvertreter:innen zugleich und bilden somit einen Kommunikations-, Dreh- und Angelpunkt.</p>



<p class="has-small-font-size"><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#15984e" class="has-inline-color">Jermaine Greene</mark>: </em>Damit tragen wir auch Verantwortung dafür, dass die Spiele möglichst deeskalativ und sicher ablaufen, zufriedenstellend für alle Parteien. Das heißt, die Fans sollen ein schönes Erlebnis haben, aber die Sicherheitskräfte möchten auch nicht überlastet werden, die Polizei möchte über Jahre hinweg vielleicht weniger Einsatzkräfte im Stadion haben. Wir versuchen, zwischen allen Interessen zu vermitteln. Das ist nicht immer einfach. Unsere Rolle setzt ganz viel Vertrauen voraus. (&#8230;)</p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-deb2bdc99662ee444092d7b46fd8a440 wp-duotone-unset-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="1667" height="1111" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15344 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4.jpg 1667w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial4-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1667px) 100vw, 1667px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">HÄTTEN SIE’S GEWUSST?</h2>



<p class="has-text-align-left"><strong>Daten &amp; Fakten</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Illustration: <em>Lucy Hollwedel</em> </mark></p>



<p class="has-small-font-size">Tore zählen kann jeder. Hier kommen die wirklich wichtigen Daten und Fakten</p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15072 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#15984e"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">„IM STADION SIND ES INSZENIERTE EMOTIONEN“</h2>



<p class="has-text-align-left">Soziologe Kristian Naglo über Gefühle und Fußballkultur</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Interview</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Interview: <em>Frieda Ahrens </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Warum flippen wir so schnell aus, brüllen auf den Rängen oder den Fernseher an? Ein Interview mit dem Soziologen Kristian Naglo über Emotionen und die Fußballkultur</em></p>



<p class="has-small-font-size"><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#15984e" class="has-inline-color">Warum werden Menschen so emotional beim Fußballschauen?</mark></strong></p>



<p class="has-small-font-size"><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#15984e" class="has-inline-color">Kristian Naglo</mark></em>: Ich denke, dass Emotionen beim Fußball mit der allgegenwärtigen Körperlichkeit des Spiels einhergehen. Je unkontrollierter die Körperlichkeit, desto größer die Emotionen – auch im Stadion. Im Stadion kann man jedoch von inszenierter Emotion ausgehen. Alles, was kollektiv auf den Rängen passiert, ist irgendwie geplant. Es folgt Mustern, zum Beispiel die Gesänge oder Choreos. Es gibt aber natürlich auch die Emotion, die uns kurzfristig mitreißt. Die springt auf bestimmte, unvorhergesehene Situationen an, die auf dem Platz stattfinden. Zum Beispiel, wenn das entscheidende Tor fällt, das das Weiterkommen der Mannschaft sichert, eine strittige Elfmeterentscheidung oder Ähnliches. (&#8230;)</p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1667" height="1111" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15345 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5.jpg 1667w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_editorial5-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1667px) 100vw, 1667px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">„ABER EINE HALBE STUNDE TRAURIGSEIN IST GENUG“</h2>



<p class="has-text-align-left">Unser Verkäufer Florin Radu spielte einst selbst – bei Rapid Bukarest</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Verkäuferporträt</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Protokoll: <em>Ulrike Plappert </em>/ Foto: <em>Wolfgang Everding </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Es kann sein, dass Ihnen unser Verkäufer Florin Radu aus Rumänien bekannt vorkommt, denn wir haben ihn hier schon einmal porträtiert. Aber in diesem Werder-Heft erfahren Sie vor allem etwas über sein Verhältnis zum Fußball</em></p>



<p class="has-small-font-size">Ich verkaufe die Zeitschrift der Straße nun schon fast fünfzehn Jahre. Es gibt keine Arbeit in Rumänien, darum bin ich schon so lange hier. Meine beiden Verkaufsplätze sind in Schwachhausen nahe dem Kino Gondel und beim Rewe an der Wachmannstraße. Mich kennen sehr viele Leute. Meine Verkaufszeiten sind von morgens neun Uhr bis in den Nachmittag. Jetzt, wo wir gerade sprechen, schneit es seit Wochen und der Winter hört nicht auf. Aber ich habe dicke Sachen an und bin immer da. (&#8230;)</p>



<p></p>



<p><span><mark style="background-color:#15984e" class="has-inline-color has-white-color"> Ab dem 7. April 2026 bei unseren Verkaufspersonen auf Bremens und Bremer­havens Straßen erhältlich! </mark></span></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p>Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze. An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:</p>



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<p>Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.</p>



<p>Für alle Auswärtigen sowie für Bremer Vereine, öffentliche Einrichtungen, Kneipen, Cafés, Hotels, Arztpraxen, Frisiersalons, Anwaltskanzleien etc. gibt es die <em>Zeitschrift der Straße</em> übrigens auch im <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/abonnement/">Abo</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: #1 Sielwall – &#8222;Bremen 21&#8220;</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/sielwall-bremen-21/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Sielwall]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[viertel]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit 15 Jahren Zeitschrift der Straße blicken wir auf die allererste Ausgabe zurück, und starten mit einem Artikel über einen Rückblick auf die Stadtentwicklung Bremen: &#8222;Eine Bürgerinitiative stoppte 1973 den Komplettabriss des Viertels. Um ein Haar wäre Bremen zur Großstadt geworden. (&#8230;)&#8220; Foto: Marion Kliesch, Text: Kolja BurmesterFebruar 2011 Neulich war mal wieder Besuch da. Aus Berlin. Ehemalige Bremer:innen. Das ist immer besonders schlimm. Zusammen saß man – Samstagmittag – im Café an der Sielwallkreuzung, schaute durch die Fenster auf das Treiben. Fahrräder, Kinder, Omas mit Rollwägen. Einigermaßen rücksichtsvolle Autofahrer, die junge Familien, voll bepackt vom Ökomarkt zum Spielplatz strebend, geduldig über die Straße ziehen lassen. Viele kleine Gespräche auf dem Bürgersteig. Jeder scheint jeden zu kennen, und man selber fragt sich, warum man eigentlich noch immer auf dem Dorf wohnt. Diesem Dorf. Die Berliner:innen schwärmen: „Mein Gott, ist das schön hier. Und so friedlich. Wann ziehst Du endlich nach Berlin? Oder zumindest New York? Das hält man ja nur ’n paar Tage hier aus. Das ist ja ’n Riesendorf. Und die Häuser so klein!“ &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Mit 15 Jahren Zeitschrift der Straße blicken wir auf die allererste Ausgabe zurück, und starten mit einem Artikel über einen Rückblick auf die Stadtentwicklung Bremen: &#8222;Eine Bürgerinitiative stoppte 1973 den Komplettabriss des Viertels. Um ein Haar wäre Bremen zur Großstadt geworden. (&#8230;)&#8220;  </h2>



<p>Foto: Marion Kliesch, Text: Kolja Burmester<br />Februar 2011</p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Neulich war mal wieder Besuch da. Aus Berlin. Ehemalige Bremer:innen. Das ist immer besonders schlimm.</em></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Zusammen saß man – Samstagmittag – im Café an der Sielwallkreuzung, schaute durch die Fenster auf das Treiben. Fahrräder, Kinder, Omas mit Rollwägen. Einigermaßen rücksichtsvolle Autofahrer, die junge Familien, voll bepackt vom Ökomarkt zum Spielplatz strebend, geduldig über die Straße ziehen lassen. Viele kleine Gespräche auf dem Bürgersteig. Jeder scheint jeden zu kennen, und man selber fragt sich, warum man eigentlich noch immer auf dem Dorf wohnt. Diesem Dorf.</em></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Die Berliner:innen schwärmen: „Mein Gott, ist das schön hier. Und so friedlich. Wann ziehst Du endlich nach Berlin? Oder zumindest New York? Das hält man ja nur ’n paar Tage hier aus. Das ist ja ’n Riesendorf. Und die Häuser so klein!“</em></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Es ist schon wahr. Das Viertel ist ein Dorf. Ein riesengroßes zwar. Aber ein Dorf. Ein Dorf mit Straßenbahn. Immerhin.</em></p>
</blockquote>



<p>Es hat nicht viel gefehlt, und das betuliche Bremer Viertel hätte sich mit der Frankfurter Skyline messen können. Bremen-Tenever stünde im Ostertor. Das Kottbusser Tor in Kreuzberg wäre nichts gegen den Sielwall.</p>



<p class="has-large-font-size">Am Abend des 4. Dezember 1973, ein Dienstag, ist die Sache durch. In einer hitzigen Sitzung beschließt die SPD-Bürgerschaftsfraktion mit der knappen Mehrheit von 26:24 Stimmen, das Quartier niederzureißen und fast vollständig neu zu gestalten. Die SPD regiert allein. CDU und FDP sind eh dafür.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Multifunktionale Stadtgroßform</h3>



<p>Die vierspurige „Mozarttrasse“ vom Rembertikreisel bis zum Flughafen ist dabei nur der kleinste Teil des ambitionierten Megaplans. Es geht um die neue Stadt, um Sachlichkeit, Rationalität, Moderne. Gleich mehrere Städteplaner sind auf das Projekt angesetzt. Sie wollen Leben und Freizeit und Arbeit im Stadtkonzept voneinander trennen und die einzelnen Bereiche durch Autotrassen miteinander verbinden. Vorbild sind, wie der damalige Bürgermeister Hans Koschnick (SPD) herausstellt, die Ideen von Le Corbusier, Übervater des Städtebaus der 60er Jahre. Neubaupläne gibt es viele, besonders vorangetrieben von der „Bremer Treuhand“ und der „Neuen Heimat“ – zwei Wohnungsbaugesellschaften, die nach dem Krieg anfangen, das Viertel aufzukaufen und unter sich aufzuteilen. Alte Filmaufnahmen zeigen, wie Beamt<em>:</em>innen des Bonner Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städteplanung in Bussen wie Tourist:innen den Ostertorsteinweg entlangchauffiert werden. Ludwig Gregord, Chefplaner der Bremer Treuhand, gibt am Mikrofon den Fremdenführer: „Sie sehen hier links und rechts, das ist nicht mehr zu halten, das wird alles dem Erdboden gleichgemacht.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Wir stapfen durch das Milchquartier. Die Berliner:innen lästern über die hohen Bremer Kaffeepreise und erfreuen sich an einem Kätzchen, das seelenruhig auf dem Pflaster [eines Fußgehwegs] zwischen Löwenzahn und Vergissmeinnicht döst. Hilde, die seit ein paar Jahren nicht mehr in Hastedt, sondern in einer Prenzelberger Atelierwohung lebt, schaut entzückt durch die Fenster des Wiener Hof Cafés. Drinnen hat sich seit 1973 nichts mehr verändert. Jedes Bild hängt noch an derselben Stelle. Wie Fische in einem Aquarium steuern die immergleichen Figuren durch den hell erleuchteten [Raum].</em></p>
</blockquote>



<p>Die Treuhand hätte damit Schluss gemacht. Weg mit den holperigen Gässchen, den handtuchbreiten Häuschen, den feuchten Hinterhöfen. Stattdessen: eine Asphaltpiste vom Rembertikreisel stracks nach Süden, vierspurig über die Weser, links und rechts davon bis zu 30-geschossige Türme, eine Hochhauslandschaft von der Schleifmühle bis zum Osterdeich, von den Wallanlagen bis zur Lüneburger Straße. „Multifunktionale Stadtgroßform“ betitelt das Städtebauinstitut Nürnberg sein Konzept, hinter der – „nur für den Dienstgebrauch“ – skizzierten imposanten Silhouette ragen gerade noch die Domtürme empor. Als Ost-West-Verbindung, zur Entlastung des Osterdeichs, schlagen die Planer eine weitere Straße durch das dicht bebaute Quartier, die sich über den Körnerwall bis zur Lüneburger Straße zieht. Was dafür alles weichen muss, hat das Stadtplanungsamt im Zuge einer Ortsbegehung bereits penibel kartiert.</p>



<p class="has-large-font-size">Es wird kein Zufall gewesen sein, dass die Grundlage für das große Abräumen aus Hannover kommt, der Stadt, die bis heute als Musterbeispiel für städtebaulichen Kahlschlag gilt. Professor Wilhelm Wortmann, dort ansässiger Stadtplaner, liefert im Auftrag der Treuhand ein „Gesamtkonzept“ fürs Bremer Viertel. Ergebnis: Große Teile des Ostertors und Steintors seien nicht mehr zu halten und müssten komplett erneuert werden. Wer heute von der Kreuzung Dobbenweg/Bismarckstraße zum Rembertikreisel geht, kann die ersten Umsetzungen dieser Pläne bewundern.</p>



<p>Das Bremen der 60er Jahre ist eine aufstrebende Stadt. Die Werften pumpen Geld in die Kassen. Die Einwohner:innenzahl könnte sich verdoppeln, glaubt man, Bremen sich zur norddeutschen Metropole entwickeln, mit Platz für mindestens 800.000 Menschen. Hierfür braucht es Wohnraum, am besten innenstadtnah, modern und hochgeschossig – zumal die Kriegsschäden noch immer für Wohnungsnot sorgen. Schon in den 30ern gilt das von Einzelhandel und engen Gassen geprägte Viertel als überplanbarer Bereich, als Spielwiese für [Stadtplanung]. Kurz nach Kriegsende verhängt der Senat einen Sanierungsstopp für das gesamte Ostertor/Steintor und gibt das Quartier damit bewusst dem Verfall preis. Die Alteingesessenen finden sich mehr oder weniger mit dem bevorstehenden Abriss ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das wird alles dem Erdboden gleichgemacht</h3>



<p>Filmaufnahmen zeigen traurige Bilder von alten Bewohner:innen, die sich für wenig Geld haben enteignen lassen, etwas wehmütig in die Umzugswagen steigen und zum Abschied in die Kamera winken. Der Wert ihrer ehemaligen Häuser, am Rande bemerkt, vervielfacht sich in den Folgejahren. Faktisch sind die Immobilien damals für ’n Appel und ’n Ei zu haben. Manche ihrer heutigen Besitzer:innen sind erstaunlich hellsichtig gewesen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Die Berliner:innen und ich stehen an der trüben Weser. Wer hier, mitten in der Stadt, mit dem Rücken zum Viertel auf den Stadtwerder guckt, könnte ebenso gut irgendwo in der niedersächsischen Provinz auf das andere Flussufer schauen. „Das da drüben ist die wahre Bremer City“, stichelt Markus, der schon Anfang der 90er nach Berlin geflüchtet ist: „Eine Kleingartensiedlung mit Holzhäusern und Vereinsheimen.“</em></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Ich bin zu müde, um dem seltsamen Impuls nachzugeben, die Kleingartenanlage, in der eine befreundete Studi-WG neuerdings auch eine Parzelle mietet, zu verteidigen. Hilde springt mir bei. „Im Sommer ist es dort sehr schön“, sagt sie: „Und außerdem leben da angeblich seltene Vogelarten.“ Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin! Wir trotten flussaufwärts zurück zum Sielwall.</em></p>
</blockquote>



<p>Borgward geht bald nach dem Krieg pleite. Der Motorisierung tut das keinen Abbruch. Bremens Antwort darauf ist die Trassentangente: eine Autobahn rings um die Innenstadt. Anfang der 70er steht die Hochstraße am Hauptbahnhof vor ihrer Vollendung. Im Westen schließt sie mit dem monströsen Nordwestknoten an die neubetonierte Weserquerung an. Im Süden sorgt die mehrspurige Neuenlander Straße für freie Fahrt. Was fehlt, ist die Spange im Osten. Da ist das Viertel im Weg.</p>



<p>Immerhin: Mit dem Rembertikreisel sind auch hier die ersten Schritte getan. Wo heute Autos ebenso lustig wie sinnlos um eine riesige Wiese im Kreis fahren, leben in den 60er Jahren noch Menschen. Dann rollen die Bagger an, fressen sich durch die Häuser. Ganze Straßenzüge fallen ihnen, wie die Wilhelmstraße, vollständig zum Opfer, andere, wie die Bohnenstraße, in Teilen. Von der Sonnenstraße stehen bloß noch Reste. An der Meinkenstraße reißen die Planer im hinteren Teil die komplette westliche Häuserfront weg. Den Bewohnern der östlichen Straßenseite, heute Eduard-Grunow-Straße, asphaltieren sie eine Autobahn vor die Wohnzimmerfenster. Diese Fakten zeigen jedem, was im Viertel nun folgen soll.</p>



<p>Niedrige Mieten und die Nähe zur Innenstadt machen das Ostertor zunehmend interessant für junge Leute. Ein Vergnügungsviertel entwickelt sich. Die Stadt schaut skeptisch auf ein sich langsam etablierendes Rotlichtmilieu und auf ein aufkeimendes Lebensgefühl, das später einmal die 68er-Bewegung genannt werden wird und das hier anfängt, sich eine neue Heimat aufzubauen. Rudi Dutschke spricht in der Lila Eule, die Fahrpreiserhöhung der Straßenbahn eskaliert zum Straßenkampf und macht bundesweit Schlagzeilen. Junge Bremer Genoss:innen um Olaf Dinné fangen an, die Kommunalpolitik für sich zu entdecken. „Sollten wir weiterhin Demos gegen die Amis in Vietnam, die Russen in der CSSR oder die Notstandsgesetze machen?“, fragt Dinné im Rückblick: „Es zeigte sich, dass wir uns im eigenen Viertel mal genauer umsehen sollten!“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Vietnam-Krieg zum Trassenkampf</h3>



<p>Und sie sehen sich um. Als erstes unterwandern sie den für das Viertel zuständigen SPD-Ortsverein Altstadt und machen Front gegen das Stadtumbauprojekt. Zwar sitzt kein Heiner Geißler mit am Küchentisch der Mozartstraße 5 – hier hat der Ortsverein seinen Sitz –, es gibt weder Wasserwerfereinsatz noch Großdemonstrationen. Die Parallelen zu Stuttgart 21 sind dennoch offenkundig. Hier wie dort weisen die Befürworter auf die demokratische Legitimation der seit langem verfolgten Planungen hin. Sie führen infrastrukturelle Notwendigkeiten ins Feld. Nicht zuletzt wird offenbar, wie viel Geld schon geflossen ist und wer welche Gewinne einberechnet hat. Wie beim Konflikt um Stuttgart 21 sind große Teile der Bevölkerung gegen das Projekt. Ludwig Gregor von der Treuhand bringt dies in einer Fernsehdebatte auf den Punkt, als er die Unwilligkeit der Eigentümer:innen beklagt: „Das Grundproblem im Ostertor ist doch zweifellos: Wir müssen in den Besitz der Grundstücke kommen.“</p>



<p>Die Stimmung im Viertel kippt. Mehr und mehr gehen die Anwohner:innen auf Konfrontationskurs. Nach einer Umfrage des Arbeitskreises Ostertor sind 95 Prozent von ihnen gegen das Projekt. Ein Umbau-Plan folgt auf den nächsten, begleitet jeweils von Widerstandsaktionen seitens der Gegenseite. Jahrelang geht das so. Legendär eine Bürger:innenversammlung im Chorprobensaal des Goethe-Theaters im Juli 1973 mit über 800 Teilnehmende: Spätestens jetzt ist klar, dass die Bewohner:innen des Viertels keines der Großbauvorhaben akzeptieren. Dessen ungeachtet bestätigt die SPD-Fraktion das Projekt – an ebenjenem Dienstagabend, dem 4. Dezember 1973.</p>



<p>Das Viertel ist geschockt. Es gibt viele Theorien darüber, was in der Nacht nach diesem Beschluss geschieht. Die populärste besagt, dass der damalige Fraktionsvorsitzende Walter Franke zuhause beim Abendbrot von seiner Frau dermaßen zusammengefaltet wird, dass er am nächsten Tag seine Fraktion ein weiteres Mal einberuft und zur Umkehr zwingt. Die wahrscheinlichere ist, dass die Abgeordneten und der Senat noch in der Nacht realisieren, dass sie diesen Beschluss gegen die Bevölkerung nicht durchhalten können, und kalte Füße bekommen. Wie auch immer: Jedenfalls tagt die Fraktion am Mittwoch erneut. Um 15 Uhr hat sie das erst am Vorabend beschlossene Projekt wieder vollständig gekippt – einstimmig, bei elf Enthaltungen.</p>



<p class="has-large-font-size">Offiziell behaupten die Abgeordneten, die Kosten hätten sich über Nacht verdoppelt, womit sich eine neue Beschlussgrundlage ergeben habe. Den Wohnungsbaugesellschaften stellt der Senat unbürokratisch die Wiesen in Tenever zur Verfügung – wo diese sich umgehend an die Umsetzung ihrer Ideen machen.</p>



<p class="has-large-font-size">Die Party in dieser Nacht im Ortsverein in der Mozartstraße 5 endet in einem grandiosen Besäufnis. Das Viertel ist gerettet.</p>



<p>Nicht so die SPD. 1979 zieht Dinné mit der Grünen Liste in die Bürgerschaft ein – das erste Landesparlament der Grünen –, macht der SPD die Macht streitig und fällt mit zum Teil überraschend konservativer Politik auf – bestrebt, das Viertel zu dem Hort der Ruhe und des Friedens zu machen, das es schlussendlich geworden ist: ganz ohne Hochhäuser, mit kleinen Läden, verkehrsberuhigten Spielstraßen, schicken Geschäften, Einkaufsgenossenschaften und Biosupermärkten. Aneinander geraten die Viertel-Schützer immer wieder mit Punks, McDonalds, Autonomen, Junkies und anderen, die nun ihrerseits versuchen, sich das Ostertor zu eigen zu machen.</p>



<p>Seit jeher gibt es im Viertel unterschiedliche Meinungen über die Gestaltung des öffentlichen Raumes. Ende 2010 startet eine neue Initiative mit dem richtungsweisenden Namen „Business Improvement District“. Initiatoren sind Geschäftsinhaber, die das Quartier in ihrem Sinne aufwerten wollen. Unter anderem ziehen sie gegen Graffiti zu Feld, wollen das Viertel sauber und attraktiv für auswärtige Kundschaft machen: Das Dorf soll sich rausputzen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Mieten steigen. Wer sie nicht zahlen kann, flüchtet nach Walle oder in die Neustadt. Mit dem „Planet Boy“ schließt im Sommer 2009 das letzte alternative Café. Das subkulturelle Image des Viertels ist endgültig nur noch Legende.</p>



<p class="has-large-font-size">Einzig der Gründungsmythos lebt weiter: Der Widerstand gegen die Mozarttrasse ist nach wie vor identitätsstiftend. Das Viertel versteht sich noch heute als gallisches Dorf gegen ein übermächtiges Rom. Wo sonst in Bremen kippen Bürger einen Drive-In und spielen nachts auf einer Straßenkreuzung Fußball?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Wir sitzen wieder im selben Lokal und trinken den zweiten Kaffee. Draußen laufen immer noch alte Bekannte vorüber. Es fängt an zu regnen. Die Lichter der Geschäfte spiegeln sich in den schmutzigen Pfützen. Der Sielwall leert sich. Wir reden über Werder und das Wetter und darüber, dass ein paar 30-stöckige Hochhäuser vielleicht doch so schlecht nicht wären. Denn vielleicht wäre Bremen dann eine richtige Großstadt geworden. Und nicht ein großes Dorf mit Straßenbahn.</em></p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
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<p></p>
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		<title>„Mit Menschen zu reden, ist mir sehr wichtig“</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/heinz-franz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Auf der Muggenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptbahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[überseestadt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufsportrait]]></category>
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					<description><![CDATA[#134 Auf der Muggenburg: Heinz Franz trifft man meist hinter dem Bahnhof. Hier verkauft er die Zeitschrift der Straße und beobachtet, wie sich die Stimmung in der Stadt verändert Protokoll: Ulrike Plappert Fotos: Norbert Schmacke Ich lebe hinterm Bahnhof, Ausgang Bürgerweide, und schlafe an verschiedenen Orten. Einfach frei. Bei Regen stelle ich mich unter. Man kann auch von nachts um zwölf bis morgens um sechs im Bahnhof schlafen. Dann wird man aber deutlich aufgefordert, zu gehen. Auch bei der Winterkälte: Raus! Der Wärmeraum im Bahnhof geht nicht, wir sind keine Fahrgäst[:innen] – also raus. Aufwärmen kann man sich bis Mittag im Tivoli. Es gibt noch einen Raum in der Nähe, der vormittags aufmacht. Da gibt’s zu essen, du kannst dich unterhalten, schlafen gehen. Eigentlich bin ich bei der Oma groß geworden, weil meine Mutter arbeiten musste. Ich war im Grundschulinternat und ein superguter Schüler. Nach der sechsten Klasse hatte ich mich auf zu Hause gefreut. Dann haben meine Mutter und ihr Mann gebaut und ich kam wieder ins Internat. Sie hatten ja keine Zeit. Zu &#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">#134 Auf der Muggenburg: <em>Heinz Franz</em> trifft man meist hinter dem Bahnhof. Hier verkauft er <em>die Zeitschrift der Straße</em> und beobachtet, wie sich die Stimmung in der Stadt verändert</h2>



<p><mark style="background-color:#fcb900" class="has-inline-color"> Protokoll: <em>Ulrike Plappert</em> <br /> Fotos: <em>Norbert Schmacke</em> </mark> </p>



<p>Ich lebe hinterm Bahnhof, Ausgang Bürgerweide, und schlafe an verschiedenen Orten. Einfach frei. Bei Regen stelle ich mich unter. Man kann auch von nachts um zwölf bis morgens um sechs im Bahnhof schlafen. Dann wird man aber deutlich aufgefordert, zu gehen. Auch bei der Winterkälte: Raus! Der Wärmeraum im Bahnhof geht nicht, wir sind keine Fahrgäst[:innen] – also raus. Aufwärmen kann man sich bis Mittag im Tivoli. Es gibt noch einen Raum in der Nähe, der vormittags aufmacht. Da gibt’s zu essen, du kannst dich unterhalten, schlafen gehen.</p>



<p>Eigentlich bin ich bei der Oma groß geworden, weil meine Mutter arbeiten musste. Ich war im Grundschulinternat und ein superguter Schüler. Nach der sechsten Klasse hatte ich mich auf zu Hause gefreut. Dann haben meine Mutter und ihr Mann gebaut und ich kam wieder ins Internat. Sie hatten ja keine Zeit. Zu meiner Geschichte gehört auch, dass ich nur kurz mit meinem Vater aufgewachsen bin. Ich habe ihn später mal aufgesucht und viel Hoffnung da reingesetzt. Aber das war zu viel erwartet. </p>



<p>Nach Bremen gezogen bin ich vor ein paar Jahren wegen einer Drogentherapie, war in Loxstedt auf einem Hof und in Vegesack in der Klinik. Ich hatte Arbeit als Dachdecker. Leider bin ich dann weit weg in die falsche Richtung gezogen und kam durch die Baustelle in Vegesack nicht mehr pünktlich zur Arbeit. Das ging dann zu Ende und die Beziehung mit der Freundin auch. Dann hat das Jobcenter Briefe wegen der Miete an die falsche Adresse geschickt. Ich hab nachgefragt, aber ich sollte warten, das würde in Bremen immer ein bisschen dauern, hieß es. Die Miete kam also nicht und Arbeit war auch nicht mehr. Der Vermieter hat mich dann einfach rausgeworfen: Kalträumung. Das wurde zwar vom Gericht aufgehoben, aber so kam eins zum andern und nichts hat funktioniert. Die Zahlungen vom Jobcenter kamen nicht, dafür der Gerichtsvollzieher und ich musste raus. Es war Januar.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p data-wp-context---core-fit-text="core/fit-text::{&quot;fontSize&quot;:&quot;&quot;}" data-wp-init---core-fit-text="core/fit-text::callbacks.init" data-wp-interactive data-wp-style--font-size="core/fit-text::context.fontSize" class="has-fit-text" style="font-style:normal;font-weight:600">„Wenn erst das Schlechte zum Guten wird, dann kommt das Chaos“</p>
</blockquote>



<p>Dann bin ich nach Bremen zum Bahnhof, wo man Essen kriegt. Da hab ich die Leute vom Café Papagei kennengelernt, die mich unterstützt haben. So bin ich auch an<em>die Zeitschrift der Straße</em> gekommen. Ich bin ja nicht der Faule oder Schnorrer oder Bettler, wie Leute draußen öfter sagen. Sie wissen ja gar nicht, was da los ist. Zum Beispiel: Ohne Arbeit keinen festen Wohnsitz und ohne Wohnung keine feste Arbeit. Das ist ein Teufelskreis. Hier in Bremen ist das mit Notunterkünften zwar alles gut organisiert. </p>



<p>Aber sie helfen einem nicht weiter, wenn man dann Arbeit hat. Dass man eine WG oder ein Zimmer bekommt, wo man sich anmelden kann, dass sie gucken, wie man zurechtkommt. Es ist ja so: Wenn man so lange kein Geld hatte und auf einmal eine Nachzahlung vom Jobcenter über dreizehnhundert Euro auf einen Schlag kommt oder Geld von einer Arbeit – Rauschzustand! Damit ist man voll überfordert und verballert das ganz schnell. Weg. Bamm! Da wird man nicht rausgeholt – dabei bräuchte man Betreuung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/02/Heinz_web.jpg" alt="Mann mit Mütze und Jacke hält eine Zeitung mit dem Titel 'DIE ZEITSCHRIFT DER STRASSE' vor einem geparkten Auto hoch" class="wp-image-15229" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/02/Heinz_web.jpg 600w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/02/Heinz_web-225x300.jpg 225w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/02/Heinz_web-420x560.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Experte des Alltags: unser Verkäufer <em>Heinz Franz</em>.</figcaption></figure>
</div>


<p></p>



<p>Von der Notunterkunft bin ich wieder auf die Straße. Zur Familie gibt es keinen Kontakt mehr. Freundschaften sind schwierig. Mit Menschen zu reden und in Kontakt zu bleiben, ist mir aber sehr wichtig. Das verlernt man nicht nur auf der Straße: Wenn man zwei Jahre in der Bude vor dem Fernseher sitzt, verändert man sich ja, geht immer mehr in sich rein, kann irgendwann gar nicht mehr mit Menschen reden. </p>



<p>Es gibt schon Leute, denen ich gelegentlich begegne, zum Beispiel Sozialarbeiter[:innen] vom Papagei oder vom Bus. Es gibt auch andere, die ich nicht immer einordnen kann. Aber das sind oberflächliche Kontakte. Wenn ich morgen weg bin, dann bin ich weg. Vielleicht denkt höchstens noch mal jemand: „Wo ist denn der Heinz? Den haben wir ja lange nicht mehr gesehen.“</p>



<p><em>Die Zeitschrift der Straße</em> verkaufe ich, weil man da einen anderen Blickwinkel auf die Menschen hat und die auch auf einen. Die meisten finden das toll. Feste Kundschaft ist am Bahnhof schwierig, weil es jeden Tag so viele, viele Gesichter gibt. Aber mit dem Geld ist es immer noch okay hier. Aber die allgemeine Stimmung ist getrübter, es gibt weniger gut Gelaunte als früher. Und das wirkt sich natürlich auch auf einen selbst aus. Es mischt sich auch keiner ein, wenn was schiefläuft. Und wenn erst das Schlechte zum Guten wird, dann kommt das Chaos. Aber das wollen wir nicht hoffen.</p>



<p>Ich würde schon gern noch mal in die Welt: mit dem Bus oder mit dem Rucksack. Dahin, wo man weniger Klamotten braucht. Erst mal nach Spanien, das kenne ich noch nicht, aber ich habe einen Kollegen da. Ich könnte mir auch vorstellen, mich hier ins System reinzuarbeiten, vielleicht eine kleine Führung zu machen und was bewirken. Die Unterstützung muss sich ändern – nicht die Sozialarbeiter[:innen], sondern das Ganze. Das wäre auf jeden Fall eine schöne Sache für meine Nachwelt.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/134-auf-der-muggenburg/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1250x833.jpg" alt="Schwarz-weiße Panoramaaufnahme einer Stadtlandschaft mit Fluss und Brücken im Hintergrund und einem Magazincover mit der Überschrift 'Auf der Muggenburg' im Vordergrund" class="wp-image-15135" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1200x800.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover.jpg 1667w" sizes="auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#134 Auf Der Muggenburg</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/134-auf-der-muggenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[15 Jahre]]></category>
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		<category><![CDATA[Überseeinsel]]></category>
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					<description><![CDATA[Titelfoto: Torsten Schmidt / Hintergrundfoto: Wolfgang Everding EDITORIAL: Wie der Phönix aus den Cornflakes Liebe Leser:innen, selbstverständlich ist jede Ausgabe der Zeitschrift der Straße neu und besonders. Dafür sind unsere Redakteur:innen ja schließlich die ganze Zeit in der Stadt unterwegs. Und trotzdem ist diese 134. Ausgabe vielleicht noch etwas besonderer – und hat auch mit ein paar mehr Neuerungen zu tun als üblich. Da wäre erst einmal unser Geburtstag: 15 Jahre ist es her, dass im Februar 2011 unsere erste Ausgabe über den Sielwall erschienen ist. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns so lange treu geblieben sind! Neu ist dann gewissermaßen unsere aktuelle Straße. Denn auch wenn Auf der Muggenburg bereits in den 1940er-Jahren angelegt wurde, hat das Quartier um das ehemalige Kellogg’s-Areal kaum noch etwas mit damals zu tun. Das spiegelt sich auch in unseren Geschichten wider: ob wir uns etwa mit dem neuartigen Energiekonzept des Gebiets beschäftigt haben (Seite 12), der anhaltenden Bautätigkeit (Seite 16) oder der Gemüsewerft, die sich mitten in der Stadt mit nachhaltiger und urbaner Landwirtschaft beschäftigt (Seite 8). &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size"><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color">Titelfoto: <em>Torsten Schmidt</em> / Hintergrundfoto<em>: Wolfgang Everding</em></mark></p>



<h1 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color">EDITORIAL: Wie der Phönix aus den Cornflakes</mark></h1>



<p>Liebe Leser:innen,</p>



<p>selbstverständlich ist jede Ausgabe der Zeitschrift der Straße neu und besonders. Dafür sind unsere Redakteur:innen ja schließlich die ganze Zeit in der Stadt unterwegs. Und trotzdem ist diese 134. Ausgabe vielleicht noch etwas besonderer – und hat auch mit ein paar mehr Neuerungen zu tun als üblich. Da wäre erst einmal unser Geburtstag: 15 Jahre ist es her, dass im Februar 2011 unsere erste Ausgabe über den Sielwall erschienen ist. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns so lange treu geblieben sind!</p>



<p>Neu ist dann gewissermaßen unsere aktuelle Straße. Denn auch wenn Auf der Muggenburg bereits in den 1940er-Jahren angelegt wurde, hat das Quartier um das ehemalige Kellogg’s-Areal kaum noch etwas mit damals zu tun. Das spiegelt sich auch in unseren Geschichten wider: ob wir uns etwa mit dem neuartigen Energiekonzept des Gebiets beschäftigt haben (Seite 12), der anhaltenden Bautätigkeit (Seite 16) oder der Gemüsewerft, die sich mitten in der Stadt mit nachhaltiger und urbaner Landwirtschaft beschäftigt (Seite 8). Wir waren selbst überrascht, wie umtriebig es auf der Überseeinsel zugeht, und hoffen, dass es Ihnen beim Lesen genauso geht.</p>



<p>Die nächste große Neuerung haben Sie bereits beim Kauf bemerkt: Eine Zeitschrift der Straße kostet künftig 3,40 Euro. Außerdem werden in diesem Jahr nur sechs Ausgaben erscheinen. Die Gründe für diese Sparmaßnahmen sind vielfältig: Inflation und steigende Druckkosten machen uns zu schaffen, während gleichzeitig auch die Lebenserhaltungskosten unserer Verkäufer:innen immer höher werden. Und so können wir gleich zum zweiten Mal in diesem Vorwort sagen: Danke, dass Sie uns treu geblieben sind!</p>



<p>Nun wünschen wir Ihnen wie immer eine unterhaltsame und spannende Lektüre.</p>



<p><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color">Karolina Meyer-Schilf, Jan-Paul Koopmann <br />und das Team der <em>Zeitschrift der Straße </em></mark></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1153" height="750" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png" alt="" class="wp-image-13154" style="width:310px" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png 1153w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich-300x195.png 300w" sizes="auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color">Aus dem Inhalt (mit Leseproben):</mark></h3>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1201" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15068 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1.jpg 1800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1-1536x1025.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_1-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f8ad00" class="has-inline-color">„WAS STADTWIRTSCHAFT IST, WEISS NOCH NIEMAND“</mark></h2>



<p class="has-text-align-left">Ein Besuch beim Gartenbauprojekt Gemüsewerft</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Reportage</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color"> Text: <em>Andrea Schweers </em>/ Fotos: <em>Wolfgang Everding </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>An der Muggenburg wird nicht nur gebohrt und gebaggert, sondern seit Langem auch geackert und gepflanzt. Wir wollten sehen, wie sich das Gartenbauprojekt Gemüsewerft am Rande der gigantischen Großbaustelle des Stephaniviertels behauptet</em></p>



<p class="has-small-font-size">Trotz des typischen Bremer Wetters mit Frühnebel und Nieselregen sind erstaunlich viele Radfahrer:innen am Weserufer in Richtung Walle unterwegs. Sie geraten ein bisschen ins Schnaufen, wenn es am Ende der Promenade die Rampe zum früheren Kellogg’s-Glände bergangeht. Am ehemaligen Pförtnerhaus „Tor 2“ werden sie dann unvermittelt gestoppt. „Radfahrer absteigen“, fordert seit Kurzem ein Schild. Also heißt es: schieben und sich durchschlängeln zwischen Absperrgittern und Bauzäunen, rechts und links die Pflanzkästen der Gemüsewerft, direkt daneben, fast bedrohlich nah: die riesige Baugrube, aus der auf der Überseeinsel ein ganzer neuer Stadtteil in die Höhe wächst. (&#8230;)</p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1201" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15069 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2.jpg 1800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2-1536x1025.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_2-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f8ad00" class="has-inline-color">„PIROUETTEN FÜR DIE WÄRMEWENDE“</mark></h2>



<p class="has-text-align-left">Ein neuartiges Energiekonzept für ein neuartiges Quartier</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Reportage</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color"> Interview: <em>Lisa Schwarzien </em>/ Fotos<em>: Wolfgang Everding </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Ein Rundgang über das ehemalige Kellogg’s-Areal zeigt, wie aus Weserwasser, Wärmepumpen und einer Eislaufbahn ein intelligentes Energiesystem entsteht – und zum Modell für die Wärmewende in Deutschland werden könnte</em></p>



<p class="has-small-font-size">„Ich hoffe, Sie haben gute Schuhe an“, sagt Elina Aksionava und steigt über eine Pfütze. Typisches Bremer Schietwetter an diesem Novembernachmittag. Gemeinsame mit der Sprecherin der Stadt. Energie.Speicher GmbH sind wir auf dem Kellogg’s-Areal verabredet. Sie gibt uns heute eine Exklusivführung über die Baustelle eines der größten Quartiersentwicklungsprojekte Europas. Besonders neugierig sind wir auf das nachhaltige Energiekonzept, das seit Mai 2025 in Betrieb ist. Mit einem Ingenieurteam aus Bremen und Hamburg sowie Partnerfirmen habe ihre Firma es in nur vier Jahren geplant und umgesetzt, erzählt uns Elina Aksionava. (&#8230;)</p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1201" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15070 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3.jpg 1800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3-1536x1025.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_3-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f8ad00" class="has-inline-color">ES GEHT VORAN</mark></h2>



<p class="has-text-align-left"><strong>Bildstrecke</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color"> Fotos: <em>Wolfgang Everding </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Mag sein, dass Quartiere am Reißbrett entstehen. <br />Real werden sie dann allerdings erst im Schutt</em></p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15071 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_4.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_4.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_4-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_4-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f8ad00" class="has-inline-color">EIN HAUS FÜR KUNST UND MEHR</mark></h2>



<p class="has-text-align-left">In den Ateliers und Werkstätten von „Kolleggs“ trifft Kunst auf Gewerbe</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Arbeitsräume</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color"> Text: <em>Ulrike Plappert</em> / Fotos: <em>Torsten Schmidt</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>In den Ateliers und Werkstätten von „Kolleggs“ trifft Kunst auf Handwerk, auf Wissenschaft, auf &#8230; jede Menge Kreativität</em></p>



<p class="has-small-font-size">Kunst ist, wenn &#8230; das mal so klar wäre. Ob wir bei Kolleggs Atelier und Werkstätten e. V. eine Antwort finden? „Kolleggs“ ist kein Tippfehler, sondern der Name des Anfang 2025 gegründeten Vereins im Haus Nr. 19 an der Stephanikirchenweide, wo einst das Kellogg’s-Areal endete. Häufig wird es als Künstlerhaus bezeichnet. Dass dies etwas irreführend ist, zeigt sich beim Rundgang mit dem Vereinsvorsitzenden André Sassenroth. Unter dem gewaltigen Dach arbeiten 150 Menschen aus verschiedensten Gewerken und künstlerischen Bereichen in ungefähr fünfundsiebzig Räumen. Kunst ist hier zwar sehr präsent, aber eben auch längst nicht alles. (&#8230;)</p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover is-light has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9346f52492ed25842a779bd5f27e26b8 wp-duotone-000000-fcb900-2"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#f8ad00"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">DIE GROSSE PAUSE</h2>



<p class="has-text-align-left">Eine Schule kämpft um ihren Schulhof</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Bildung</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color"> Text: <em>Friederike Quander </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Der Platz ist knapp: Die Schule Überseestadt kämpft um einen richtigen Schulhof </em></p>



<p class="has-small-font-size">Sie versuchen, sich den Ort anzueignen: Bunt bemalte Bretter vertreiben das trostlose Grau. Die fehlenden Bäume und Büsche werden durch Hochbeete wettgemacht, die von der Garten-AG gepflegt werden. Die weißen Spielfeldmarkierungen auf dem Boden vor dem Basketballkorb an der rückseitigen Hauswand wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst gezogen. (&#8230;)</p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15072 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_5-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f8ad00" class="has-inline-color">BALI AN DER WESER</mark></h2>



<p class="has-text-align-left">Hotel trifft auf Industrie</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Gastgewerbe</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color"> Text: <em>Nora Elbrechtz </em>/ Foto: <em>Beate C. Koehler </em></mark> </p>



<p class="has-small-font-size"><em>Ein neues Hotel trifft auf die Überreste alter Industrieanlagen: Bei „John &amp; Will“ lässt sich im Silo wohnen, was allerdings deutlich gemütlicher ist, als es im ersten Moment klingt</em></p>



<p class="has-small-font-size">Bei dem Wort „Silo“ tauchen unwillkürlich Bilder von Betonklötzen oder Metallmonstren vor dem geistigen Auge auf. Begriffe wie „stilvoll“ oder „gemütlich“ kommen einem eher nicht in den Sinn. Dass beides dennoch zusammenpassen kann, zeigt sich auf der Bremer Überseeinsel. Hier, im ehemaligen Kellogg’s-Silo, eröffnete die dänische Hotelkette Guldsmeden 2024 ihr zweites Hotel in Deutschland. Benannt ist es nach den Vornamen der Cornflakes-Erfinder John Harvey und Will Keith Kellogg. Hier also, im „John &amp; Will“, kommt nun einiges zusammen: die Cornflakes, der Beton – und Bali. Eröffnet im August 2024, bietet das Haus in dem ehemaligen Industriebau 117 nachhaltig gestaltete Zimmer unterschiedlicher Größe sowie Tagungsräume für verschiedene Anlässe. (&#8230;)</p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1201" class="wp-block-cover__image-background wp-image-15073 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6.jpg 1800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6-1536x1025.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/editorial_134_6-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/heinz-franz/"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f8ad00" class="has-inline-color">„MIT MENSCHEN ZU REDEN IST MIR SEHR WICHTIG“</mark></a></h2>



<p class="has-text-align-left">Unser Verkäufer Heinz Franz stellt sich vor</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Porträt</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#f8ad00" class="has-inline-color has-black-color">Text: <em>Ulrike Plappert </em>/ Foto: <em>Norbert Schmacke </em></mark> </p>



<p class="has-small-font-size"><em>Heinz Franz trifft man meist hinter dem Bahnhof. Hier verkauft er die Zeitschrift der Straße und beobachtet, wie sich die Stimmung in der Stadt verändert</em></p>



<p class="has-small-font-size">Ich lebe hinterm Bahnhof, Ausgang Bürgerweide, und schlafe an verschiedenen Orten. Einfach frei. Bei Regen stelle ich mich unter. Man kann auch von nachts um zwölf bis morgens um sechs im Bahnhof schlafen. Dann wird man aber deutlich aufgefordert, zu gehen. Auch bei der Winterkälte: Raus! Der Wärmeraum im Bahnhof geht nicht, wir sind keine Fahrgäste – also raus. Aufwärmen kann man sich bis Mittag im Tivoli. Es gibt noch einen Raum in der Nähe, der vormittags aufmacht. Da gibt’s zu essen, du kannst dich unterhalten, schlafen gehen. (&#8230;)</p>



<p><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/heinz-franz/">Diesen Artikel online lesen</a></p>



<p></p>



<p><span><mark style="background-color:#fcb900" class="has-inline-color has-black-color"><strong>Ab dem 2. Februar 2026 bei unseren Verkaufspersonen auf Bremens und Bremer­havens Straßen erhältlich! </strong></mark></span></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p>Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze. An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:</p>



<iframe loading="lazy" width="100%" height="500px" frameborder="0" allowfullscreen allow="geolocation" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/zeitschrift-der-strae_60625?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=false&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true"></iframe><p><a href="//umap.openstreetmap.de/de/map/zeitschrift-der-strae_60625?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true" target="_blank" rel="noopener">Vollbildanzeige</a></p>



<p>Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.</p>



<p>Für alle Auswärtigen sowie für Bremer Vereine, öffentliche Einrichtungen, Kneipen, Cafés, Hotels, Arztpraxen, Frisiersalons, Anwaltskanzleien etc. gibt es die <em>Zeitschrift der Straße</em> übrigens auch im <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/abonnement/">Abo</a>.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/135-werder/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover-1250x833.jpg" alt="Zeitschrift mit Titel &quot;Die Zeitschrift der Straße&quot; zeigt Mann mit Besen und Kehrblech auf Stadiontribüne neben Ordner mit signierten Fußballspielerkarten" class="wp-image-15342" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover-1200x800.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/03/135_cover.jpg 1667w" sizes="auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cäsar bei KLUB UNIVERSUM #14</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/caesar-bei-klub-universum-14/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 12:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[klub universum]]></category>
		<category><![CDATA[soziale stadtführung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zeitschrift-der-strasse.de/?p=15030</guid>

					<description><![CDATA[“Cäsar” Reinhard Spöring &#124; Perspektivwechsel – die soziale Stadtführung Wie sieht Bremen aus, wenn man die Straßen aus einer anderen Lebensrealität kennt? In dieser sozialen Stadtführung – empfohlen ab Klasse 8 – zeigen die Tourguides&#160;ihr&#160;Bremen. In rund 2,5 Stunden geht es zu Orten, die in keinem Reiseführer stehen: Notunterkunft statt Hotel, Tagesaufenthalt statt Café – und zu Fragen über Teilhabe, Gerechtigkeit und Zusammenleben in unserer Stadt. https://klub-universum.de/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">“Cäsar” Reinhard Spöring | Perspektivwechsel – die soziale Stadtführung</h3>



<p>Wie sieht Bremen aus, wenn man die Straßen aus einer anderen Lebensrealität kennt? In dieser sozialen Stadtführung – empfohlen ab Klasse 8 – zeigen die Tourguides&nbsp;<em>ihr</em>&nbsp;Bremen. In rund 2,5 Stunden geht es zu Orten, die in keinem Reiseführer stehen: Notunterkunft statt Hotel, Tagesaufenthalt statt Café – und zu Fragen über Teilhabe, Gerechtigkeit und Zusammenleben in unserer Stadt.</p>
</blockquote>



<p><a href="https://klub-universum.de/">https://klub-universum.de/</a></p>



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<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-16018d1d wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-black-color has-luminous-vivid-amber-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://klub-universum.de/das-war-der-klub-universum14/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KLUB UNIVERSUM #14 Programm</a></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NDR Beitrag zu ZDS bei &#8222;Cold as Ice&#8220;</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/ndr-cold-as-ice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 11:09:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Cold As Ice]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nicht nur die Temperaturen sinken, auch im Alltag fehlen oft Wärme, Rücksicht, Miteinander.&#8220; – schreibt der NDR. Am Montag, 8.12. strahlt der NDR den Beitrag über die Kollaboration der Zeitschrift der Straße mit der Werserburg um 22:45 im Fernsehen aus. Darin könnt ihr u.a. einen Ausschnitt von Heinz Franz&#8216; Perspektive vom Leben auf der Straße sehen. Hier kommt ihr direkt zum Videobeitrag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/-,kulturjournal-282.html" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="992" height="558" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-08-at-11-57-48-Cold-as-Ice-Ausstellung-in-der-Bremer-Weserburg-ueber-soziale-Kaelte-ndr.de_.jpg" alt="" class="wp-image-14981" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-08-at-11-57-48-Cold-as-Ice-Ausstellung-in-der-Bremer-Weserburg-ueber-soziale-Kaelte-ndr.de_.jpg 992w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-08-at-11-57-48-Cold-as-Ice-Ausstellung-in-der-Bremer-Weserburg-ueber-soziale-Kaelte-ndr.de_-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px" /></a></figure>



<p>&#8222;Nicht nur die Temperaturen sinken, auch im Alltag fehlen oft Wärme, Rücksicht, Miteinander.&#8220; – schreibt der NDR. Am Montag, 8.12. strahlt der NDR den Beitrag über die Kollaboration der Zeitschrift der Straße mit der Werserburg um 22:45 im Fernsehen aus. Darin könnt ihr u.a. einen Ausschnitt von Heinz Franz&#8216; Perspektive vom Leben auf der Straße sehen. <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/-,kulturjournal-282.html">Hier kommt ihr direkt zum Videobeitrag.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#133 Schlachte</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/133-schlachte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendherberge]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schlachte]]></category>
		<category><![CDATA[Weser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zeitschrift-der-strasse.de/?p=14805</guid>

					<description><![CDATA[Titelfoto: Wolfgang Everding / Hintergrundfoto: Torsten Schmidt EDITORIAL: Weser und Weihnachtsmarkt Liebe Leser:innen, im Sommer quirlige Partymeile, im Winter windig und leer – bis die Weihnachtszeit kommt, so wie jetzt gerade: Dann erstrahlt die Schlachte wieder in vollem Glanz, und zwar für die Mittelalter-Version des Weihnachtsmarktes oder zumindest das, was wir dafür halten. Was es damals eigentlich wirklich so an Streetfood gab, erklärt Friederike Quander in einem erfrischenden Text, der mit so einigen Mythen und Vorurteilen aufräumt (S. 24). Das Windig-Leere finden Sie in diesem Heft aber auch, und zwar in unserer Bildstrecke. Fotograf Torsten Schmidt war für uns morgens um sieben an der Schlachte, also dann, wenn wirklich noch gar nichts los ist. Und das hat seinen ganz eigenen Reiz (S. 18). Unser Versuch, ein bisschen Weihnachtsgeld zu verdienen, ist indessen kläglich gescheitert: Zu dritt waren wir in der Spielbank, haben Automaten mit unserem Geld gefüttert und uns währenddessen von der Fachstelle Glücksspielsucht erklären lassen, was genau daran eigentlich so gefährlich ist. Und ein bisschen haben wir das auch selbst gemerkt (S. 8). Etwas &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Titelfoto: <em>Wolfgang Everding</em> /<em> </em>Hintergrundfoto<em>: Torsten Schmidt</em></mark></p>



<h1 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">EDITORIAL: Weser und Weihnachtsmarkt</mark></h1>



<p>Liebe Leser:innen,</p>



<p>im Sommer quirlige Partymeile, im Winter windig und leer – bis die Weihnachtszeit kommt, so wie jetzt gerade: Dann erstrahlt die Schlachte wieder in vollem Glanz, und zwar für die Mittelalter-Version des Weihnachtsmarktes oder zumindest das, was wir dafür halten. Was es damals eigentlich wirklich so an Streetfood gab, erklärt Friederike Quander in einem erfrischenden Text, der mit so einigen Mythen und Vorurteilen aufräumt (S. 24). </p>



<p>Das Windig-Leere finden Sie in diesem Heft aber auch, und zwar in unserer Bildstrecke. Fotograf Torsten Schmidt war für uns morgens um sieben an der Schlachte, also dann, wenn wirklich noch gar nichts los ist. Und das hat seinen ganz eigenen Reiz (S. 18). Unser Versuch, ein bisschen Weihnachtsgeld zu verdienen, ist indessen kläglich gescheitert: Zu dritt waren wir in der Spielbank, haben Automaten mit unserem Geld gefüttert und uns währenddessen von der Fachstelle Glücksspielsucht erklären lassen, was genau daran eigentlich so gefährlich ist. Und ein bisschen haben wir das auch selbst gemerkt (S. 8).</p>



<p>Etwas schlachteabwärts, schon hinter der Brücke, trafen wir zuerst Ajmi Meziou, dessen erstaunlicher Lebensweg ihn von Bremen über Tunesien zurück an die Schlachte führte (S. 28) – und dann Michael Karge, der Hausleiter der Jugendherberge ist und das Haus zwischen Streetfood und Stockbetten neu erfindet (S. 14). Mit dem Neuerfinden haben auch de pinke deerns so ihre Erfahrungen. Sie sind die Siegerinnen der Herzen beim Drachenbootrennen vor der Schlachte und machen anderen Mut gegen den Brustkrebs. Im Interview mit Steuerfrau Nicole Zander erfahren Sie einerseits viel über das Rudern, den Brustkrebs und das neue Boot – in Wahrheit geht es aber um Selbstwirksamkeit und Resilienz (S. 10). Also um Eigenschaften, die man gerade jetzt gut gebrauchen kann angesichts der Herausforderungen da draußen. Wir wünschen allen, die feiern, frohe und besinnliche Weihnachtstage und wie immer eine spannende Lektüre!</p>



<p><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color"> Karolina Meyer-Schilf, Jan-Paul Koopmann <br /> und das Team der <em>Zeitschrift der Straße </em></mark></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1153" height="750" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png" alt="" class="wp-image-13154" style="width:310px" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png 1153w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich-300x195.png 300w" sizes="auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Aus dem Inhalt:</mark></h3>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14814 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2.jpg 2500w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_2-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">ALLES AUF ROT</h2>



<p class="has-text-align-left">Wie süchtig machen Automaten?<br />Ein Selbstversuch in der <em>Bremer Spielbank</em></p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 8</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Text: <em>Karolina Meyer-Schilf </em>/<em> </em>Fotos: <em>Beate C. Koehler</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14815 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3.jpg 2500w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_3-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">&#8222;DU PADDELST NIE ALLEINE&#8220;</h2>



<p class="has-text-align-left"><em>de pinke deerns</em> machen sich gegenseitig Mut im Kampf gegen den Brustkrebs – <br />und allen Leuten gute Laune.</p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 10</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Interview: <em>Andrea Schweers </em>/<em> </em>Fotos<em>: Norbert Schmacke </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14809 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4.jpg 2500w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_4-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">STREETFOOD UND STOCKBETTEN</h2>



<p class="has-text-align-left">Michael Karge ist gelernter Koch. <br />Im Oktober hat er die Hausleitung der Jugendherberge übernommen.</p>



<p><strong>Seite 14</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Text: <em>Lisa Schwarzien </em>/<em> </em>Fotos: <em>Wolfgang Everding </em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14810 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5.jpg 2500w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_5-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">MORGENS UM SIEBEN</h2>



<p class="has-text-align-left">Wenn die letzten Gäste längst gegangen sind und die neuen noch nicht da: <br />Dann sieht man die Schlachte, wie sie ist</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 18</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Text: <em>Karolina Meyer-Schilf</em> /<em> </em>Fotos: <em>Torsten Schmidt</em></mark></p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14811 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6.jpg 2500w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_6-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">WIE VIEL MITTELALTER <br />STECKT IM SCHLACHTE-ZAUBER?</h2>



<p class="has-text-align-left">Getreidegrütze statt Ritterpfanne:<br />Im echten Mittelalter gab’s anderes Streetfood</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 24</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Text: <em>Friederike Quander </em>/<em> </em>Illustrationen: <em>Lucy Hollwedel</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14812 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7.jpg 2500w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/editorial_133_7-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">ZWISCHEN DEN WELTEN</h2>



<p class="has-text-align-left">Ajmi Meziou wurde in Bremen geboren und begegnet uns heute an der Schlachte – doch sein Weg dorthin war ungewöhnlich weit</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 28</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#da0642" class="has-inline-color">Text: <em>Ulrike Plappert </em>/<em> </em>Foto: <em>Beate C. Koehler</em></mark></p>



<p><strong><mark style="background-color:#da0642" class="has-inline-color has-white-color"> Ab dem 1. Dezember 2025 bei unseren Verkaufspersonen auf Bremens und Bremer­havens Straßen erhältlich! </mark></strong></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p>Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze. An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:</p>



<iframe loading="lazy" width="100%" height="500px" frameborder="0" allowfullscreen allow="geolocation" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/zeitschrift-der-strae_60625?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=false&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true"></iframe><p><a href="//umap.openstreetmap.de/de/map/zeitschrift-der-strae_60625?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true" target="_blank" rel="noopener">Vollbildanzeige</a></p>



<p>Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.</p>



<p>Für alle Auswärtigen sowie für Bremer Vereine, öffentliche Einrichtungen, Kneipen, Cafés, Hotels, Arztpraxen, Frisiersalons, Anwaltskanzleien etc. gibt es die <em>Zeitschrift der Straße</em> übrigens auch im <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/abonnement/">Abo</a>.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/134-auf-der-muggenburg/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1250x833.jpg" alt="Schwarz-weiße Panoramaaufnahme einer Stadtlandschaft mit Fluss und Brücken im Hintergrund und einem Magazincover mit der Überschrift 'Auf der Muggenburg' im Vordergrund" class="wp-image-15135" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1250x833.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover-1200x800.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2026/01/134_cover.jpg 1667w" sizes="auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ZdS bei Lichter der Neustadt 2025</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/zds-bei-lichter-der-neustadt-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 09:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Lichter der Neustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermarkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zeitschrift-der-strasse.de/?p=14731</guid>

					<description><![CDATA[Wir sind dieses Jahr wieder auf dem Wintermarkt &#8222;Lichter der Neustadt&#8220; (KulturKraken e.V.)&#160; An unserem Stand erhaltet ihr aktuelle und vergriffene ZdS-Ausgaben, selbstgekochte Marmelade unserer Ehrenamtlichen und mehr. An den folgenden Tagen könnt ihr uns antreffen : Freitag, 28.11.2515:30–22:15 Uhr und Donnerstag, 4.12.2516:00–22:15 Uhr Über Lichter der Neustadt:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir sind dieses Jahr wieder auf dem Wintermarkt &#8222;Lichter der Neustadt&#8220; <strong>(</strong><em>KulturKraken e.V.</em>)&nbsp; </p>



<p>An unserem Stand erhaltet ihr aktuelle und vergriffene ZdS-Ausgaben, selbstgekochte Marmelade unserer Ehrenamtlichen und mehr.</p>



<p>An den folgenden Tagen könnt ihr uns antreffen :</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-group is-content-justification-center is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-94bc23d7 wp-block-group-is-layout-flex">
<h2 class="wp-block-heading">Freitag, 28.11.25<br />15:30–22:15 Uhr</h2>



<p>und</p>



<h2 class="wp-block-heading">Donnerstag, 4.12.25<br />16:00–22:15 Uhr</h2>
</div>
</div></div>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Über Lichter der Neustadt:</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-background" style="background-color:#e9e0ff">&#8222;In diesem Jahr stehen wir vor ganz neuen finanziellen Herausforderungen. Die Kostenexplosionen im Veranstaltungsbereich gehen leider auch an uns nicht spurlos vorbei.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e9e0ff">Wir haben uns vorgenommen, das Festival weiterhin eintrittsfrei zu halten, um es für jede*n zugänglich zu machen – aber das können wir nicht allein.&nbsp;<strong>Wir brauchen Euch!&nbsp;</strong>Wir sind als gemeinnütziger Verein mehr denn je auf Spenden und freiwilligen Eintritt angewiesen, um die Veranstaltung in gewohnter Qualität realisieren zu können.&nbsp;<br /><br />Unser Ziel ist es, 10.000 € zu sammeln, um das Festival auch dieses Jahr wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.&#8220;<br /><br /><strong><a href="https://www.betterplace.org/de/projects/164025?utm_campaign=user_share&amp;utm_medium=ppp_sticky&amp;utm_source=Link&amp;utm_content=bp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jede Spende, egal wie viel, trägt dazu bei, die Magie der &#8222;Lichter der Neustadt&#8220; zu erhalten.</a></strong></p>
</blockquote>
</blockquote>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>25 % Spendenzuschlag ab Ende November</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/25-spendenzuschlag-ab-ende-november/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zeitschrift-der-strasse.de/?p=14751</guid>

					<description><![CDATA[An jedem Adventssonntag: 25 % mehr auf Spenden* &#x1f381; Es ist schon eine kleine Tradition bei betterplace: An allen vier Advents-Sonntagen verstärken sie auch in diesem Jahr wieder Spenden, die auf unser Projekt auf betterplace.org eingehen mit 25 % – bis das Budget von jeweils 10.000 € leer ist!* Das heißt, es lohnt sich für euch als Unterstützer*innen noch mehr, an diesen Tagen zu spenden! Hier geht es zu unserer Spendenseite: https://www.betterplace.org/de/projects/35784-die-zeitschrift-der-strasse-das-bremer-strassenmagazin *Wichtig: Bitte informiere dich im Vorfeld über die Bedingungen unseres Winter-Matchings! Aktionsbedingungen Winter-Matching 2025.pdf &#8211; Google Drive Danke &#60;3]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>An jedem Adventssonntag: 25 % mehr auf Spenden* <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f381.png" alt="🎁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>



<p>Es ist schon eine kleine Tradition bei betterplace: An allen vier Advents-Sonntagen verstärken sie auch in diesem Jahr wieder Spenden, die auf unser Projekt auf betterplace.org eingehen mit 25 % – bis das Budget von jeweils 10.000 € leer ist!* Das heißt, es lohnt sich für euch als Unterstützer*innen noch mehr, an diesen Tagen zu spenden!</p>



<p><strong><mark style="background-color:#7bdcb5" class="has-inline-color has-black-color">Hier geht es zu unserer Spendenseite: <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/35784-die-zeitschrift-der-strasse-das-bremer-strassenmagazin">https://www.betterplace.org/de/projects/35784-die-zeitschrift-der-strasse-das-bremer-strassenmagazin</a></mark></strong></p>
</blockquote>



<p>*Wichtig: Bitte informiere dich im Vorfeld über die Bedingungen unseres Winter-Matchings! <a href="https://drive.google.com/file/d/1CF8q581TDwwiVX5mtspd-zSYhrStQryv/view?_sc=NDk4MTM2MiMxMDc4NjQ1&amp;utm_id=361">Aktionsbedingungen Winter-Matching 2025.pdf &#8211; Google Drive</a></p>



<p>Danke &lt;3</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#132 Cold As Ice</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/132-cold-as-ice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Cold As Ice]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Weserburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zeitschrift-der-strasse.de/?p=14611</guid>

					<description><![CDATA[Titelfoto: Torsten Schmidt EDITORIAL: Ist das Kunst oder was? Liebe Leser:innen, mehr als 100 Bremer Straßen und Orte haben wir in den bald 15 vergangenen Jahren besucht. Dass mit diesem Heft keine neue Straße dazukommt, liegt nun nicht daran, dass es keine mehr geben würde oder dass uns die Ideen ausgingen. Im Gegenteil: Es geht um eine ganz besondere Idee, die im ersten Moment allerdings ehrlich gesagt gar nicht unsere war. In der Weserburg – Museum für moderne Kunst – ist vom 20.09.2025 bis zum 15.03.2026 die Ausstellung „Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft“ zu sehen: künstlerische Arbeiten über soziale Kälte und Versuche, die Gesellschaft wenigstens hier und da ein wenig zu entfrosten. Und weil wir, als Zeitungsprojekt für Menschen auf der Straße, etwas ganz Ähnliches tun, hat man uns gefragt, ob wir uns nicht eine Ausgabe zum Thema vorstellen könnten. Und das konnten wir. Gefunden haben wir den Kampf gegen die Kälte in unterschiedlichsten Zusammenhängen. In der von Crack überrollten Drogenszene am Hauptbahnhof etwa (Seite 8), aber auch in den neuen Versuchen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size"><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color">Titelfoto: <em>Torsten Schmidt </em></mark></p>



<h1 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#6cc6f2" class="has-inline-color">EDITORIAL: Ist das Kunst oder was?</mark></h1>



<p>Liebe Leser:innen,</p>



<p>mehr als 100 Bremer Straßen und Orte haben wir in den bald 15 vergangenen Jahren besucht. Dass mit diesem Heft keine neue Straße dazukommt, liegt nun nicht daran, dass es keine mehr geben würde oder dass uns die Ideen ausgingen. Im Gegenteil: Es geht um eine ganz besondere Idee, die im ersten Moment allerdings ehrlich gesagt gar nicht unsere war. In der Weserburg – Museum für moderne Kunst – ist vom 20.09.2025 bis zum 15.03.2026 die Ausstellung „Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft“ zu sehen: künstlerische Arbeiten über soziale Kälte und Versuche, die Gesellschaft wenigstens hier und da ein wenig zu entfrosten. Und weil wir, als Zeitungsprojekt für Menschen auf der Straße, etwas ganz Ähnliches tun, hat man uns gefragt, ob wir uns nicht eine Ausgabe zum Thema vorstellen könnten. Und das konnten wir.</p>



<p>Gefunden haben wir den Kampf gegen die Kälte in unterschiedlichsten Zusammenhängen. In der von Crack überrollten Drogenszene am Hauptbahnhof etwa (Seite 8), aber auch in den neuen Versuchen Bremer Schulen, Kinder weg vom Handy und zurück ins räumliche Miteinander zu bringen (Seite 20). Eine besondere Kälte haben wir etwa auch in der Sprache der Bürokratie gefunden, deren nüchterne Sachlichkeit mitunter umschlägt ins Maschinenhafte (Seite 22).</p>



<p>Die größte Besonderheit ist Ihnen vielleicht schon direkt entgegengefallen: Dem Heft liegt nämlich eine Edition der Künstlerin Hannah Wolf bei, deren Arbeiten in der Ausstellung zu sehen sind – und als Bildstrecke in unserem Heft (Seite 12). Die Idee war, diese Edition nicht im Museum zu verkaufen, sondern eben am Ort des Geschehens: auf der Straße, bei uns. Für uns ist das hier ein ganz besonderes Heft. Und wir hoffen, es geht Ihnen beim Lesen genauso. Wir wünschen jedenfalls eine unterhaltsame und vielleicht ja auch ein bisschen erwärmende Lektüre. Und besuchen Sie unbedingt auch die Ausstellung. Es lohnt sich!</p>



<p><mark style="background-color:#000000;color:#6cc6f2" class="has-inline-color"> Karolina Meyer-Schilf, Jan-Paul Koopmann <br /> und das Team der <em>Zeitschrift der Straße </em></mark></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1153" height="750" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png" alt="" class="wp-image-13154" style="width:310px" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png 1153w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich-300x195.png 300w" sizes="auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#6cc6f2" class="has-inline-color">Aus dem Inhalt:</mark></h3>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14646 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_1.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_1.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_1-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_1-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">COLD AS ICE</h2>



<p></p>



<p class="has-text-align-left">Die Weserburg präsentiert eine Kunstausstellung über soziale Kälte und Strategien, die Welt ein bisschen zu entfrosten: Themen, die auch bei der Zeitschrift der Straße im Mittelpunkt stehen.</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 6</strong></p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color">Text: <em>Friederike Quander</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14647 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_2.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_2.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_2-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_2-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">FÜR NUR FÜNF MINUTEN</h2>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left">Crack hat in Bremen nicht nur den Alltag in der Drogenszene umgekrempelt, sondern auch den öffentlichen Diskurs verschärft. Beides offenbart sehr eindrücklich die Kälte in unserer Gesellschaft</p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p></p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 1</strong>2</p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color">Text: <em>Katinka Münch </em>/<em> </em>Fotos<em>: Torsten Schmidt</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14648 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_3.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_3.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_3-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_3-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">NIMBY – NOT IN MY BACKYARD</h2>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left">Für Weserburg und Zeitschrift der Straße hat sich die Fotokünstlerin Hannah Wolf in Bremer Wohnsiedlungen umgesehen. Eine Suche nach sozialer Kälte mitten im Sommer</p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p><strong>Seite 12</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color">Text &amp; Fotos: <em>Hannah Wolf</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14642 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_4.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_4.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_4-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_4-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">KÄLTESCHUTZ IM KLASSENZIMMER</h2>



<p></p>



<p class="has-text-align-left">Als eine Familie vor einigen Jahren einen nahen Angehörigen bestatten musste, erhielt sie diese Rechnung des Umweltbetriebes Bremen.</p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 20</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color"> Text:<em> Nora Elbrechtz</em> / Karikatur: <em>Paul Amsel </em></mark></p>



<p></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14643 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_5.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_5.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_5-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_5-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">PIETÄT UND PARAGRAPHEN</h2>



<p></p>



<p class="has-text-align-left">Als eine Familie vor einigen Jahren einen nahen Angehörigen<br />bestatten musste, erhielt sie diese Rechnung des Umweltbetriebes<br />Bremen.</p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 22</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color">Text: <em>Ulrike Plappert</em></mark></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<div class="wp-block-cover"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-block-cover__image-background wp-image-14644 size-full" alt="" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_6.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_6.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_6-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/10/editorial_132_6-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-black-background-color has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">&#8222;MAN HÖRT VIELES DA DRAUSSEN&#8220;</h2>



<p></p>



<p class="has-text-align-left">Andreas Struß hat einige Jahre als Obdachloser gelebt. Seit einem Dreivierteljahr führt er den „Perspektivwechsel“ mit, eine soziale Stadtführung in Kooperation mit der Zeitschrift der Straße.</p>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Seite 24</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size"><br /><mark style="background-color:#6cc6f2" class="has-inline-color has-black-color">Text: <em>Ulrike Plappert </em>/<em> </em>Foto: <em>Wolfgang Everding</em></mark></p>



<p><strong><mark style="background-color:#000000;color:#6cc6f2" class="has-inline-color"> Ab dem 3. November 2025 bei unseren Verkaufspersonen auf Bremens und Bremer­havens Straßen erhältlich! </mark></strong></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p>Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze. An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:</p>



<iframe loading="lazy" width="100%" height="500px" frameborder="0" allowfullscreen allow="geolocation" src="//umap.openstreetmap.de/de/map/zeitschrift-der-strae_60625?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=false&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true"></iframe><p><a href="//umap.openstreetmap.de/de/map/zeitschrift-der-strae_60625?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=true&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true" target="_blank" rel="noopener">Vollbildanzeige</a></p>



<p>Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.</p>



<p>Für alle Auswärtigen sowie für Bremer Vereine, öffentliche Einrichtungen, Kneipen, Cafés, Hotels, Arztpraxen, Frisiersalons, Anwaltskanzleien etc. gibt es die <em>Zeitschrift der Straße</em> übrigens auch im <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/abonnement/">Abo</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/133-schlachte/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1250" height="834" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-1250x834.jpg" alt="Weihnachtsmarkt mit beleuchteten Ständen und Menschen, im Vordergrund ein Cover der Zeitschrift der Straße mit einem Segelschiff und Hochhaus." class="wp-image-14813" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-1250x834.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-1536x1024.jpg 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-2048x1366.jpg 2048w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/11/cover_133-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
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