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	<title>betteln &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<title>betteln &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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		<title>Weihnachtswünsche von Obdachlosen</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/weihnachtswuensche-von-obdachlosen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 14:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[betteln]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Team des Hamburger Sozialprojekts Straßenblues hat obdachlose Menschen nach ihren Weihnachtswünschen befragt und das Video daraus gemacht. Die geäußerten Wünsche sind bescheiden: eine neue Jacke (Benjamin, 39), eine große Reisetasche &#8222;für das ganze Gerümpel&#8220; (Raffi, 35), Jacke und Schuhe (Zafir, 35), ein großer Rucksack und eine Isomatte (Maribo, 66) und eine Wolldecke für den Hund (Rolf, 70). Mit dem Video sollen Schenker:innen gefunden werden, die diese Wünsche erfüllen möchten. Eine schöne Idee, die wir auch in Bremen verfolgen sollten. Das Video erfüllt aber noch einen weiteren und vielleicht wichtigeren Zweck. Es zeigt obdachlose Menschen aus einer Nähe, die für Passanten auf der Straße kaum erreichbar ist. Als Betrachter fragt man sich unwillkürlich, wieso diese Menschen wohl auf der Straße gelandet sein mögen und wie sie unter solchen Umständen leben können. Das Video weckt Mitgefühl für Menschen auf der Straße und Interesse an ihnen. Damit ist viel gewonnen, denn Mitgefühl und Interesse sind gute Voraussetzungen für Hilfsbereitschaft und Solidarität. Sensibilisierung für Armut Auch unsere Bremer Zeitschrift der Straße verfolgt als Lernprojekt für Studierende dieses Ziel. &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Team des Hamburger Sozialprojekts <a href="http://strassenblues.de/" target="_blank" rel="noopener">Straßenblues</a> hat obdachlose Menschen nach ihren Weihnachtswünschen befragt und das Video daraus gemacht. Die geäußerten Wünsche sind bescheiden: eine neue Jacke (Benjamin, 39), eine große Reisetasche &#8222;für das ganze Gerümpel&#8220; (Raffi, 35), Jacke und Schuhe (Zafir, 35), ein großer Rucksack und eine Isomatte (Maribo, 66) und eine Wolldecke für den Hund (Rolf, 70). Mit dem Video sollen Schenker:innen gefunden werden, die diese Wünsche erfüllen möchten. Eine schöne Idee, die wir auch in Bremen verfolgen sollten.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Das Video erfüllt aber noch einen weiteren und vielleicht wichtigeren Zweck. Es zeigt obdachlose Menschen aus einer Nähe, die für Passanten auf der Straße kaum erreichbar ist. Als Betrachter fragt man sich unwillkürlich, wieso diese Menschen wohl auf der Straße gelandet sein mögen und wie sie unter solchen Umständen leben können. Das Video weckt Mitgefühl für Menschen auf der Straße und Interesse an ihnen. Damit ist viel gewonnen, denn Mitgefühl und Interesse sind gute Voraussetzungen für Hilfsbereitschaft und Solidarität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sensibilisierung für Armut</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch unsere Bremer <em>Zeitschrift der Straße</em> verfolgt als Lernprojekt für Studierende dieses Ziel. Durch die Auseinandersetzung mit Wohnungslosigkeit und die Arbeit mit den Straßenverkäufer:innen sollen die Studierenden, die an der Erstellung und Vermarkung des Bremer Straßenmagazins beteiligt sind, für die menschliche Dimension von Armut und sozialer Ausgrenzung sensibilisiert werden. Einen Streetworker auf seiner Tour zu begleiten oder ein Frühstück für Menschen auf der Straße zu organisieren ist für die meisten &#8222;unserer&#8220; Studierenden ein prägendes Erlebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprechen Sie doch auch mal jemanden an, der oder die auf der Straße bettelt oder ein Straßenmagazin verkauft. Nur Mut. Fragen Sie nach Weihnachtswünschen. Vielleicht können Sie diesem Menschen tatsächlich seinen Wunsch erfüllen. Und wer weiß, vielleicht machen Sie sich mit dieser Erfahrung selbst das schönste Weihnachtsgeschenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich können Sie auch für Menschen auf der Straße spenden, z. B. <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/unterstuetzen/spenden/">hier</a>.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text:<br /><em>Michael Vogel</em></td><td>Fotos und Video:<em> </em><br /><em>Strassenblues.de</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kaufen statt Almosen geben</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen-statt-almosen-geben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Almosen]]></category>
		<category><![CDATA[betteln]]></category>
		<category><![CDATA[schnorren]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Bremer:innen kennen inzwischen die Zeitschrift der Straße. Und wer eine Ausgabe durchgeblättert und gelesen hat, weiß: Es lohnt sich. Unser Magazin bietet ungewöhnliche Einblicke in diese Stadt und Geschichten von Menschen, über die sonst niemand schreibt. Dennoch passiert es immer wieder, dass Passant:innen unseren Verkaufspersonen keine Zeitung abkaufen, sondern ihnen einfach eine Münze zustecken. Das mag nett gemeint sein, doch es degradiert unsere Kolleg:innen auf der Straße (sicherlich ungewollt) zu Almosenempfänger:innen. Wir vom Projekt Zeitschrift der Straße wollen eine Alternative zum „Schnorren“ schaffen. Wir wollen, dass bedürftige Menschen selbstbewusst ein publizistisches Qualitätsprodukt anbieten und so positive Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen entstehen. Und zwar auf Augenhöhe. Zehntausende Exemplare der Zeitschrift der Straße wurden bereits verkauft, Zehntausende Kontakte geschaffen zwischen besser situierten und häufig ausgegrenzten Menschen. Deshalb appellieren wir an Sie, liebe Leser:innen: Statt Almosen zu geben, kaufen sie weiterhin die neuesten Ausgaben bei unseren Verkäufer:innen. Wenn Sie ihnen ansonsten etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie mit der wirksamsten Werbung der Welt: Erzählen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von unserem Projekt und animieren Sie &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Viele Bremer:innen kennen inzwischen die <em>Zeitschrift der Straße</em>. Und wer eine Ausgabe durchgeblättert und gelesen hat, weiß: Es lohnt sich. Unser Magazin bietet ungewöhnliche Einblicke in diese Stadt und Geschichten von Menschen, über die sonst niemand schreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch passiert es immer wieder, dass Passant:innen unseren Verkaufspersonen keine Zeitung abkaufen, sondern ihnen einfach eine Münze zustecken. Das mag nett gemeint sein, doch es degradiert unsere Kolleg:innen auf der Straße (sicherlich ungewollt) zu Almosenempfänger:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir vom Projekt<em> Zeitschrift der Straße</em> wollen eine Alternative zum „Schnorren“ schaffen. Wir wollen, dass bedürftige Menschen selbstbewusst ein publizistisches Qualitätsprodukt anbieten und so positive Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen entstehen. Und zwar auf Augenhöhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehntausende Exemplare der Zeitschrift der Straße wurden bereits verkauft, Zehntausende Kontakte geschaffen zwischen besser situierten und häufig ausgegrenzten Menschen. Deshalb appellieren wir an Sie, liebe Leser:innen: Statt Almosen zu geben, kaufen sie weiterhin die neuesten Ausgaben bei unseren Verkäufer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie ihnen ansonsten etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie mit der wirksamsten Werbung der Welt: Erzählen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von unserem Projekt und animieren Sie auch diese Menschen, die Verkäufer:innen zu unterstützen. Denn eine Zeitschrift bei einem unserer Verkaufspersonen zu erwerben, erkennt an, dass dieser Mensch nicht bettelt, sondern ein aktiver Teil der Gesellschaft ist. Das ist gelebte Wertschätzung. Und Menschenwürde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text:</td><td><em>Reinhard Spöring</em></td></tr><tr><td></td><td>Vertriebskoordinator <br />der Zeitschrift der Straße</td></tr></tbody></table></figure>


Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze.
An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:

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Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/" data-wplink-edit="true">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.]]></content:encoded>
					
		
		
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