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	<title>Böttcherstrasse &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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		<title>#103 Böttcherstrasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cory Patterson]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2022 19:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
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					<description><![CDATA[EDITORIAL: Aus der Zeit gefallen Liebe Leser:innen, wissen Sie noch, wann Sie zuletzt in der Böttcherstraße waren – und warum? In der Redaktion waren sich die meisten jedenfalls nicht sicher, als wir uns die berühmte Straße vorgenommen hatten. Wahrscheinlich war’s irgendein auswärtiger Besuch, dem man die Stadt zeigen wollte. Oder ein vermutlich vergeblicher Versuch, zwischen Innenstadt und Weser ganz kurz mal eben abzukürzen. Für viele von uns war es jedenfalls wie so oft mit Wahrzeichen: Man guckt sich doch eher die der anderen Städte an als jene vor der eigenen Haustür. Eine kleine Ausnahme sind freilich die kunstinteressierten BremerInnen, auf die neben der spannenden Architektur auch der Doppelpack aus Paula Modersohn-Becker Museum und dem Ludwig Roselius Museum in der Straße wartet. Für diese Ausgabe haben wir allerdings einen etwas weniger bekannten Kunstort besucht: das Haus der syrischen Kunst nämlich (S. 20), das erst vor Kurzem eröffnet hatund seltene Einblick in die junge Kultur eines von Krieg und Despotie zerrütteten Landes bietet. Gesprochen haben wir außerdem mit Sönke Schöttler, der als Gästeführer regelmäßig dienstlich mit der &#8230;]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading">EDITORIAL: Aus der Zeit gefallen</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Leser:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wissen Sie noch, wann Sie zuletzt in der Böttcherstraße waren – und warum? In der Redaktion waren sich die meisten jedenfalls nicht sicher, als wir uns die berühmte Straße vorgenommen hatten. Wahrscheinlich war’s irgendein auswärtiger Besuch, dem man die Stadt zeigen wollte. Oder ein vermutlich vergeblicher Versuch, zwischen Innenstadt und Weser ganz kurz mal eben abzukürzen. Für viele von uns war es jedenfalls wie so oft mit Wahrzeichen: Man guckt sich doch eher die der anderen Städte an als jene vor der eigenen Haustür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kleine Ausnahme sind freilich die kunstinteressierten BremerInnen, auf die neben der spannenden Architektur auch der Doppelpack aus Paula Modersohn-Becker Museum und dem Ludwig Roselius Museum in der Straße wartet. Für diese Ausgabe haben wir allerdings einen etwas weniger bekannten Kunstort besucht: das Haus der syrischen Kunst nämlich (S. 20), das erst vor Kurzem eröffnet hat<br />und seltene Einblick in die junge Kultur eines von Krieg und Despotie zerrütteten Landes bietet. Gesprochen haben wir außerdem mit Sönke Schöttler, der als Gästeführer regelmäßig dienstlich mit der Straße zu tun hat (S. 12). Von ihm wollten wir unter anderem wissen, wie er mit der NS-Geschichte der Straße umgeht, wenn jemand danach fragt. Bei „Büchlers Beste Bohne“ haben wir viel über Kaffee gelernt (S. 8) und außerdem die ganz normalen PassantInnen gefragt, was sie eigentlich in die Straße verschlagen hat (S. 14). Ein Experiment ist der Text „53.075294, 8.806208“ (S. 25), in dem sich Véra Marie Deubner auf lyrische Weise mit der Straße auseinandersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karolina Meyer-Schilf, Jan-Paul Koopmann<br />und das Team der <em>Zeitschrift der Straße</em></p>


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