<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erdbeerbrücke &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
	<atom:link href="https://zeitschrift-der-strasse.de/tag/erdbeerbruecke/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://zeitschrift-der-strasse.de</link>
	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Aug 2025 10:38:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/cropped-ZdS-Logo-Symbol-32x32.jpg</url>
	<title>Erdbeerbrücke &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
	<link>https://zeitschrift-der-strasse.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>#40 Erdbeerbrücke</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/40-erdbeerbruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2016 16:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeerbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kaisenhaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitschrift-der-strasse.de/?p=7238</guid>

					<description><![CDATA[Hintergrundfoto: Jan Zier EDITORIAL: Lauter Fotos, keine Erdbeere Sie ist unauffällig und praktisch, die Erdbeerbrücke, da und dort vielleicht ein wenig zu wuchtig, zu kalt geraten, zu nützlich. Man will hier nicht verweilen, nur einfach schnell hinüberkommen, erst recht, weil es oft zieht. Und laut ist es auch. An Erdbeeren ist hier gar nicht mehr zu denken. Doch es gibt viele Geschichten an diesem Ort, von denen wir Ihnen – ausnahmsweise! – einmal vor allem in Fotos erzählen. Nicht, weil wir finden, dass Text eh überbewertet wird, sondern um in der Zeitschrift der Straße mal etwas ganz Neues auszuprobieren. Wir wollen uns der Stadt, dem Magazin noch einmal mit einem anderen Blick nähern. Also waren wir in den Archiven, um erstmal der Frage nachzugehen, wer denn überhaupt dieser Karl Carstens war, nach dem die Brücke ja offiziell benannt ist, welche Spuren er hinterlassen hat. Später haben wir Hannelore Mönch besucht, die an diesem scheinbar unwirtlichen Ort lebt, und zwar schon seit sehr vielen Jahren, sommers wie winters. In einem Kaisenhaus, einer vom Aussterben bedrohten Bremer &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hintergrundfoto: <em>Jan Zier</em></p>



<h1 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-86da6555ca3fe5676a8672eb76a874a3" style="color:#dd2831">EDITORIAL: Lauter Fotos, keine Erdbeere</h1>



<p>Sie ist unauffällig und praktisch, die Erdbeerbrücke, da und dort vielleicht ein wenig zu wuchtig, zu kalt geraten, zu nützlich. Man will hier nicht verweilen, nur einfach schnell hinüberkommen, erst recht, weil es oft zieht. Und laut ist es auch. An Erdbeeren ist hier gar nicht mehr zu denken. Doch es gibt viele Geschichten an diesem Ort, von denen wir Ihnen – ausnahmsweise! – einmal vor allem in Fotos erzählen. Nicht, weil wir finden, dass Text eh überbewertet wird, sondern um in der Zeitschrift der Straße mal etwas ganz Neues auszuprobieren. Wir wollen uns der Stadt, dem Magazin noch einmal mit einem anderen Blick nähern.</p>



<p>Also waren wir in den Archiven, um erstmal der Frage nachzugehen, wer denn überhaupt dieser Karl Carstens war, nach dem die Brücke ja offiziell benannt ist, welche Spuren er hinterlassen hat. Später haben wir Hannelore Mönch besucht, die an diesem scheinbar unwirtlichen Ort lebt, und zwar schon seit sehr vielen Jahren, sommers wie winters. In einem Kaisenhaus, einer vom Aussterben bedrohten Bremer Lebensform. Außerdem waren wir, etwas unterhalb, aber noch in Sichtweite der Brücke, in einer Gärtnerei, die Raum und Platz und Zeit hat für jene Menschen, die von der kapitalistischen Arbeitsgesellschaft sonst gerne ausgemustert werden. Und wie ist das eigentlich, nachts auf der Brücke?</p>



<p>Aber, geht das – fast nur Fotos? Wir finden: ja. Deshalb werden wir es wieder tun, am Ende des Jahres. Auf der Bürgerweide.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-3e824a2f4171b130f44eb8deb2380cb6" style="color:#dd2831">Viel Vergnügen beim Gucken und Lesen wünschen Jan Zier<br />und das ganze Team der<em> Zeitschrift der Straße</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2306" height="1500" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3.png" alt="" class="wp-image-13361" style="width:310px;height:auto" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3.png 2306w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-300x195.png 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-1250x813.png 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-1536x999.png 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-2048x1332.png 2048w" sizes="(max-width: 2306px) 100vw, 2306px" /></figure>
</div>


<p></p>


<div class="_df_book df-lite" id="df_12649"  _slug="12528-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2" data-title="40-erdbeerbruecke-online-lesen" wpoptions="true" thumbtype="" ></div><script class="df-shortcode-script" nowprocket type="application/javascript">window.option_df_12649 = {"outline":[],"autoEnableOutline":"false","autoEnableThumbnail":"false","overwritePDFOutline":"false","enableDownload":"false","direction":"1","pageSize":"0","source":"https:\/\/zeitschrift-der-strasse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/40-erdbeerbruecke.pdf","wpOptions":"true"}; if(window.DFLIP && window.DFLIP.parseBooks){window.DFLIP.parseBooks();}</script>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-7bf5da7c3671d38049334cf09da2e0ef" style="color:#dd2831">20 – Die Kaisenauswohnerin (<a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/die-kaisenauswohnerin/">online lesen</a>)</h3>



<p>Ein Besuch bei Hannelore Mönch</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/41-osterstrasse/"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/09/cover_41.jpg" alt="" class="wp-image-11861" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/09/cover_41.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/09/cover_41-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/09/cover_41-840x560.jpg 840w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kaisenauswohnerin</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/die-kaisenauswohnerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2016 16:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeerbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kaisenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Schrebergarten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitschrift-der-strasse.de/?p=7249</guid>

					<description><![CDATA[#40 ERDBEERBRÜCKE – Schon seit Langem wohnt sie in ihrem Kleingarten direkt unter der Erdbeerbrücke. Ein Hausbesuch bei Hannelore Mönch Sie ist hier geboren, kurz nach Kriegsende, in einem Jahrhundertwinter mit Temperaturen bis zu 30 Grad unter null. Sie ist hierher zurückgekehrt. Sie wohnt auf ihrer Parzelle – und sie darf das: Hannelore Mönch ist das, was man in Bremen eine Kaisenauswohnerin nennt. „Der erhebliche Ausfall von Wohnungen durch den Krieg zwingt dazu, Bedenken gegen das Wohnen in Kleingärten zeitweise zurückzustellen“, schrieb SPD-Bürgermeister Wilhelm Kaisen 1945. Vier Jahre später wurde dieser „Kaisenerlass“ wieder zurückgenommen. Die Menschen blieben. Und wer bis 1974 schon hier wohnte, darf sein Häuschen auch noch „auswohnen&#8220;, also lebenslänglich bleiben. Heute leben noch einige Hundert Menschen offiziell in Bremens Schrebergärten. Hannelore Mönch wohnte früher mit ihrer ganzen Familie in diesem „Behelfsheim“; über die Jahre hinweg hat sich aus dem niedrigen, lang gestreckten Häuschen eine Zweiraumwohnung mit großer Wohnküche, Wannenbad, WLAN, Spülmaschine und Gasheizung entwickelt. Es ist alles da. Was fehlt, ist die Kanalisation. Und ein Schutz gegen Hochwasser: Das Kaisenhaus an der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">#40 ERDBEERBRÜCKE – Schon seit Langem wohnt sie in ihrem Kleingarten direkt unter der Erdbeerbrücke. Ein Hausbesuch bei Hannelore Mönch</h2>



<p>Sie ist hier geboren, kurz nach Kriegsende, in einem Jahrhundertwinter mit Temperaturen bis zu 30 Grad unter null. Sie ist hierher zurückgekehrt. Sie wohnt auf ihrer Parzelle – und sie darf das: Hannelore Mönch ist das, was man in Bremen eine Kaisenauswohnerin nennt.</p>


<div class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-7250">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="424" height="636" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/Kaisenauswohnerin3.jpg" alt="Hannelore Mönch, Kaisenauswohnerin" class="wp-image-7250" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/Kaisenauswohnerin3.jpg 424w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/Kaisenauswohnerin3-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hannelore Mönch, Kaisenauswohnerin</figcaption></figure>
</div>


<p>„Der erhebliche Ausfall von Wohnungen durch den Krieg zwingt dazu, Bedenken gegen das Wohnen in Kleingärten zeitweise zurückzustellen“, schrieb SPD-Bürgermeister Wilhelm Kaisen 1945. Vier Jahre später wurde dieser „Kaisenerlass“ wieder zurückgenommen. Die Menschen blieben. Und wer bis 1974 schon hier wohnte, darf sein Häuschen auch noch „auswohnen&#8220;, also lebenslänglich bleiben.</p>



<p>Heute leben noch einige Hundert Menschen offiziell in Bremens Schrebergärten. Hannelore Mönch wohnte früher mit ihrer ganzen Familie in diesem „Behelfsheim“; über die Jahre hinweg hat sich aus dem niedrigen, lang gestreckten Häuschen eine Zweiraumwohnung mit großer Wohnküche, Wannenbad, WLAN, Spülmaschine und Gasheizung entwickelt. Es ist alles da. Was fehlt, ist die Kanalisation. Und ein Schutz gegen Hochwasser: Das Kaisenhaus an der Erdbeerbrücke steht im Überschwemmungsgebiet.</p>


<div class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-7251 is-style-default">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="636" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/03/Kaisenauswohnerin2-edited.jpg" alt="Kaisenhaus im Schrebergarten" class="wp-image-11649" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/03/Kaisenauswohnerin2-edited.jpg 424w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/03/Kaisenauswohnerin2-edited-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kaisenhaus im Schrebergarten</figcaption></figure>
</div>


<p>Ende der Sechziger ist Mönch mal ausgezogen, in ein, ähm, „richtiges“ Haus. Doch dann hinterließ ihr Mann ihr eine Viertelmillion an Schulden. „Er war eine Drecksau“, sagt sie und lacht. Also zog sie wieder auf die Parzelle. Denn irgendeine Mietwohnung, nein, das ist keine Alternative. „Ich hab das nie gelernt.“</p>



<p>Eine Zukunft hat dieses Haus nicht. Wenn Frau Mönch auszieht oder stirbt, darf die Stadt Bremen es abreißen, so wie andere Kaisenhäuser auch. Hannelore Mönch musste dafür schon unterschreiben.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text &amp; Fotos:<em> </em></td><td><em>Jan Zier</em></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/40-erdbeerbruecke/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/cover_40.jpg" alt="" class="wp-image-7247" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/cover_40.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/cover_40-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/07/cover_40-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
