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	<title>Lernprojekt &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<title>Lernprojekt &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<item>
		<title>Von Lernprojekt zu Lernprojekt</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/von-lernprojekt-zu-lernprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 07:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Reihersiedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem sie in der Zeitschrift der Straße von der Reihersiedlung gelesen hatten, entwickelten Studierende aus Oldenburg eigene Konzepte für die Schlichtbauten Viele Menschen machen sich derzeit Gedanken über die Zukunft der Reihersiedlung, einem Ensemble von Schlichtbauten in Bremen-Oslebshausen. Nur die Vonovia nicht so richtig – der sie aber gehören. Nachdem die Zeitschrift der Straße der Reihersiedlung im vergangenen April eine eigene Ausgabe gewidmet hatte, haben nun zehn studentische Teams der Jade-Hochschule aus Oldenburg städtebauliche Entwürfe zur Zukunft der Siedlung entwickelt: ein Lernprojekt bringt ein Lernprojekt hervor. Die Ergebnisse sind bis Ende Februar in der Stadtteilbibliothek West in Gröpelingen zu sehen. „Es geht nicht darum, Lösungen zu finden“, sagt Hartmut Stechow, Professor für Städtebau an der Jade-Hochschule, der für seine Studierenden einen professionellen Wettbewerb mit Fachjury und Geldpreisen organisiert hatte. Er will Ideen für soziale Stadtentwicklung ausarbeiten. In der Reihersiedlung gab es ursprünglich 52 Wohnungen, doch ein Großteil steht mittlerweile leer. Wer hier noch in einem der Häuschen lebt, hat noch einen Holzofen, dafür zahlt er für knapp 40 Quadratmeter aber auch nur 170 Euro Kaltmiete. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Nachdem sie in der Zeitschrift der Straße von der Reihersiedlung gelesen hatten, entwickelten Studierende aus Oldenburg eigene Konzepte für die Schlichtbauten</h2>



<p>Viele Menschen machen sich derzeit Gedanken über die Zukunft der Reihersiedlung, einem Ensemble von Schlichtbauten in Bremen-Oslebshausen. Nur die Vonovia nicht so richtig – der sie aber gehören. <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/47-reihersiedlung/">Nachdem die <em>Zeitschrift der Straße </em>der Reihersiedlung im vergangenen April eine eigene Ausgabe gewidmet hatte</a>, haben nun zehn studentische Teams der Jade-Hochschule aus Oldenburg städtebauliche Entwürfe zur Zukunft der Siedlung entwickelt: ein Lernprojekt bringt ein Lernprojekt hervor. Die Ergebnisse sind bis Ende Februar in der Stadtteilbibliothek West in Gröpelingen zu sehen.</p>



<p>„Es geht nicht darum, Lösungen zu finden“, sagt Hartmut Stechow, Professor für Städtebau an der Jade-Hochschule, der für seine Studierenden einen professionellen Wettbewerb mit Fachjury und Geldpreisen organisiert hatte. Er will Ideen für soziale Stadtentwicklung ausarbeiten. In der Reihersiedlung gab es ursprünglich 52 Wohnungen, doch ein Großteil steht mittlerweile leer. Wer hier noch in einem der Häuschen lebt, hat noch einen Holzofen, dafür zahlt er für knapp 40 Quadratmeter aber auch nur 170 Euro Kaltmiete. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Studentische Entwürfe für eine soziale Nachbarschaft</h3>



<p>Die Bewohner:innen haben allesamt nur wenig Geld zum Leben, sind aber auch mit wenig Komfort zufrieden. Der Politik gelten sie zumeist als „nicht geschosswohnungsfähig“ und eine Sanierung ihrer Häuschen der Vonovia als „wirtschaftlich nicht darstellbar“. Noch immer ist Zukunft der Reihersiedlung offen – obwohl auch im Bremer Westen mancher in den vergangenen Monaten Pläne für sie gemacht hat. Keiner von ihnen wurde bisher umgesetzt. Für die Studierenden bedeute das, sie könnten „offener und leidenschaftlicher“ planen, so Stechow, zugleich sei ihr Lernprojekt „nicht so abstrakt“. Es ist die Chance, sich eine realitätsnahe Utopie auszudenken – und das schon im 5. Semester, im allerersten städtebaulichen Entwurf des Studiums.</p>



<p>Den meisten Entwürfen ist gemein, dass sie jedenfalls einen Teil der bestehenden Häuser erhalten wollen und Wohnungen nicht nur für die aktuellen BewohnerInnen, sondern auch für SeniorInnen, Studierende, Familien und Wohngemeinschaften bauen wollen. In der Regel wird niedrig und flach gebaut, ein Entwurf plant eine „Wasserstadt“, denn: „Wer am Wasser lebt, ist glücklicher“. Dazu gibt es stets allerlei Gemeinschaftsanlagen, mal mehr, mal weniger Grün, dazu Raum für Gewerbe – und oft sehr viel Parkplätze, obwohl kaum einer der derzeitigen BewohnerInnen ein Auto hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Hochbau bis Gemeinschaftsgärten</h3>



<p>Gewonnen hat den Wettbewerb ein Entwurf von Kim-Nadine Bahr, Leah Weimer und Fabian Fritsche, der als einziger eher hoch- als städtebaulich denkt. Er plant mit 44 Wohneinheiten in „ortstypischem Klinker“ – 28 Einzelappartments mit je 42 Quadratmetern, dazu acht Häusern für WGs, die doppelt so groß sind sowie für Familien, die vier Mal so groß sind. Es gibt verkehrsberuhigte Bereiche und hinten, an der Bahn, etwas Platz für Gewerbe – Werkstätten, einzelne Büros, Werkstätten. </p>



<p>Auf Platz zwei rangiert das Konzept „Gemeinschaft durch Grün“, das neben 56 Wohnungen für unterschiedliches Klientel auch Gewächshäuser, Gemüsebeete und Obstgärten für die Selbstversorgung vorsieht, aber auch einen Grillplatz, Outdoor-Fitnessanlagen und selbst organisiertes Café. Auch hier bliebe ein Teil der derzeitigen Schlichtbauten bestehen. Im drittplazierten Entwurf gibt es neben den Wohn-Appartments einen Tante-Emma-Laden, eine Bäckerei, eine Kita und einen Arzt, dazu Raum für Gemeinschschaft und für Sport. Und wer mehr Lärm abbekommt, weil er näher an der Bahn wohnt, bekommt dafür besseren Lärmschutz, so die Idee. „Die Menschen dort haben keine hohen Ansprüche“, sagt eine der Studentinnen, „aber sie fühlen sich nicht als Teil der Gemeinschaft“. Mit Hilfe von besserer Infrastruktur wollen sie die BewohnerInnen integrieren, aber auch neue anlocken.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-8226 size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/02/Leah-Weimer_ThomasStefes_JanZier_klein.jpg" alt="" class="wp-image-8226" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/02/Leah-Weimer_ThomasStefes_JanZier_klein.jpg 800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/02/Leah-Weimer_ThomasStefes_JanZier_klein-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Leah Weimer vom Gewinnerteam mit Bau-Unternehmer Thomas Stefes</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Widerstand gegen den Stillstand</h3>



<p>Mit zur Jury gehörte auch der Bau-Unternehmer und Projektentwickler Thomas Stefes, der die Reihersiedlung selbst „komplettsanieren“ wollte, wie er sagt. Es sollte „keine Luxussanierung“ werden, aber die Häuser energetisch und bauphysikalisch „auf die Höhe der Zeit“ bringen, wie er sagt. Er wollte „den Menschen eine Chance geben“, sagt er – und kalkulierte nach eigenen Angaben mit Mieten von fünf bis sechs Eure pro Quadratmeter. Das ist zumindest weniger als jene 6,50 Euro, die üblicherweise für Sozialwohnungen gelten. Seine Idee, sagt Stefes, sei aber am Widerstand der Vonovia gescheitert. Den Studierenden ruft er zu: „Lassen Sie sich in ihren Ideen nicht demotivieren“.</p>



<p>Auch die Nachbarn aus der Tucholskystrasse wollen Konzepte für die Be- und AnwohnerInnen entwickeln, wie sie in einem offenen Brief schreiben, und zwar schon „seit mehr als einem Jahr“ – ihr Ziel: die „unhaltbaren und zum Teil menschenunwürdigen Unterbringungszustände“ in der Reihersiedlung zu beenden. Wobei die BewohnerInnen ihre Häuser durchaus nicht  menschenunwürdig finden. Von der <em>Zeitschrift der Straße </em>danach gefragt, antwortete eine von ihnen: „Gar nicht! Die kennen das nicht, und die haben auch einen ganz anderen Lebensstandard als unsereiner“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vonovia will sich langsam zurückziehen, Anwohner protestieren</h3>



<p>Die Nachbarn fürchten, dass die Vonovia neue Leute in die leer stehenden Schlichtbauten ziehen lässt, etwa durch Zuzüge aus den beiden anderen Schlichtbau-Siedlungen der Vonovia, deren Abriss schon fest steht. „Die Strategie, sozial schwierig zu integrierende Menschen über Stadteilgrenzen hinweg zu gettoisieren um andere Bremer Immobilien der Vonovia aufzuwerten, verschärft das soziale und materielle Problem für den Stadtteil Oslebshauen“, schreiben die NachbarInnen, die beklagen, dass der Wohnungsbau-Konzern sie „abblockt“. Zugleich betonen sie, dass sie die derzeitigen BewohnerInnen der Reihersiedlung „nicht wegsiedeln“ wollten. Eine Sanierung der Schlichtbauten macht aus ihrer Sicht indes „keinen Sinn“.</p>



<p>Die Vonovia wolle sich zwar „langfristig“ von der Reihersiedlung trennen, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage – das wollte der Wohnungsbaukonzern aber auch schon vor einem Jahr. Man sei „im Gespräch“ und führe Verhandlungen, habe aber „noch keinen passenden Partner“ gefunden, heißt es. In Eile ist die Vonovia nicht, vielmehr will sie sich zunächst um ihre beiden anderen Schlichtbau-Siedlungen in Bremen kümmern, die Neubauten weichen müssen. Ein Abriss der Reihersiedlung sei nicht geplant, so die Vonovia, weitere Zuzüge aber auch nicht. Es bleibt also alles offen.</p>



<p><em>Die Ausstellung ist bis 28. Februar in der Stadteilbibliothek West (Lindenhofstraße 53) zu sehen.</em></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text &amp; Fotos:<em> </em></td><td><em>Jan Zier </em></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/59-lindenhof/"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59.jpg" alt="" class="wp-image-11921" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59-840x560.jpg 840w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Kreis der Freundschaft</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/freundeskreis-der-zds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 19:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundeskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[Damit die Zeitschrift der Straße auch langfristig ihre gesellschaftliche Rendite erbringen kann, braucht sie Ihre Unterstützung als Mitglied im neu gegründeten Freundeskreis. Die Zeitschrift der Straße ist zu gleichen Teilen ein Medienprojekt für Bremen, ein Sozialprojekt für Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen und ein Lernprojekt für Studierende. Diesen Dreiklang betonen wir bei jeder Gelegenheit in der Hoffnung, dass die Besonderheit unseres Straßenmagazins deutlich wird. Sozialprojekt Eine der Konsequenzen dieses Dreiklangs sind seine Kosten. Wäre die Zeitschrift der Straße ein gewöhnliches kommerzielles Produkt und kein Sozialprojekt, würden wir sie nicht auf der Straße, sondern über Kioske verkaufen. Zweifellos wäre dank der vertrauteren und bequemeren Kaufsituation der Absatz deutlich höher. Wir könnten also in höherer Auflage drucken, was die Druckkosten pro Exemplar senken würde. Außerdem liegt die Zeitschriftenprovision in Kiosken bei 10-15% des Verkaufspreises, während unsere Straßenverkäufer:innen 55% erhalten. Lernprojekt Wäre die Zeitschrift der Straße ein gewöhnliches kommerzielles Produkt und nicht auch noch ein Lernprojekt, müssten wir zwar auf Studierende als &#8218;kostenlose&#8216; Mitarbeiter:innen verzichten. Dafür würden wir aber eine sehr viel höhere Routine und Effizienz in den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Damit die Zeitschrift der Straße auch langfristig ihre gesellschaftliche Rendite erbringen kann, braucht sie Ihre Unterstützung als Mitglied im neu gegründeten Freundeskreis.</h3>



<p>Die<em> Zeitschrift der Straße</em> ist zu gleichen Teilen ein Medienprojekt für Bremen, ein Sozialprojekt für Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen und ein Lernprojekt für Studierende. Diesen Dreiklang betonen wir bei jeder Gelegenheit in der Hoffnung, dass die Besonderheit unseres Straßenmagazins deutlich wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sozialprojekt</h4>



<p>Eine der Konsequenzen dieses Dreiklangs sind seine Kosten. Wäre die<em> Zeitschrift der Straße</em> ein gewöhnliches kommerzielles Produkt und kein Sozialprojekt, würden wir sie nicht auf der Straße, sondern über Kioske verkaufen. Zweifellos wäre dank der vertrauteren und bequemeren Kaufsituation der Absatz deutlich höher. Wir könnten also in höherer Auflage drucken, was die Druckkosten pro Exemplar senken würde. Außerdem liegt die Zeitschriftenprovision in Kiosken bei 10-15% des Verkaufspreises, während unsere Straßenverkäufer:innen 55% erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lernprojekt</h3>



<p>Wäre die<em> Zeitschrift der Straße</em> ein gewöhnliches kommerzielles Produkt und nicht auch noch ein Lernprojekt, müssten wir zwar auf Studierende als &#8218;kostenlose&#8216; Mitarbeiter:innen verzichten. Dafür würden wir aber eine sehr viel höhere Routine und Effizienz in den Abläufen erreichen. Denn das ständige Kommen und Gehen von Studierenden ist mit hohem Einarbeitungs- und Betreuungsaufwand verbunden. Unser früherer Chefredakteur Armin Simon schätzte 2014 die Kosten einer reinen Profi-Redaktion um ein Drittel niedriger pro Heft als die Kosten, die uns durch Schreibwerkstätten und individuelles Schreibcoaching entstehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dreifache gesellschaftliche Rendite</h4>



<p>Zum Glück muss die <em>Zeitschrift der Straße</em> keinem Investor eine marktübliche finanzielle Rendite abliefern, sondern nur ihre eigenen Kosten decken. Rendite &#8222;erwirtschaftet&#8220; unser Straßenmagazin aber dennoch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>als Medienprojekt schafft sie eine &#8222;Heimatrendite&#8220;, indem Bremer:innen ihre Stadt anders &#8211; vielleicht auch besser &#8211; sehen, kennen und schätzen lernen;</li>



<li>als Sozialprojekt ermöglicht sie eine &#8222;soziale Rendite&#8220; in Form von Einkommen, Tagesstruktur, Anerkennung und Zugehörigkeit für einige der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft;</li>



<li>als Lernprojekt liefert sie eine &#8222;Bildungsrendite&#8220; in Form besserer Fach-, Sozial- und Selbstkompetenzen sowie prägender Erfahrungen mit zivilgesellschaftlichem Engagement für junge Menschen, die künftig die Geschicke der Gesellschaft mitbestimmen werden.</li>
</ul>



<p>Damit die <em>Zeitschrift der Straße</em> ihre dreifache gesellschaftliche Rendite auch langfristig erbringen kann, sind wir auf Spenden angewiesen. Regelmäßige Spenden verringern unsere Abhängigkeit von den oft stark schwankenden Straßenverkäufen und verschaffen uns Spielräume für die Weiterentwicklung. Das Hamburger Straßenmagazin Hinz&amp;Kunzt erzielt die Hälfte seiner gesamten Einnahmen aus Spenden. Wir liegen gerade einmal bei 5%.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Freundeskreis</h4>



<p>Um das zu ändern, laden wir Sie ein, dem Freundeskreis der <em>Zeitschrift der Straße</em> beizutreten und unser Medien-, Sozial- und Lernprojekt durch einen Mitgliedsbeitrag von 8 Euro pro Monat oder den Preis einer Zigarette (26 Cent) pro Tag zu unterstützen. Die Freund:innen sind näher dran am Geschehen dank eigener Freundeskreis-Rundschreiben sowie Treffen mit Gleichgesinnten und den Macher:innen von Bremens außergewöhnlichem Straßenmagazin. <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/unterstuetzen/freundeskreis/">Alles Weitere finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie.</a></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text &amp; Bildmotiv: </td><td><em>Michael Vogel</em></td></tr></tbody></table></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir sind 5 Jahre!</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/wir-sind-5-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 04:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift der Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zeitschrift der Straße feiert Jubiläum. Nicht alles lief wie geplant. Aber vieles besser als erwartet. Wir sind eben ein Lernprojekt – heute wie damals Am 2. Februar 2011 lag sie endlich vor uns: Die erste Ausgabe der Zeitschrift der Straße. Zwei Jahre Arbeit, bisweilen ungewöhnliche Kooperationen, viel Zeit und auch einige Nerven hatte sie uns gekostet. Das Foto oben zeigt den Verkaufsstart mit Bertold Reetz (links) und den Verkäufer:innen Kati und Kai (†2015). Kaum einer von uns hätte gedacht, wohin sie uns führen würde: Knapp 300.000 Hefte haben unsere Straßenverkäufer:innen bislang an Mann und Frau gebracht, Tausende Bremer:innen kaufen regelmäßig bei ihnen. Viele Leser:innen sammeln die Ausgaben als journalistischen Stadtplan. Die gedruckten Auflagen zahlreicher Ausgaben sind ausverkauft. Die Versuchung ist groß, die Geschichte der Zeitschrift der Straße als souveräne Erfolgsstory zu erzählen und dabei alle Irrungen und Beinahe-Pleiten der letzten Jahre unter den Tisch fallen zu lassen. Doch das wäre nur die halbe Wahrheit. Bremens Straßenmagazin ist nicht nur ein Sozialprojekt, sondern auch ein Lernprojekt für Studierende und junge Berufsanfänger, dessen Erfolg sich an &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Zeitschrift der Straße feiert Jubiläum. Nicht alles lief wie geplant. Aber vieles besser als erwartet. Wir sind eben ein Lernprojekt – heute wie damals</h2>



<p>Am 2. Februar 2011 lag sie endlich vor uns: Die erste Ausgabe der <em>Zeitschrift der Straße</em>. Zwei Jahre Arbeit, bisweilen ungewöhnliche Kooperationen, viel Zeit und auch einige Nerven hatte sie uns gekostet. Das Foto oben zeigt den Verkaufsstart mit Bertold Reetz (links) und den Verkäufer:innen Kati und Kai (†2015).</p>



<p>Kaum einer von uns hätte gedacht, wohin sie uns führen würde: Knapp 300.000 Hefte haben unsere Straßenverkäufer:innen bislang an Mann und Frau gebracht, Tausende Bremer:innen kaufen regelmäßig bei ihnen. Viele Leser:innen sammeln die Ausgaben als journalistischen Stadtplan. Die gedruckten Auflagen zahlreicher Ausgaben sind ausverkauft.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/Vorbereitungskreis-2010.jpg" rel="attachment wp-att-6699"><img decoding="async" width="800" height="500" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/Vorbereitungskreis-2010.jpg" alt=" Vorbereitungskreis der Zeitschrift der Straße im Herbst 2010, vier Monate vor Erscheinen der ersten Ausgabe" class="wp-image-6699" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/Vorbereitungskreis-2010.jpg 800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/Vorbereitungskreis-2010-300x188.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/Vorbereitungskreis-2010-768x480.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorbereitungskreis der Zeitschrift der Straße im Herbst 2010, vier Monate vor Erscheinen der ersten Ausgabe</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Versuchung ist groß, die Geschichte der <em>Zeitschrift der Straße</em> als souveräne Erfolgsstory zu erzählen und dabei alle Irrungen und Beinahe-Pleiten der letzten Jahre unter den Tisch fallen zu lassen. Doch das wäre nur die halbe Wahrheit. Bremens Straßenmagazin ist nicht nur ein Sozialprojekt, sondern auch ein Lernprojekt für Studierende und junge Berufsanfänger, dessen Erfolg sich an anderen Kriterien bemisst.</p>



<p>Tatsächlich war es eine pädagogische Idee, die 2009 den Impuls zur Entwicklung der <em>Zeitschrift der Straße</em> gab: die Idee, dass Lernaktivitäten von Studierenden umso wertvoller sind, je mehr sie auch der Allgemeinheit dienen. Diese Idee ist noch immer grundlegend für das Funktionieren der Zeitschrift. Denn Studierende unterschiedlicher Fachgebiete – aus den Bereichen Journalistik, Design, Tourismusmanagement und Gesundheitswissenschaften etwa – finden hier eine Lernumgebung, in der sie tun können, was sie für ihr Studium ohnehin tun müssen. Bei der <em>Zeitschrift der Straße</em> aber haben ihre Lernaktivitäten reale Konsequenzen, nützen anderen Menschen und entfalten gesellschaftliche Wirkung. Learning by doing good.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013.jpg" rel="attachment wp-att-6695"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013.jpg" alt="Gruppenbild mit Zeitschrift der Straße: Hochschulteam im Sommer 2013 (Foto: Björn Wiedenroth)" class="wp-image-6695" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013-768x512.jpg 768w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013-1024x683.jpg 1024w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/01/ZdS-Team-2013-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenbild mit Zeitschrift der Straße: Hochschulteam im Sommer 2013 (Foto: Björn Wiedenroth)</figcaption></figure>
</div>


<p>Rund 200 Studierende haben sich bislang bei der <em>Zeitschrift der Straße</em> engagiert. Einige von ihnen sind auf dem Gruppenfoto von 2013 zu sehen. Ihnen stehen 750 registrierte VerkäuferInnen gegenüber, denen die <em>Zeitschrift der Straße</em> Arbeit statt Almosen bietet oder zeitweise bot – und Zugehörigkeit statt Ausgrenzung.</p>



<p>Damit sei nur angedeutet, was möglich wäre, wenn sich alle 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland gesellschaftliches Engagement auf ihr Studium anrechnen lassen könnten. Oder wenn Hochschulen gar Prüfungsleistungen mit konkretem gesellschaftlichem Mehrwert verlangen würden.</p>



<p>Die <em>Zeitschrift der Straße</em> ist ein Vorstoß in diese Richtung. Sie ist das weltweit einzige Straßenmagazin, das zugleich ein Bildungsexperiment ist und sich als Übungsfeld für die Kooperation von Hochschulen und Zivilgesellschaft versteht. Nachahmung erwünscht!</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text &amp; Foto ganz oben:</td><td><em>Michael Vogel</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<p></p>
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