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	<title>Stadtentwicklung &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<item>
		<title>Von Lernprojekt zu Lernprojekt</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/von-lernprojekt-zu-lernprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 07:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Reihersiedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem sie in der Zeitschrift der Straße von der Reihersiedlung gelesen hatten, entwickelten Studierende aus Oldenburg eigene Konzepte für die Schlichtbauten Viele Menschen machen sich derzeit Gedanken über die Zukunft der Reihersiedlung, einem Ensemble von Schlichtbauten in Bremen-Oslebshausen. Nur die Vonovia nicht so richtig – der sie aber gehören. Nachdem die Zeitschrift der Straße der Reihersiedlung im vergangenen April eine eigene Ausgabe gewidmet hatte, haben nun zehn studentische Teams der Jade-Hochschule aus Oldenburg städtebauliche Entwürfe zur Zukunft der Siedlung entwickelt: ein Lernprojekt bringt ein Lernprojekt hervor. Die Ergebnisse sind bis Ende Februar in der Stadtteilbibliothek West in Gröpelingen zu sehen. „Es geht nicht darum, Lösungen zu finden“, sagt Hartmut Stechow, Professor für Städtebau an der Jade-Hochschule, der für seine Studierenden einen professionellen Wettbewerb mit Fachjury und Geldpreisen organisiert hatte. Er will Ideen für soziale Stadtentwicklung ausarbeiten. In der Reihersiedlung gab es ursprünglich 52 Wohnungen, doch ein Großteil steht mittlerweile leer. Wer hier noch in einem der Häuschen lebt, hat noch einen Holzofen, dafür zahlt er für knapp 40 Quadratmeter aber auch nur 170 Euro Kaltmiete. &#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Nachdem sie in der Zeitschrift der Straße von der Reihersiedlung gelesen hatten, entwickelten Studierende aus Oldenburg eigene Konzepte für die Schlichtbauten</h2>



<p>Viele Menschen machen sich derzeit Gedanken über die Zukunft der Reihersiedlung, einem Ensemble von Schlichtbauten in Bremen-Oslebshausen. Nur die Vonovia nicht so richtig – der sie aber gehören. <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/47-reihersiedlung/">Nachdem die <em>Zeitschrift der Straße </em>der Reihersiedlung im vergangenen April eine eigene Ausgabe gewidmet hatte</a>, haben nun zehn studentische Teams der Jade-Hochschule aus Oldenburg städtebauliche Entwürfe zur Zukunft der Siedlung entwickelt: ein Lernprojekt bringt ein Lernprojekt hervor. Die Ergebnisse sind bis Ende Februar in der Stadtteilbibliothek West in Gröpelingen zu sehen.</p>



<p>„Es geht nicht darum, Lösungen zu finden“, sagt Hartmut Stechow, Professor für Städtebau an der Jade-Hochschule, der für seine Studierenden einen professionellen Wettbewerb mit Fachjury und Geldpreisen organisiert hatte. Er will Ideen für soziale Stadtentwicklung ausarbeiten. In der Reihersiedlung gab es ursprünglich 52 Wohnungen, doch ein Großteil steht mittlerweile leer. Wer hier noch in einem der Häuschen lebt, hat noch einen Holzofen, dafür zahlt er für knapp 40 Quadratmeter aber auch nur 170 Euro Kaltmiete. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Studentische Entwürfe für eine soziale Nachbarschaft</h3>



<p>Die Bewohner:innen haben allesamt nur wenig Geld zum Leben, sind aber auch mit wenig Komfort zufrieden. Der Politik gelten sie zumeist als „nicht geschosswohnungsfähig“ und eine Sanierung ihrer Häuschen der Vonovia als „wirtschaftlich nicht darstellbar“. Noch immer ist Zukunft der Reihersiedlung offen – obwohl auch im Bremer Westen mancher in den vergangenen Monaten Pläne für sie gemacht hat. Keiner von ihnen wurde bisher umgesetzt. Für die Studierenden bedeute das, sie könnten „offener und leidenschaftlicher“ planen, so Stechow, zugleich sei ihr Lernprojekt „nicht so abstrakt“. Es ist die Chance, sich eine realitätsnahe Utopie auszudenken – und das schon im 5. Semester, im allerersten städtebaulichen Entwurf des Studiums.</p>



<p>Den meisten Entwürfen ist gemein, dass sie jedenfalls einen Teil der bestehenden Häuser erhalten wollen und Wohnungen nicht nur für die aktuellen BewohnerInnen, sondern auch für SeniorInnen, Studierende, Familien und Wohngemeinschaften bauen wollen. In der Regel wird niedrig und flach gebaut, ein Entwurf plant eine „Wasserstadt“, denn: „Wer am Wasser lebt, ist glücklicher“. Dazu gibt es stets allerlei Gemeinschaftsanlagen, mal mehr, mal weniger Grün, dazu Raum für Gewerbe – und oft sehr viel Parkplätze, obwohl kaum einer der derzeitigen BewohnerInnen ein Auto hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Hochbau bis Gemeinschaftsgärten</h3>



<p>Gewonnen hat den Wettbewerb ein Entwurf von Kim-Nadine Bahr, Leah Weimer und Fabian Fritsche, der als einziger eher hoch- als städtebaulich denkt. Er plant mit 44 Wohneinheiten in „ortstypischem Klinker“ – 28 Einzelappartments mit je 42 Quadratmetern, dazu acht Häusern für WGs, die doppelt so groß sind sowie für Familien, die vier Mal so groß sind. Es gibt verkehrsberuhigte Bereiche und hinten, an der Bahn, etwas Platz für Gewerbe – Werkstätten, einzelne Büros, Werkstätten. </p>



<p>Auf Platz zwei rangiert das Konzept „Gemeinschaft durch Grün“, das neben 56 Wohnungen für unterschiedliches Klientel auch Gewächshäuser, Gemüsebeete und Obstgärten für die Selbstversorgung vorsieht, aber auch einen Grillplatz, Outdoor-Fitnessanlagen und selbst organisiertes Café. Auch hier bliebe ein Teil der derzeitigen Schlichtbauten bestehen. Im drittplazierten Entwurf gibt es neben den Wohn-Appartments einen Tante-Emma-Laden, eine Bäckerei, eine Kita und einen Arzt, dazu Raum für Gemeinschschaft und für Sport. Und wer mehr Lärm abbekommt, weil er näher an der Bahn wohnt, bekommt dafür besseren Lärmschutz, so die Idee. „Die Menschen dort haben keine hohen Ansprüche“, sagt eine der Studentinnen, „aber sie fühlen sich nicht als Teil der Gemeinschaft“. Mit Hilfe von besserer Infrastruktur wollen sie die BewohnerInnen integrieren, aber auch neue anlocken.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-8226 size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/02/Leah-Weimer_ThomasStefes_JanZier_klein.jpg" alt="" class="wp-image-8226" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/02/Leah-Weimer_ThomasStefes_JanZier_klein.jpg 800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/02/Leah-Weimer_ThomasStefes_JanZier_klein-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Leah Weimer vom Gewinnerteam mit Bau-Unternehmer Thomas Stefes</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Widerstand gegen den Stillstand</h3>



<p>Mit zur Jury gehörte auch der Bau-Unternehmer und Projektentwickler Thomas Stefes, der die Reihersiedlung selbst „komplettsanieren“ wollte, wie er sagt. Es sollte „keine Luxussanierung“ werden, aber die Häuser energetisch und bauphysikalisch „auf die Höhe der Zeit“ bringen, wie er sagt. Er wollte „den Menschen eine Chance geben“, sagt er – und kalkulierte nach eigenen Angaben mit Mieten von fünf bis sechs Eure pro Quadratmeter. Das ist zumindest weniger als jene 6,50 Euro, die üblicherweise für Sozialwohnungen gelten. Seine Idee, sagt Stefes, sei aber am Widerstand der Vonovia gescheitert. Den Studierenden ruft er zu: „Lassen Sie sich in ihren Ideen nicht demotivieren“.</p>



<p>Auch die Nachbarn aus der Tucholskystrasse wollen Konzepte für die Be- und AnwohnerInnen entwickeln, wie sie in einem offenen Brief schreiben, und zwar schon „seit mehr als einem Jahr“ – ihr Ziel: die „unhaltbaren und zum Teil menschenunwürdigen Unterbringungszustände“ in der Reihersiedlung zu beenden. Wobei die BewohnerInnen ihre Häuser durchaus nicht  menschenunwürdig finden. Von der <em>Zeitschrift der Straße </em>danach gefragt, antwortete eine von ihnen: „Gar nicht! Die kennen das nicht, und die haben auch einen ganz anderen Lebensstandard als unsereiner“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vonovia will sich langsam zurückziehen, Anwohner protestieren</h3>



<p>Die Nachbarn fürchten, dass die Vonovia neue Leute in die leer stehenden Schlichtbauten ziehen lässt, etwa durch Zuzüge aus den beiden anderen Schlichtbau-Siedlungen der Vonovia, deren Abriss schon fest steht. „Die Strategie, sozial schwierig zu integrierende Menschen über Stadteilgrenzen hinweg zu gettoisieren um andere Bremer Immobilien der Vonovia aufzuwerten, verschärft das soziale und materielle Problem für den Stadtteil Oslebshauen“, schreiben die NachbarInnen, die beklagen, dass der Wohnungsbau-Konzern sie „abblockt“. Zugleich betonen sie, dass sie die derzeitigen BewohnerInnen der Reihersiedlung „nicht wegsiedeln“ wollten. Eine Sanierung der Schlichtbauten macht aus ihrer Sicht indes „keinen Sinn“.</p>



<p>Die Vonovia wolle sich zwar „langfristig“ von der Reihersiedlung trennen, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage – das wollte der Wohnungsbaukonzern aber auch schon vor einem Jahr. Man sei „im Gespräch“ und führe Verhandlungen, habe aber „noch keinen passenden Partner“ gefunden, heißt es. In Eile ist die Vonovia nicht, vielmehr will sie sich zunächst um ihre beiden anderen Schlichtbau-Siedlungen in Bremen kümmern, die Neubauten weichen müssen. Ein Abriss der Reihersiedlung sei nicht geplant, so die Vonovia, weitere Zuzüge aber auch nicht. Es bleibt also alles offen.</p>



<p><em>Die Ausstellung ist bis 28. Februar in der Stadteilbibliothek West (Lindenhofstraße 53) zu sehen.</em></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text &amp; Fotos:<em> </em></td><td><em>Jan Zier </em></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/59-lindenhof/"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59.jpg" alt="" class="wp-image-11921" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2018/06/cover_59-840x560.jpg 840w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
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		<title>Lummerland</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/lummerland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 15:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Walle]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftswerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[#37 OSTERFEUERBERG – Osterfeuerberg hat sich gewandelt. Doch nicht jede Veränderung gefällt den Bewohnern des Viertels Eine Insel ohne Berge, ohne Strandund ohne Meer, mit viel Tunnels, vielen Straßenund dem Eisenbahnverkehr &#8230; So könnte es klingen, das Liebeslied der Bewohner:innen Osterfeuerbergs über ihr Lummerland. Das urbane Meeresrauschen kommt vom Autobahnzubringer Überseestadt und den Eisenbahngleisen nach Hamburg, Bremerhaven, Bremen-Nord. Jede Nacht bringt der Güterverkehr die Brandung in die Schlafzimmer der Menschen hier. Für Nicht-Waller ist Osterfeuerberg noch immer der Underdog des Angesagtseins. Auch für viele Bremer Zugezogene hat sich der Charme des einstigen Nachtjackenviertels noch nicht erschlossen. Für sie schreibt das Stadtteilmagazin „Echt Walle“. Gleich in der ersten Ausgabe ist von „steigender Attraktivität für Familien“ die Rede. Beispiele hierfür: Das Kulturhaus Brodelpott, die Ganztagsschule am Pulverberg, die Kita Löwenzahn und darüber hinaus die Eröffnung der „Freien Brau Union Bremen“. Auch Jörg Tapking, Waller LINKEN-Fraktionssprecher, sieht besonders in der Brauerei und neueren, exklusiven Eigenheimen eine Aufwertung des Quartiers, die sich langfristig auswirken wird. Was macht die Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt so besonders für die Nachbarschaft? Ähnlich empfinden es auch &#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">#37 OSTERFEUERBERG – Osterfeuerberg hat sich gewandelt. Doch nicht jede Veränderung gefällt den Bewohnern des Viertels</h2>



<p class="has-text-align-center"><em>Eine Insel ohne Berge, ohne Strand</em><br /><em>und ohne Meer, </em><br /><em>mit viel Tunnels, vielen Straßen</em><br /><em>und dem Eisenbahnverkehr &#8230;</em></p>



<p>So könnte es klingen, das Liebeslied der Bewohner:innen Osterfeuerbergs über ihr Lummerland. Das urbane Meeresrauschen kommt vom Autobahnzubringer Überseestadt und den Eisenbahngleisen nach Hamburg, Bremerhaven, Bremen-Nord. Jede Nacht bringt der Güterverkehr die Brandung in die Schlafzimmer der Menschen hier.</p>



<p>Für Nicht-Waller ist Osterfeuerberg noch immer der Underdog des Angesagtseins. Auch für viele Bremer Zugezogene hat sich der Charme des einstigen Nachtjackenviertels noch nicht erschlossen. Für sie schreibt das Stadtteilmagazin „Echt Walle“. Gleich in der ersten Ausgabe ist von „steigender Attraktivität für Familien“ die Rede. Beispiele hierfür: Das Kulturhaus Brodelpott, die Ganztagsschule am Pulverberg, die Kita Löwenzahn und darüber hinaus die Eröffnung der „Freien Brau Union Bremen“. Auch Jörg Tapking, Waller LINKEN-Fraktionssprecher, sieht besonders in der Brauerei und neueren, exklusiven Eigenheimen eine Aufwertung des Quartiers, die sich langfristig auswirken wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht die Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt so besonders für die Nachbarschaft?</h3>



<p>Ähnlich empfinden es auch die Engagierten der Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt. Die hat sich aktiv an der Gestaltung der Brauerei beteiligt. Den Initiatoren liegt ihr Viertel am Herzen. Jupp Heseding von Bündnis 90/Die Grünen, einer der gut fünftausend Einwohner Osterfeuerbergs, setzt sich sich seit der Geburtsstunde der Zukunftswerkstatt 2007 für seine kleine Insel ein. Er schätzt vor allem die Nachbarschaft: „Hier kann ich mein Haus auch in gemütlicher Kleidung verlassen. Und wenn ich nachts meinen Nachbarn im Morgenmantel treffe, dann stört das keinen.“</p>



<p>Erfolgreich bringt die Zukunftswerkstatt Anträge vor den Stadteilbeirat: Nach ersten Versuchen von 2007 wird nun, fast zehn Jahre später, der Osterfeuerberger Ring zurückgebaut. Die Straße, die jetzt noch an eine Autobahn erinnert und den Stadtteil entzweit, wird auf eine Spur für jede Richtung verkleinert. Die nun breiter werdenden Ränder werden mit Bäumen geschmückt und begrünt. Darüber hinaus sei der größte Erfolg der Zukunftswerkstatt die Bürgerbeteiligung im Ortsteil: Bis zu 150 Anwohner:innen haben sich bereits auf nur einer Veranstaltung versammelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Folgen hat der Abriss der Obdachlosenunterkunft für die Nachbarschaft?</h3>



<p>Doch ein Teil dieser Nachbarschaft ist jetzt bedroht. Wie der Weser-Kurier berichtete, möchte Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen, Vonovia, die ehemals stadteigene Obdachlosenunterkunft in der Holsteiner Straße abreißen und an ihrer Stelle moderne Wohnungen bauen.</p>



<p>Jupp Heseding sagt dazu: „Um das Wohl der Bewohner geht es denen ganz bestimmt nicht.“ Ursprünglich seien viele über das Sozialamt an ihre Wohnungen gekommen, hätten im Lauf der Zeit aber herkömmliche Mietverträge erhalten.</p>



<p>Auch das Ortsamt West ist über die Pläne Vonovias nicht begeistert. Jörg Tapking befürchtet jedoch, dass das Wohnungsunternehmen auf derlei Skepsis keine Rücksicht nimmt. Wohin die Menschen können, wenn es so weit ist, weiß noch niemand. Vielleicht nimmt sich die Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt dieser Sache an.</p>



<p class="has-text-align-center"><em>Eine Insel ohne Berge, ohne Strand</em><br /><em>und ohne Meer, </em><br /><em>mit viel Tunnels, vielen Straßen</em><br /><em>und dem Eisenbahnverkehr &#8230;</em></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text: <br /><em>Anne Tabeling</em></td><td>Foto: <br /><em>Blutgretchen/Wikimedia Commons</em> (CC BY-SA 3.0)</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/37-osterfeuerberg/"><img decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37.jpg" alt="" class="wp-image-11851" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
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