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	<title>Straßenverkäufer &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<title>Straßenverkäufer &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<item>
		<title>Ein Schnack mit Alexander</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/portrait-alexander/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 03:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Online-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufen]]></category>
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					<description><![CDATA[#33 FALKENSTRASSE. Eine Einladung führte ihn nach Bremen, wo er seit acht Jahren auf der Straße lebt Wie man leicht hören kann, komme ich aus dem Rheinland, genauer gesagt aus Köln. Dort habe ich die ersten 25 Jahre meines Lebens gelebt. „Gewohnt“ kann man nicht unbedingt sagen, denn seit meinem 17. Lebensjahr lebe ich auf der Straße. Damals bin ich bei meiner Mutter rausgeflogen, wir hatten uns ständig in den Haaren wegen des Kiffens und des Alkohols. Irgendwann hat es geknallt und ich stand auf der Straße. Zu meinem Vater konnte ich nicht, den hatte ich nie kennengelernt. Also bin ich umhergezogen, habe im ständigen Wechsel bei Freunden gewohnt oder eben auf der Straße gelebt. Nach der Sonderschule habe ich eine Lehre als Maler und Lackierer angefangen. Nach eineinhalb Jahren habe ich aber abgebrochen und mich stattdessen mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Als meine Alkoholprobleme immer heftiger wurden, habe ich eine Therapie gemacht und auch durchgezogen. Danach bin ich weg aus Köln, ich brauchte dringend einen Tapetenwechsel. Nach Bremen kam ich dann aus Zufall, ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e5547c" class="has-inline-color">#33 FALKENSTRASSE. Eine Einladung führte ihn nach Bremen, wo er seit acht Jahren auf der Straße lebt</mark></h1>



<p><strong>Wie man leicht hören kann, komme ich aus dem Rheinland, genauer gesagt aus Köln. Dort habe ich die ersten 25 Jahre meines Lebens gelebt. „Gewohnt“ kann man nicht unbedingt sagen, denn seit meinem 17. Lebensjahr lebe ich auf der Straße. </strong></p>



<p>Damals bin ich bei meiner Mutter rausgeflogen, wir hatten uns ständig in den Haaren wegen des Kiffens und des Alkohols. Irgendwann hat es geknallt und ich stand auf der Straße. Zu meinem Vater konnte ich nicht, den hatte ich nie kennengelernt. Also bin ich umhergezogen, habe im ständigen Wechsel bei Freunden gewohnt oder eben auf der Straße gelebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e5547c" class="has-inline-color">Nach der Sonderschule habe ich eine Lehre als Maler und Lackierer angefangen.</mark></h2>



<p>Nach eineinhalb Jahren habe ich aber abgebrochen und mich stattdessen mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Als meine Alkoholprobleme immer heftiger wurden, habe ich eine Therapie gemacht und auch durchgezogen. Danach bin ich weg aus Köln, ich brauchte dringend einen Tapetenwechsel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e5547c" class="has-inline-color">Nach Bremen kam ich dann aus Zufall, ich war zu einer Party eingeladen und bin einfach hiergeblieben. Wobei mir gleich zu Beginn mein Hund gestohlen wurde:</mark></h2>



<p>Dolly, ein Mischling aus Bordercollie und Berner Sennenhund. Ich habe am Bahnhof auf der Straße übernachtet, und während ich schlief, muss jemand Dolly einfach mitgenommen haben. Dolly war erst sechs Monate alt, ich hatte sie von klein auf. Keine Ahnung, wo sie jetzt steckt. Aber abgesehen davon gefällt mir Bremen wirklich gut, die Leute sind sehr umgänglich und entspannt. Gerade die Polizisten, mit denen wir es auf der Straße häufig mal zu tun bekommen, sind sehr freundlich. Da habe ich damals in Köln ganz andere Erfahrungen gemacht.</p>



<p>Meine Mutter ist vor zehn Jahren leider gestorben, und zu meinem jüngeren Bruder habe ich den Kontakt abgebrochen. Wir waren völlig zerstritten. Was bleibt, ist meine Straßenfamilie, Kumpels, die wie ich ohne feste Bleibe sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e5547c" class="has-inline-color">Bei der Zeitschrift der Straße bin ich fast von Anfang an, seit der zweiten Ausgabe.</mark></h2>



<p>Ich hatte damals einen Stammplatz am Bahnhof, aber seit dort so viele andere Verkäufer stehen, laufe ich lieber jeden Tag quer durch die Innenstadt und biete die Hefte Passanten an. Das läuft vor allem im Sommerhalbjahr sehr gut, wenn viele Menschen draußen im Café sitzen. Auf meiner üblichen Tour laufe ich von der Neustadt zur Domsheide, durchs Viertel zum Hauptbahnhof und dann durch die Altstadt wieder zurück in die Neustadt, wo ich derzeit auch auf der Straße übernachte.</p>



<p>Wie viele Kilometer ich pro Tag abreiße, weiß ich nicht, aber alle zwei Monate sind meine Schuhe völlig durchgetreten und ich brauche neue. Ab November habe ich ein WG-Zimmer in Gröpelingen, noch rechtzeitig vor dem Winter. Dann möchte ich auch wieder anfangen zu arbeiten, bei einer Zeitarbeitsfirma vielleicht oder als Lagerist.</p>



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<p class="has-small-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e5547c" class="has-inline-color">Protokoll und Foto:<br /><em>Philipp Jarke</em></mark></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-small-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e5547c" class="has-inline-color">ursprünglich veröffentlicht im<br /><em>November 2015</em></mark></p>
</div>
</div>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/33-falkenstrasse/"><img decoding="async" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/cover_33-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6088"/></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;DAS EINZIGE WAS MICH HIER HÄLT, IST DIE ERDANZIEHUNGSKRAFT&#8220;</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/portrait-marco/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melis Sivasli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[zds]]></category>
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					<description><![CDATA[#111 SCHARNHORST­STRASSE. Kurz nach seinem 50. Geburtstag betrachtet unser Verkäufer Marco sein Leben. Er hat noch viel vor in den nächsten Jahren Es ist ein regnerischer Samstagvormittag in der Findorffer Hemmstraße, eine von Marcos vielen Heimaten. Wir flüchten erst mal ins Trockene. Mit Blick auf die Martin-Luther-Kirche beginnt er über eine heiße Schokolade hinweg zu erzählen. Auf seine Geburt in Wittenberg folgt eine Kindheit im Berliner Osten: Endstation S1, Oranienburg. Diese Zeit prägt ihn, das Leben in der DDR fühlt sich nach Gefangenschaft an. Es hat zwar alles seine Ordnung, aber Marco will wissen, was hinter der Mauer passiert. Im Geografieunterricht der fünften Klasse wird ihm eine Weltkarte gezeigt. Er bereist Hauptstädte mit dem Finger, die für ihn nur Punkte hinter der Grenze sind, welche nicht zu überwinden scheinen. Dann endlich Neuland. Kurz vor dem Mauerfall flieht die Familie per Trabant über Öster­reich und Ungarn schließlich nach Bremen. Damals ist Marco siebzehn. Sein Berlinern wird schnell zum „sauberen Bremer Hochdeutsch“, Marco kommt an, aber irgend­wie doch nie so ganz. Nach dem Abitur überwältigt ihn das Lebensgefühl &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color">#111 SCHARNHORST­STRASSE. Kurz nach seinem 50. Geburtstag betrachtet unser Verkäufer Marco sein Leben. Er hat noch viel vor in den nächsten Jahren</mark></h2>



<p>Es ist ein regnerischer Samstagvormittag in der Findorffer Hemmstraße, eine von Marcos vielen Heimaten. Wir flüchten erst mal ins Trockene. Mit Blick auf die Martin-Luther-Kirche beginnt er über eine heiße Schokolade hinweg zu erzählen. Auf seine Geburt in Wittenberg folgt eine Kindheit im Berliner Osten: Endstation S1, Oranienburg.</p>



<p>Diese Zeit prägt ihn, das Leben in der DDR fühlt sich nach Gefangenschaft an. Es hat zwar alles seine Ordnung, aber Marco will wissen, was hinter der Mauer passiert. Im Geografieunterricht der fünften Klasse wird ihm eine Weltkarte gezeigt. Er bereist Hauptstädte mit dem Finger, die für ihn nur Punkte hinter der Grenze sind, welche nicht zu überwinden scheinen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#c11a43" class="has-inline-color">Dann endlich Neuland. Kurz vor dem Mauerfall flieht die Familie per Trabant über Öster­reich und Ungarn schließlich nach Bremen. Damals ist Marco siebzehn. Sein Berlinern wird schnell zum „sauberen Bremer Hochdeutsch“, Marco kommt an, aber irgend­wie doch nie so ganz.</mark></h2>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="833" height="1111" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2024/07/MarcoPortrait-web2.jpg" alt="" class="wp-image-11075" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2024/07/MarcoPortrait-web2.jpg 833w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2024/07/MarcoPortrait-web2-225x300.jpg 225w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2024/07/MarcoPortrait-web2-420x560.jpg 420w" sizes="(max-width: 833px) 100vw, 833px" /></figure>
</div>
</div>



<p>Nach dem Abitur überwältigt ihn das Lebensgefühl Post-Mauerfall: Freiheit, Grenzenlosigkeit, jung sein.  Träume von Journalismus und Meeresbiologie münden in einer abgebrochenen Ausbildung. Wurzeln schlagen fällt ihm schwer, die Welt ist groß und Marco will sie sehen, nicht hier und jetzt Entscheidungen fällen, die seine Zukunft betreffen. Er lebt von Konzert zu Konzert, denkt von Winter zu Winter.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#c11a43" class="has-inline-color">Er macht zahllose Jobs, von Gartenbau bis Sporthalle, aber nie länger als elf Monate, dann ist genug gespart, um den erstbesten Last-Minute-Urlaub zu buchen. Hauptsache, Welt reinlassen.</mark></h2>



<p>Marco will auf seinen Reisen die echten Menschen treffen, abseits vom Tourismus, will verstehen, wie die Gesellschaft, der Mensch funktionieren. In seinem Rhythmus zwischen Reisen und Fürs-Reisen-Arbeiten zieht es ihn nach Frankreich, Spanien, England und die Türkei. Es sind flüchtige Momente: Am zweiten Januar verkatert Schlange stehen für zwei Minuten Augenkontakt mit Mona Lisa oder den Grundstein der Sagrada Família berühren und zu fühlen, wie viel Geschichte der schon mitgemacht hat.</p>



<p>Marco wirkt ruhig in der Unruhe, hibbelig lebensfroh und interessiert. „Das Einzige, was mich hier hält, ist die Erdanziehungskraft“, sagt er. Manchmal beneidet er Menschen um eine Heimat, die sie schon immer hatten und immer haben werden. Für ihn ist Heimat schon lange kein Ort mehr, den hatte er nie wirklich.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#c11a43" class="has-inline-color">Heimat sei da, „wo die Menschen sich freuen, mich zu sehen, und beim Abschied schon ans nächste Wiedersehen denken.</mark></h2>



<p>Heute, kurz nach seinem 50. Geburtstag, blickt er zurück und zieht Bilanz: Ihm gefällt sein Leben und er bleibt seiner Einstellung treu, aber die Flucht vor dem Ankommen, die Sehnsucht nach Ungebundenheit bleiben Dilemma und Überzeugung gleichzeitig. Frau und Kinder hätten ihm Grund gegeben, Wurzeln zu schlagen. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#c11a43" class="has-inline-color">Die letzte gescheiterte Beziehung führte ihn in die Obdachlosigkeit. Da hat er es rausgeschafft, hat mittlerweile wieder ein Dach über dem Kopf, lebt und spart durch Zeitschriftenverkauf.</mark></h2>



<p>Ist er nur für sich selbst verantwortlich, fehlt ihm die Notwendigkeit, sich festzulegen. Und obwohl es klingt, als sei Bremen doch auch irgendwie eine Heimat geworden, schmiedet er fleißig Pläne für die Zukunft. Irgendwann mal zurück auf Anfang nach Wittenberg wäre cool, auch England und Irland stehen ganz oben auf der Liste. Diesen Winter aber erst mal: den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela wandern, für die richtige Pilgerausrüstung wird schon gespart.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-small-font-size"><strong>Text: </strong><em>Pia Lehnert</em><strong><br /></strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#c11a43" class="has-inline-color">studiert Philosophie und Kulturwissenschaften an der Universität Bremen. In Marcos Geschichte hat sie sich teilweise selbst wiedererkannt.</mark></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-small-font-size"><strong>Original Foto: </strong><em>Wolfgang Everding</em><strong><br /></strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#c11a43" class="has-inline-color">hat es gefallen, dass Marco die Gehwegplatten seines täglichen „Arbeitsumfeldes“ mit künstlerischen Zeichnungen und Malerei interessant gestaltet hat.</mark></p>
</div>
</div>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/111-scharnhorststrasse/"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/10/zds_www_ankuendigung_111.jpg" alt="" class="wp-image-10950" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/10/zds_www_ankuendigung_111.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/10/zds_www_ankuendigung_111-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/10/zds_www_ankuendigung_111-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/10/zds_www_ankuendigung_111-600x400.jpg 600w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/10/zds_www_ankuendigung_111-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>



<p class="has-text-align-left"></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir verändern unsere Vertriebsstrukturen</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/der-neue-verkaufsausweis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cory Patterson]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 20:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriftderstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Ausweise Auf Bremens feuchten Herbststraßen verändert sich etwas in diesen ersten November&#173;tagen – die Zeitschrift der Straße ändert ihre Vertriebs&#173;stuk&#173;turen und ihr Regelwerk. Unsere Verkaufs&#173;personen erhalten einen neuen Verkaufs&#173;aufsweis. Dieser ist mit einem Foto versehen, zeitlich befristet und u. a. durch ein Originalsiegel und einen QR-Code erheblich fälschungssicherer als die vorherige Version. Auf der Karte finden Sie auch die Verkäufernummer und die Gültigkeitsdauer. Feste Verkaufsplätze Seit dem 6. November 2023, mit Erscheinen der neuen Ausgabe stehen unsere Verkäufer:innen außerdem an festen Plätzen. Weil wir nicht wollen, dass sich unsere Verkäufer:innen aufdringlich verhalten, ist es schon lange verboten, die Zeitschrift der Straße im Gehen zu verkaufen. Wir entwickeln die Zeitschrift in engem Austausch mit anderen deutschen Straßenzeitungen. Im Gespräch mit den Kolleg:innen mussten wir feststellen, dass wir mit der freien Platzwahl die absolute Ausnahme waren. Vom festen Verkaufsplatz versprechen wir uns größere Verläss&#173;lichkeit, ein stabileres soziales Umfeld für die Verkaufenden und bessere Möglich&#173;keit, sie aufzusuchen, wenn es Probleme gibt. Alle Verkäufer:innen haben einen festen Platz, der übrigens ebenfalls auf dem Ausweis vermerkt ist. Wir werden &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Neue Ausweise</h2>



<p>Auf Bremens feuchten Herbststraßen verändert sich etwas in diesen ersten November&shy;tagen – die <em>Zeitschrift der Straße</em> ändert ihre Vertriebs&shy;stuk&shy;turen und ihr Regelwerk. Unsere Verkaufs&shy;personen erhalten einen neuen Verkaufs&shy;aufsweis. Dieser ist mit einem Foto versehen, zeitlich befristet und u. a. durch ein Originalsiegel und einen QR-Code erheblich fälschungssicherer als die vorherige Version. Auf der Karte finden Sie auch die Verkäufernummer und die Gültigkeitsdauer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" width="1194" height="721" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/11/zds_ausweis_bild_www-2.jpg" alt="" class="wp-image-10171" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/11/zds_ausweis_bild_www-2.jpg 1194w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2023/11/zds_ausweis_bild_www-2-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 1194px) 100vw, 1194px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht der neue Verkaufsausweis aus</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Feste Verkaufsplätze</h2>



<p>Seit dem 6. November 2023, mit Erscheinen der neuen Ausgabe stehen unsere Verkäufer:innen außerdem an festen Plätzen. Weil wir nicht wollen, dass sich unsere Verkäufer:innen aufdringlich verhalten, ist es schon lange verboten, die <em>Zeitschrift der Straße</em> im Gehen zu verkaufen. Wir entwickeln die Zeitschrift in engem Austausch mit anderen deutschen Straßenzeitungen. Im Gespräch mit den Kolleg:innen mussten wir feststellen, dass wir mit der freien Platzwahl die absolute Ausnahme waren. Vom festen Verkaufsplatz versprechen wir uns größere Verläss&shy;lichkeit, ein stabileres soziales Umfeld für die Verkaufenden und bessere Möglich&shy;keit, sie aufzusuchen, wenn es Probleme gibt. Alle Verkäufer:innen haben einen festen Platz, der übrigens ebenfalls auf dem Ausweis vermerkt ist. Wir werden das zeitnah auch um eine digitale Standortkarte ergänzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ihre Mithilfe</h2>



<p>Sollten Sie zukünftig noch Menschen mit alten Ausweisen antreffen, sagen Sie uns bitte unbedingt Bescheid. Es liegt auch im Interesse der ehrlichen Verkäufer:innen, solche Probleme umgehend zu lösen. Denn immerhin fallen die Störungen durch Einzelne über kurz oder lang auf alle anderen zurück – und belasten so das ganze Projekt. Auch wenn unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen regelmäßig in der Stadt unterwegs sind, können wir nicht immer und überall vor Ort sein. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit von Verkaufs&shy;personen haben – oder bei Fragen zu unserem Regelwerk. Sie erreichen uns in solchen Fällen telefonisch unter <strong>0421 17 52 16 27</strong> oder per E-Mail an: <strong><a href="mailto:zeitschrift@inneremission-bremen.de">zeitschrift@inneremission-bremen.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warnung vor falscher Straßenzeitschrift auf Bremens Straßen</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/warnung-vor-falscher-strassenzeitschrift-auf-bremens-strassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cory Patterson]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 13:19:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Querkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriftderstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[ACHTUNG, ACHTUNG! Warnung: Uns erreichen Mitteilungen, dass Verkäufer:innen des Magazins Querkopf sich als Verkäufer:innen der Zeitschrift der Straße ausgeben. Die Zeitschrift der Straße distanziert sich von diesem Magazin und allen Personen, die dieses in unserem Namen verkaufen. Unsere Verkäuferinnen und Verkäufer erkennen Sie immer an unseren Verkaufsausweisen und der Zeitschrift der Straße. Auf unseren Zeitschriften im Verkauf auf Bremens Straßen befindet sich immer ein Stempel mit der Verkäufer:innennummer, beides muß zusammen passen, damit Sie sicher seinkönnen, dass es sich um eine:n bei uns registrierte:n Verkäufer:in handelt. Bitte bleiben Sie uns treu. Unterstützen Sie weiter unsere Verkäuferinnen und Verkäufer und das Original Bremens. Wir und viele Menschen, die die Zeitschrift der Straße verkaufen, danken Ihnen! Ihre Zeitschrift der Straße]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://s.uicdn.com/ooe/viewer/2.0.102/viewer/web/viewer.html?file=from-parent-iframe&amp;locale=de-DE&amp;parent=https://ooviewer.web.de#page=1"></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">ACHTUNG, ACHTUNG!</h3>



<p>Warnung: Uns erreichen Mitteilungen, dass Verkäufer:innen des Magazins Querkopf sich als Verkäufer:innen der <em>Zeitschrift der Straße</em> ausgeben. Die <em>Zeitschrift der Straße</em> distanziert sich von diesem Magazin und allen Personen, die dieses in unserem Namen verkaufen.</p>



<p>Unsere Verkäuferinnen und Verkäufer erkennen Sie immer an unseren Verkaufsausweisen und der <em>Zeitschrift der Straße</em>. Auf unseren Zeitschriften im Verkauf auf Bremens Straßen befindet sich immer ein Stempel mit der Verkäufer:innennummer, beides muß zusammen passen, damit Sie sicher sein<br />können, dass es sich um eine:n bei uns registrierte:n Verkäufer:in handelt.</p>



<p>Bitte bleiben Sie uns treu. Unterstützen Sie weiter unsere Verkäuferinnen und Verkäufer und das Original Bremens. Wir und viele Menschen, die die <em>Zeitschrift der Straße</em> verkaufen, danken Ihnen!</p>



<p><br />Ihre <em>Zeitschrift der Straße</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/68-muenchener-strasse/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2019/05/cover_68.jpg" alt="" class="wp-image-8644" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2019/05/cover_68.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2019/05/cover_68-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2019/05/cover_68-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Impressionen vom Hoffest</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/impressionen-vom-hoffest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 19:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamtliche]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffest]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15. Juli feierten wir das Erscheinen unserer Ausgabe #50 mit einem Fest im Innenhof hinter unserem Büro. Entgegen aller meteorologischen Unkenrufe blieb es trocken, und sogar die Sonne meinte es phasenweise gut mit uns. Das Fest war trotz Sommerferien ordentlich besucht. Highlights: die Auszeichnung der erfolgreichsten Straßenverkäufer, tolle Live-Musik von der Bühne und Leckeres vom Grill. Der Mann am Grill war übrigens kein Geringerer als Randy Ziegler, das Gesicht unserer Ausgabe #49! Dass er an diesem Tag Geburtstag feierte und trotzdem zusammen mit seinen zwei Kollegen ehrenamtlich für dasEssen sorgte, soll nicht unerwähnt bleiben. Den vielen, die an der Organisation und Durchführung beteiligt waren, sei hier nochmals herzlich gedankt. Beitragsfoto: Cory Patterson Fotos: Cory Patterson &#38; Michael Vogel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 15. Juli feierten wir das Erscheinen unserer Ausgabe #50 mit einem Fest im Innenhof hinter unserem Büro. Entgegen aller meteorologischen Unkenrufe blieb es trocken, und sogar die Sonne meinte es phasenweise gut mit uns. Das Fest war trotz Sommerferien ordentlich besucht. Highlights: die Auszeichnung der erfolgreichsten Straßenverkäufer, tolle Live-Musik von der Bühne und Leckeres vom Grill.</p>



<p>Der Mann am Grill war übrigens kein Geringerer als Randy Ziegler, das Gesicht unserer Ausgabe #49! Dass er an diesem Tag Geburtstag feierte und trotzdem zusammen mit seinen zwei Kollegen ehrenamtlich für dasEssen sorgte, soll nicht unerwähnt bleiben.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" data-id="7947" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-17.jpg" alt="" class="wp-image-7947" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-17.jpg 400w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-17-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



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</div>


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</div>


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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" data-id="7932" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-02.jpg" alt="" class="wp-image-7932" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-02.jpg 400w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-02-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="600" data-id="7931" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-01.jpg" alt="" class="wp-image-7931" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-01.jpg 450w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-01-225x300.jpg 225w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/170715-Hoffest-01-420x560.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



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</figure>



<p></p>



<p>Den vielen, die an der Organisation und Durchführung beteiligt waren, sei hier nochmals herzlich gedankt.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Beitragsfoto: <br /><em>Cory Patterson</em></td><td>Fotos: <br /><em>Cory Patterson </em>&amp; <em>Michael Vogel</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/50-die-strasse/"><img decoding="async" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_50.jpg" alt="" class="wp-image-7885"/></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Die Armut wird immer größer&#8220;</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/die-armut-wird-immer-groesser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhofsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[#50 DIE STRASSE – Stefan Gehring arbeitet seit über zwei Jahren bei der Zeitschrift der Straße. Und er malt auch: Die Zeichnung unten ist von ihm. Täglich steht er am Nordausgang des Bahnhofs, an der Bürgerweide. Hinter dem Bahnhof arbeiten insgesamt fünf Verkäufer:innen der Zeitschrift der Straße – er und sein Freund Bommel, durch den er zu dieser Arbeit gekommen ist, sind jeden Tag da. Mit seinem Dreitagebart wirkt der 33-Jährige jung, seine Haut ist gebräunt. [Wir haben Stefan Gehring gebeten, mit einer Einwegkamera seine eigene Sicht auf Bremen einzufangen. Das folgende Protokoll entstand während eines Gesprächs mit ihm über seine Fotos, von denen einige in der Ausgabe #50 abgebildet sind.] „Ich hab viele Baustellen fotografiert. Mit den Bildern sollen wir ja unseren Blick auf die Straße zeigen – oder unsere Perspektive. Mir kommt es so vor, als wären überall nur Baustellen. Ich bin ja Bremer und egal, an welche Zeit ich mich zurück erinnere: Überall wird gebaut. Dazu kann man ein kleines Experiment machen. Man kann mehrere Leute fragen: „Nenn’ mir mal drei Straßennamen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">#50 DIE STRASSE – Stefan Gehring arbeitet seit über zwei Jahren bei der Zeitschrift der Straße. Und er malt auch: Die Zeichnung unten ist von ihm. Täglich steht er am Nordausgang des Bahnhofs, an der Bürgerweide. Hinter dem Bahnhof arbeiten insgesamt fünf Verkäufer:innen der Zeitschrift der Straße – er und sein Freund Bommel, durch den er zu dieser Arbeit gekommen ist, sind jeden Tag da. Mit seinem Dreitagebart wirkt der 33-Jährige jung, seine Haut ist gebräunt.</h3>



<p>[<em>Wir haben Stefan Gehring gebeten, mit einer Einwegkamera seine eigene Sicht auf Bremen einzufangen. Das folgende Protokoll entstand während eines Gesprächs mit ihm über seine Fotos, von denen einige in der Ausgabe #50 abgebildet sind.</em>]</p>



<p>„Ich hab viele Baustellen fotografiert. Mit den Bildern sollen wir ja unseren Blick auf die Straße zeigen – oder unsere Perspektive. Mir kommt es so vor, als wären überall nur Baustellen. Ich bin ja Bremer und egal, an welche Zeit ich mich zurück erinnere: Überall wird gebaut. Dazu kann man ein kleines Experiment machen. Man kann mehrere Leute fragen: „Nenn’ mir mal drei Straßennamen in Bremen?“ Und ich wette, in einer von diesen drei Straßen wird gerade gebaut! Also ich hab zumindest das Gefühl. Ich hab schon ein paar Leute gefragt und da waren immer Straßen dabei, in denen derzeit gebaut wird.</p>



<p>Und ich hab das Walle-Center fotografiert, weil das ist immer gleich der erste Konsumtempel, dem ich morgens so begegne. Wenn ich morgens so losgehe, dann komm ich dort immer vorbei und bringe meinen Pfand dahin. Da steht auch schon einer von den anderen Verkäufer:innen, er hat sich aber leider weggedreht, als ich das Bild gemacht habe. Das finde ich eigentlich schade. Auf dem Weg zum Bahnhof, wo ich täglich die Zeitschrift der Straße verkaufe, sind mir einige Bilder begegnet, Graffitis. Da ich ja selber male, fällt mir das besonders auf, dass unsere Stadt immer bunter wird. Deshalb hab ich diese Bilder fotografiert. Diese Graffitis sind in Findorff, bei der Plantage.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-7895"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="565" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/StefanGehringZeichnung.jpg" alt="" class="wp-image-7895" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/StefanGehringZeichnung.jpg 800w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/StefanGehringZeichnung-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zeichnung von Stefan Gehring</figcaption></figure>



<p>Und ich habe Bilder von der Armut in Bremen gemacht. Das ist ein Bett, vor dem CinemaxX am Bahnhof hier. So mitten im öffentlichen Raum! Ich frage mich, ob das niemanden stört – oder ob es niemand sehen will. Ich weiß es nicht.</p>



<p>Mir ist aufgefallen, dass in Bremen die Armut immer größer wird. Deshalb hab ich Bilder von der Facebook-Gruppe „Facebook hilft der Straße“ gemacht, die treffen sich immer dienstags und verteilen Essen. Und Bilder von den Suppenengeln: Die Schlangen, an denen sich Menschen Lebensmittel abholen können, werden immer länger. Dann hab ich aber auch andere Bilder von Anlaufstellen gemacht, an denen man sich Hilfe holen kann. Zum Beispiel die Bahnhofsmission. Da gehe ich auch manchmal hin, zum Kaffeetrinken zum Beispiel. Auch um Informationen zu bekommen kann man da gut hin. Die haben aber leider zurzeit geschlossen, weil sie einen Trauerfall hatten, da ist auch jemand gestorben. Und natürlich habe ich den Bahnhof von innen fotografiert. Weil ich da ich weiß nicht wie oft am Tag durchrenne.</p>



<p>Hier am Bahnhof ist mein Stammplatz, den hab ich natürlich auch fotografiert. Und den Sicherheitsmann, Michi, mit dem verstehe ich mich ganz gut. Mit einigen von den Verkäuferinnen aus der Bäckerei auch. Schade, dass die hier dicht machen.“</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Protokoll: <br /><em>Frauke Kuffel</em></td><td>Portraitfoto: <br /><em>Norbert Schmacke</em></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/50-die-strasse/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_50.jpg" alt="" class="wp-image-11892" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_50.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_50-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_50-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommen Sie in unser Vertriebsteam!</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/kommen-sie-in-unser-vertriebsteam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 12:51:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamtliche]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebsbüro]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie kennen und lieben die Zeitschrift der Straße? Sie wissen, dass Bremens Straßenmagazin von Studierenden als Lernprojekt erstellt wird? Sie haben vielleicht sogar Ihre Stammverkäuferin bzw. Ihren Stammverkäufer in der Stadt? Dann fragen Sie sich vielleicht, wie die StraßenverkäuferInnen eigentlich an die Hefte kommen, die sie verkaufen, und wer die VerkäuferInnen betreut. Die Antwort auf fast alles ist (und hat) unser Vertriebsteam! Es besteht aus knapp einem Dutzend Ehrenamtlicher im Alter zwischen 20 und 70 Jahren. In zwei Schichten pro Tag zu je drei Stunden betreiben sie das Vertriebsbüro in der Innenstadt. Was bedeutet das? Im Mittelpunkt steht immer der Kontakt mit den StraßenverkäuferInnen, die das Büro aufsuchen, um Hefte für 90 Cent zu kaufen, die sie anschließend auf der Straße für 2 Euro anbieten. Das Vertriebsteam prüft Verkäuferausweise, gibt Hefte aus, kassiert das Geld, trägt den Umsatz in eine Datenbank ein und macht am Ende der Schicht eine Abrechnung. Neuen VerkäuferInnen werden die Verkaufsregeln erklärt und Ausweise ausgestellt. Ebenso wichtig wie der Heftverkauf sind die Gespräche mit den VerkäuferInnen, die mit ihren Sorgen und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie kennen und lieben die <em>Zeitschrift der Straße</em>? Sie wissen, dass Bremens Straßenmagazin von Studierenden als Lernprojekt erstellt wird? Sie haben vielleicht sogar Ihre Stammverkäuferin bzw. Ihren Stammverkäufer in der Stadt? Dann fragen Sie sich vielleicht, wie die StraßenverkäuferInnen eigentlich an die Hefte kommen, die sie verkaufen, und wer die VerkäuferInnen betreut.</p>



<p>Die Antwort auf fast alles ist (und hat) unser Vertriebsteam! Es besteht aus knapp einem Dutzend Ehrenamtlicher im Alter zwischen 20 und 70 Jahren. In zwei Schichten pro Tag zu je drei Stunden betreiben sie das Vertriebsbüro in der Innenstadt. Was bedeutet das?</p>



<p>Im Mittelpunkt steht immer der Kontakt mit den StraßenverkäuferInnen, die das Büro aufsuchen, um Hefte für 90 Cent zu kaufen, die sie anschließend auf der Straße für 2 Euro anbieten. Das Vertriebsteam prüft Verkäuferausweise, gibt Hefte aus, kassiert das Geld, trägt den Umsatz in eine Datenbank ein und macht am Ende der Schicht eine Abrechnung. Neuen VerkäuferInnen werden die Verkaufsregeln erklärt und Ausweise ausgestellt.</p>



<p>Ebenso wichtig wie der Heftverkauf sind die Gespräche mit den VerkäuferInnen, die mit ihren Sorgen und Nöten ins Vertriebsbüro kommen. Ein Becher Kaffee und etwas Aufmerksamkeit wirken da oft schon Wunder. Manche VerkäuferInnen haben aber auch konkrete Anliegen, brauchen einen Arzt, Kleidung, einen Schlafsack oder Schuldnerberatung. Oder sie wollen sich zur <a href="http://uni-der-strasse.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Uni der Straße</em></a> anmelden.</p>



<p>Darauf ist unser Vertriebsbüro vorbereitet. Im Keller hat es Schlafsäcke. Auf dem gleichen Flur bietet die ärztliche Notversorgung kostenlose Sprechstunden an. Nebenan, im Café Papagei, können wohnungslose Menschen duschen, sich einkleiden und essen. Über den <a href="http://www.inneremission-bremen.de/wohnungslosenhilfe/unser_konzept/" target="_blank" rel="noopener">Verein für Innere Mission</a> stehen außerdem Sozialarbeiter, Streetworker, Suchtberater und Notschlafplätze sogar im gleichen Gebäude zur Verfügung. Die <em>Uni der Straße</em> ist ebenfalls nur eine Tür weiter.</p>


<div class="wp-block-image wp-image-5793 size-large">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="517" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/ZdS_Engagierte-1024x517.jpg" alt="Engagiert für die Zeitschrift der Straße" class="wp-image-5793" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/ZdS_Engagierte-1024x517.jpg 1024w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/ZdS_Engagierte-300x152.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/11/ZdS_Engagierte.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Engagiert für die Zeitschrift der Straße</figcaption></figure>
</div>


<p>Unsere Ehrenamtlichen im Vertriebsteam werden intensiv eingearbeitet, erhalten Schulungen (z.B. in Suchterkennung und Deeskalation) und sind nie allein im Büro. Es gibt gemeinsame Grillnachmittage, Weihnachtsfeiern und immer wieder verblüffende zwischenmenschliche Begegnungen.</p>



<p>Wenn Sie Interesse haben, sich für drei Stunden pro Woche im Vertriebsteam der <em>Zeitschrift der Straße</em> zu engagieren, schauen Sie doch während der <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/ueber-uns/buero/">Öffnungszeiten im Büro</a> vorbei oder melden Sie sich bei Rüdiger Mantei unter Tel: 0421/ 17504692 oder <a href="mailto:mantei@imhb.de">mantei@imhb.de</a>. Wir freuen uns auf Sie!</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text &amp; Bild: </td><td><em>Michael Vogel</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verkäufer:innen im Rampenlicht: René Mocellin</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/verkaeufer-im-rampenlicht-rene-mocellin-von-surprise-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 18:20:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andere Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Surprise]]></category>
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					<description><![CDATA[SURPRISE / Schweiz: Als René Mocellin, 64, nach jahrelanger Schreibarbeit seine Autobiografie beendet hatte, wurde ihm langweilig. Seit bald einem Jahr verkauft er deshalb Surprise am Bahnhof Basel SBB. &#8222;Ich muss zugeben, dass ich anfangs Hemmungen hatte, das Strassenmagazin zu verkaufen. Ich befürchtete, dass man mich als randständig wahrnehmen würde, und dieses Image will ich auf keinen Fall. Dann sagte ich mir: Ich mach das einfach auf meine Art. Ich sehe nicht verwahrlost aus, und meine Ausrüstung mit dem Bildschirm und den anderen Extras erweckt auch nicht den Anschein. Jetzt bin ich fast ein Jahr bei Surprise dabei, seit März 2015. Ich verkaufe fast jeden Tag von zehn Uhr morgens bis in den Abend hinein am Haupteingang des Basler SBB-Bahnhofs. Und ich muss sagen: Mir gefällt die Aufgabe. Ich bekomme nette Rückmeldungen von den Leuten, meine Elektronik gefällt ihnen. Ich habe immer Leuchttafeln dabei, die ich selber installiere. In der Adventszeit nahm ich einen kleinen leuchtenden Tannenbaum mit, das kam besonders gut an. Einmal ging eine jüdisch-orthodoxe Familie an mir vorbei, und die Kinder machten &#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">SURPRISE / Schweiz: Als René Mocellin, 64, nach jahrelanger Schreibarbeit seine Autobiografie beendet hatte, wurde ihm langweilig. Seit bald einem Jahr verkauft er deshalb Surprise am Bahnhof Basel SBB.</h2>



<p>&#8222;Ich muss zugeben, dass ich anfangs Hemmungen hatte, das Strassenmagazin zu verkaufen. Ich befürchtete, dass man mich als randständig wahrnehmen würde, und dieses Image will ich auf keinen Fall. Dann sagte ich mir: Ich mach das einfach auf meine Art. Ich sehe nicht verwahrlost aus, und meine Ausrüstung mit dem Bildschirm und den anderen Extras erweckt auch nicht den Anschein.</p>



<p>Jetzt bin ich fast ein Jahr bei Surprise dabei, seit März 2015. Ich verkaufe fast jeden Tag von zehn Uhr morgens bis in den Abend hinein am Haupteingang des Basler SBB-Bahnhofs. Und ich muss sagen: Mir gefällt die Aufgabe. Ich bekomme nette Rückmeldungen von den Leuten, meine Elektronik gefällt ihnen. Ich habe immer Leuchttafeln dabei, die ich selber installiere. In der Adventszeit nahm ich einen kleinen leuchtenden Tannenbaum mit, das kam besonders gut an. Einmal ging eine jüdisch-orthodoxe Familie an mir vorbei, und die Kinder machten ganz grosse Augen, als sie den Baum sahen. Da sagte ich laut: &#8218;Chanukka!&#8216;, und alle mussten lachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Autobiografie – Ein Einblick in den Schreibprozess</h3>



<p>Mit Details zu meiner Lebensgeschichte möchte ich mich derzeit eher zurückhalten. Nicht, weil ich etwas zu verstecken hätte, im Gegenteil: Ich stehe kurz vor dem Abschluss der Arbeit an meiner Autobiografie. Ich hoffe, dass ich in den kommenden Monaten einen Verlag dafür finde und das Ganze als Buch veröffentlichen kann. Bis dahin möchte ich natürlich nicht schon alles verraten. Geschrieben habe ich das Buch über die letzten Jahre hinweg. Derzeit bin ich vor allem damit beschäftigt, den Text zu überarbeiten. Dazu habe ich meine eigene Methode: Ich spreche die Geschichte auf Band, alles an einem Stück. Für die 360 Seiten brauche ich rund zwölf Stunden. Früher habe ich dazu noch ein Revox G36-Tonbandgerät verwendet, mittlerweile mache ich es mit Aufnahmegerät mit Chipspeicherkarte.</p>



<p>Nach der Aufnahme höre ich sie mir an und mache stilistische Verbesserungen. Dieses Prozedere habe ich jetzt schon zehn bis 15 Mal gemacht, mittlerweile kann ich ganze Passagen auswendig. Es ist eine sehr intensive Konfrontation mit meinem eigenen Leben. Manchmal macht es mich auch traurig. In einer Szene beschreibe ich, wie ich mit meiner mittlerweile verstorbenen Mutter im Quartierrestaurant etwas Kleines essen gehe. Ich erinnere mich noch genau, wie ich zum Wurlitzer ging und ein paar alte Schlager wählte. Und auf Wunsch meiner Mutter &#8218;Lara&#8217;s Lied&#8216;, die Titelmelodie von Dr. Schiwago. Ich sehe, wie sie mir gegenüber am Tisch sitzt und höre innerlich das Lied. Die Situation wird wieder lebendig, und das macht mich sentimental.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hoffnung auf eine bessere Zukunft</h3>



<p>Als das Buch zum grössten Teil fertig geschrieben war, hatte ich als IV-Rentner plötzlich viel freie Zeit. Und mir wurde, ehrlich gesagt, etwas langweilig. Ich dachte mir: Du musst etwas tun, damit du unter die Leute kommst. Am Claraplatz hatte ich schon ab und zu Surprise-Verkäufer gesehen. Und so bin ich dann zum Strassenmagazin gekommen. Es setzt mir zu, wenn ich von frühmorgens bis am Abend draussen stehe, das fällt mir schwer. Zudem muss ich, wenn ich einigermassen gut verkaufe, zwei Drittel meines Verdienstes abgeben, so sind die Regeln der IV.</p>



<p>Aber es ist die Mühe allemal wert. Ich habe sozialen Kontakt und kann am Ende trotz allem ein klein wenig Geld auf die Seite legen. Wenn ich mir Mühe gebe und zum Beispiel konsequent in Deutschland einkaufe, dann komme ich alles in allem gut durch. Für grosse Sprünge reicht es natürlich nicht, Ausflüge liegen nicht drin. Ich würde gerne mal verreisen, nach Köln, Amsterdam oder Berlin. Ich hoffe, dass das mit den Einnahmen aus meiner Biografie dann geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Erfahrungen mit Straßenverkäufen in den Siebzigern</h3>



<p>Ich habe übrigens Anfang der Siebzigerjahre schon einmal etwas Ähnliches gemacht wie Surprise: Nach der Scheidung meiner Eltern steckte mich die Vormundschaftsbehörde 1962 für sechs Jahre ins Erziehungsheim. Als ich da endlich rauskam, ging ich ins Elsass. Dort schlug ich mich erst als Küchenhilfe durch, schrubbte Pfannen und Geschirr. Ein grosser Teil des Lohns ging für das schäbige Zimmer drauf, das mir der Besitzer vermietete. Also suchte ich etwas anderes und landete bei einem Magazin, das zugunsten behinderter Kinder verkauft wurde. Wir fuhren zu viert mit dem Auto durch die Dörfer und verkauften die Hefte. Die Hälfte des Verkaufspreises durften wir behalten, wie bei Surprise. Das war sehr unterhaltsam. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie sich im Leben Kreise schliessen.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text und Bild: </td><td><em>mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.INSP.ngo" target="_blank" rel="noopener">INSP.ngo</a> / Surprise</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Straßenverkäufer trifft Papst</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/strassenverkaeufer-trifft-papst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 08:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andere Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[STRAATNIEUWS / Utrecht: Papst Franziskus gibt ehemals obdachlosem Straßenverkäufer Marc in Rom ein exklusives Interview Es ist noch früh, als wir vor dem Dienstboteneingang des Vatikans links vom Petersdom eintreffen. Die Schweizergarde war über unsere Ankunft in Kenntnis gesetzt worden und lässt uns durch. Wir steuern auf das Domus Sanctae Marthae zu, in dem Papst Franziskus wohnt. Das Domus Sanctae Marthae ist aller Wahrscheinlichkeit nach das außergewöhnlichste Drei-Sterne-Hotel der Welt. Das große, weiße Gebäude, in dem Kardinäle und Bischöfe residieren, während sie im Vatikan ihren Dienst leisten oder ihn besuchen, ist auch die offizielle Residenz der Kardinäle während des Konklaves. Hier werden wir ebenfalls erwartet. Wie in jedem anderen Hotel stehen hinter der Rezeption zwei Damen, die uns auf eine Nebentür verweisen. Der Versammlungsraum ist schon vorbereitet. Dieser Raum, der dem Papst unter der Woche als Konferenzraum dient, ist ziemlich groß und mit Schreibtisch, Sofa, Tischen und Stühlen ausgestattet. Dann beginnt das Warten. Marc, der Straatnieuws-Verkäufer, hat von uns allen die meiste Geduld, und wartet in seinem Stuhl sitzend darauf, was als Nächstes kommt. Plötzlich &#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">STRAATNIEUWS / Utrecht: Papst Franziskus gibt ehemals obdachlosem Straßenverkäufer Marc in Rom ein exklusives Interview</h2>



<p>Es ist noch früh, als wir vor dem Dienstboteneingang des Vatikans links vom Petersdom eintreffen. Die Schweizergarde war über unsere Ankunft in Kenntnis gesetzt worden und lässt uns durch. Wir steuern auf das Domus Sanctae Marthae zu, in dem Papst Franziskus wohnt. Das Domus Sanctae Marthae ist aller Wahrscheinlichkeit nach das außergewöhnlichste Drei-Sterne-Hotel der Welt. Das große, weiße Gebäude, in dem Kardinäle und Bischöfe residieren, während sie im Vatikan ihren Dienst leisten oder ihn besuchen, ist auch die offizielle Residenz der Kardinäle während des Konklaves.</p>



<p>Hier werden wir ebenfalls erwartet. Wie in jedem anderen Hotel stehen hinter der Rezeption zwei Damen, die uns auf eine Nebentür verweisen. Der Versammlungsraum ist schon vorbereitet. Dieser Raum, der dem Papst unter der Woche als Konferenzraum dient, ist ziemlich groß und mit Schreibtisch, Sofa, Tischen und Stühlen ausgestattet. Dann beginnt das Warten. Marc, der Straatnieuws-Verkäufer, hat von uns allen die meiste Geduld, und wartet in seinem Stuhl sitzend darauf, was als Nächstes kommt.</p>



<p>Plötzlich erscheint der offizielle Fotograf des Papstes und flüstert: &#8222;Der Papst kommt.&#8220;</p>



<p>Und ehe wir uns versehen, betritt er den Raum: Papst Franziskus, das geistliche Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken. Er trägt einen großen, weißen Briefumschlag. &#8222;Bitte setzen Sie sich, Freunde&#8220;, sagt er mit einem leichten Handwink. &#8222;Wie schön, dass Sie hier sind.&#8220; Aus der Nähe vermittelt er den Eindruck eines ruhigen, freundlichen Mannes, der sowohl energetisch als auch präzise ist. Nachdem er sich niedergelassen hat, entschuldigt er sich dafür, dass er Italienisch statt Niederländisch spricht. Wir nehmen seine Entschuldigung umgehend an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">INSP: Straatnieuws-Interviews beginnen immer mit einer Frage zu der Straße, in der der Interviewte aufgewachsen ist. Heiliger Vater, welche Erinnerungen weckt Ihre Straße? Welche Bilder kommen Ihnen in den Sinn, wenn Sie sich an die Straßen Ihrer Kindheit erinnern?</h3>



<p>Papst Franziskus: Von meinem ersten Lebensjahr bis zu meinem Eintritt ins Seminar habe ich immer in derselben Straße gelebt. Es war eine einfache Gegend in Buenos Aires, mit ein- und zweistöckigen Häusern. Es gab einen kleinen Platz, auf dem wir Fußball spielten. Ich erinnere mich daran, wie ich mich früher aus dem Haus schlich, um nach der Schule mit den Jungs Fußball zu spielen.</p>



<p>Mein Vater arbeitete in einer Fabrik, die nur ein paar hundert Meter weit weg war. Er war Buchhalter. Und meine Großeltern lebten nur 50 Meter entfernt. Wir lebten alle nur ein paar Schritte voneinander weg. Ich erinnere mich auch an die Namen der Menschen, denen ich als Priester das Sakrament, das für so viele, die nach mir verlangten und die ich besuchte, den letzten Trost darstellte erteilte, weil ich sie liebte. Diese Erinnerungen fallen mir zuerst ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis7_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis7_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg" alt="Papst Franziskus im Interview mit Straßenzeitungen" class="wp-image-6298" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis7_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis7_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis7_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-1024x683.jpg 1024w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis7_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Papst Franziskus im Interview</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Haben Sie auch Fußball gespielt?</h3>



<p>Ja.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Waren Sie gut?</h3>



<p>Nein. Wenn man in Buenos Aires so Fußball spielt wie ich wird man als <em>pata dura</em> bezeichnet. Das bedeutet, man hat zwei linke Füße! Ich hab trotzdem gespielt, oft als Torwart.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie haben Sie angefangen, sich persönlich für die Armen zu engagieren?</h3>



<p>Es gibt so vieles, woran ich mich erinnere, bespielsweise eine Frau, die dreimal die Woche bei uns zu Hause gearbeitet hat, um meiner Mutter z. B. mit der Wäsche zu helfen. Sie hatte zwei Kinder. Sie waren Italiener und hatten den Krieg überlebt. Sie waren sehr arm, aber sie waren sehr gute Menschen. Ich habe diese Frau nie vergessen. Ihre Armut hat mich bewegt.</p>



<p>Wir waren nicht reich, normalerweise reichte es bis zum Monatsende, aber nicht viel weiter. &nbsp;Wir hatten kein Auto, fuhren nicht in den Urlaub oder dergleichen. Aber diese Frau benötigte oft ganz grundlegende Dinge. Sie hatten nicht genug, daher gab meine Mutter ihr etwas. Irgendwann ging sie zurück nach Italien und kehrte später wieder nach Argentinien zurück. Ich traf sie wieder, als ich Erzbischof von Buenos Aires und sie bereits 90 Jahre alt war. Ich stand ihr bis zu ihrem Tod im Alter von 93 Jahren bei.</p>



<p>Eines Tages gab sie mir eine Medaille des Heiligsten Herz Jesu, die ich immer noch jeden Tag bei mir trage. Diese Medaille – die auch ein Andenken ist – ist mir sehr wichtig. Möchten Sie sie sehen?</p>



<p>[Etwas mühsam zieht Papst Franziskus die Medaille hervor, die nach jahrelangem Tragen inzwischen komplett entfärbt ist.]</p>



<p>Auf diese Weise denke ich jeden Tag an sie, und daran, wie sehr sie unter ihrer Armut gelitten hat. Und ich denke an all die anderen, die leiden. Ich trage die Medaille, und verwende sie, wenn ich bete &#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Botschaft hat die Kirche für Obdachlose? Was bedeutet christlicher Zusammenhalt konkret für sie?</h3>



<p>Ich denke da an zwei Dinge. Jesus kam ohne ein Zuhause auf die Welt und wählte die Armut. &nbsp;Die Kirche versucht, uns alle zu vereinen, und sagt, jeder habe das Recht auf ein Dach über dem Kopf. Populäre Bewegungen arbeiten auf die drei spanischen Ts hin: <em>trabajo</em> [Arbeit], <em>techo</em> [Dach] und <em>tierra</em> [Land]. Die Kirche lehrt, dass jeder Mensch ein Recht auf diese drei Ts hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sie haben oft erhöhte Aufmerksamkeit für Arme und Flüchtlinge gefordert. Befürchten Sie nicht, dass dies zu einer Art Informationsüberflutung in den Medien und generell in unserer Gesellschaft führen könnte?</h3>



<p>Wenn wir uns mit einem Thema befassen müssen, das nicht angenehm ist und worüber es nicht leicht fällt zu sprechen, unterliegen wir alle der Versuchung zu sagen: &#8222;Ach, lass uns nicht mehr darüber sprechen, es ist einfach zu schwierig.&#8220; Ich verstehe, dass die Möglichkeit der Informationsüberflutung besteht, aber davor habe ich keine Angst. Ich muss weiterhin über die Wahrheit sprechen und darüber, wie die Realität aussieht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist das Ihre Pflicht?</h3>



<p>Ja, das ist meine Pflicht. Ich spüre sie in mir. Es ist kein Gebot, aber als Menschen sollten wir alle so handeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Befürchten Sie nicht, dass Ihre Unterstützung für Obdachlose und andere Gruppen, die von Armut befallen sind, politisch ausgenutzt werden könnte? Wie kann die Kirche sich äußern, um Einfluss auszuüben und gleichzeitig dem politischen Schaukampf fernbleiben?</h3>



<p>An dieser Stelle gibt es Wege, die zu Fehlverhalten führen. Ich möchte auf zwei Versuchungen hinweisen. Die Kirche muss die Wahrheit sagen und zugleich Zeugnis ablegen: Das Zeugnis der Armut. Wenn man als Gläubiger über Armut oder Obdachlose redet, selbst aber ein Leben im Luxus führt, ist das nicht genug. Das ist die erste Versuchung.</p>



<p>Die zweite Versuchung besteht darin, Vereinbarungen mit Regierungen zu treffen. Sicherlich können Vereinbarungen getroffen werden, aber diese müssen klar und durchschaubar sein. Wir verwalten z. B. dieses Gebäude, aber alle Konten werden genau überprüft, um Korruption zu verhindern. Denn die Versuchung der Korruption ist im öffentlichen Leben allgegenwärtig. Sowohl in der Politik als auch in der Religion. Ich erinnere mich daran, wie ich einmal mit großem Bedauern sah, dass die Menschen, als Argentinien unter der Militärherrschaft in den Falklandkrieg mit Großbritannien eintrat, an wohltätige Organisationen spendeten, und dass viele, darunter auch Katholiken, die für die Verteilung dieser Spenden an Bedürftige zuständig waren, diese stattdessen selbst mit nach Hause nahmen. Die Gefahr der Korruption besteht immer.</p>



<p>Einmal stellte ich einem argentinischen Minister, einem ehrlichen Mann, der von seinem Amt zurücktrat, weil er einigen Punkten, die nicht transparent genug waren, nicht zustimmte, eine Frage. Ich fragte ihn: &#8222;Wenn Sie Hilfe in Form von Mahlzeiten, Kleidung oder Spenden an die Armen und Bedürftigen schicken, wie viel von dem Geld und den Gütern kommt bei denen an, die sie benötigen?&#8220; Er sagte: &#8222;35 Prozent&#8220;. Was bedeutet, dass 65 Prozent verloren gehen. Das ist Korruption: ein bisschen für mich, und noch ein bisschen für mich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Glauben Sie, dass Sie bisher unter Ihrem Pontifikat eine Veränderung der Mentalität erreichen konnten, z. B. in der Politik?</h3>



<p>Ich bin mir nicht sicher, wie ich antworten soll. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass einige gesagt haben, ich sei ein Kommunist. Aber diese Kategorie ist ein bisschen veraltet. [Er lacht]. Vielleicht drücken wir das heutzutage mit anderen Worten aus &#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marxist, Sozialist &#8230;</h3>



<p>Diese Worte hat man auch verwendet &#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Obdachlose haben finanzielle Probleme, aber sie entwickeln ihre eigene Form von Freiheit. Der Papst hat keine materiellen Bedürfnisse, aber manche halten ihn für einen Gefangenen des Vatikans. Haben Sie sich schon einmal gewünscht, Sie könnten mit den Obdachlosen tauschen?</h3>



<p>Ich erinnere mich an Mark Twains Buch &#8222;Der Prinz und der Bettelknabe&#8220;. Jeden Tag Essen, Kleidung, ein Bett zum Schlafen, ein Schreibtisch, an dem man arbeiten kann, Freunde sind auch da – nichts fehlt. Aber Mark Twains Prinz lebt in einem goldenen Käfig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fühlen Sie sich hier im Vatikan frei?</h3>



<p>Zwei Tage, nachdem ich zum Papst gewählt wurde, wollte ich das päpstliche Appartement im Apostolischen Palast beziehen. Es ist kein luxuriöses Appartement. Aber es ist geräumig und groß &#8230; Nachdem ich mir das Appartement angeschaut hatte, erschien es mir ein bisschen wie ein umgekehrter Trichter; obwohl es so groß war, gab es nur eine kleine Tür. Das bedeutet Isolation. Ich dachte: Hier kann ich, einfach aus Gründen der psychischen Gesundheit, nicht wohnen. Das täte mir nicht gut. Anfangs erschien es ein bisschen komisch, aber ich bat darum, hier zu bleiben, im Domus Sanctae Marthae. Und das tut mir gut, denn hier fühle ich mich frei. Ich esse im Speisesaal, wo alle Gäste essen. Und wenn ich früh dran bin, speise ich mit dem Personal. Ich treffe Menschen und begrüße sie; dadurch fühlt sich der goldene Käfig ein bisschen weniger wie ein Käfig an. Aber ich vermisse die Straße.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heiliger Vater, [Straatnieuws-Verkäufer] Marc würde Sie gerne auf eine Pizza mit uns einladen. Was meinen Sie?</h3>



<p>Das würde ich gerne tun, aber es würde nicht funktionieren. Denn sobald ich hier weggehe, würden die Menschen zu mir kommen. Als ich in die Stadt ging, um meine Brillengläser austauschen zu lassen, war es sieben Uhr abends. Kaum jemand war auf der Straße. Man fuhr mich zum Optiker, und kaum stieg ich aus dem Auto rief eine Frau, die mich sah: &#8222;Da ist der Papst!&#8220; Und dann war ich drinnen, und all diese Menschen standen draußen &#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis5_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis5_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg" alt="Gut gelaunter Papst Franziskus im Interview" class="wp-image-6299" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis5_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis5_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis5_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-1024x683.jpg 1024w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis5_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gut gelaunter Papst Franziskus</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Vermissen Sie den Kontakt mit Menschen?</h3>



<p>Ich vermisse ihn nicht, weil die Menschen hierher kommen. Jeden Mittwoch bin ich für die Generalaudienz auf dem Petersplatz, und manchmal gehe ich zu einer der Ortsgemeinden – ich halte Kontakt zu den Menschen. Gestern [am 26. Oktober] kamen z. B. mehr als 5.000 Sinti und Roma zur Vatikanischen Audienzhalle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Offensichtlich genießen Sie Ihre Termine auf dem Petersplatz während der Generalaudienz ..</h3>



<p>Ja, das stimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihr Namenspatron der Heilige Franziskus begab sich in radikale Armut und verkaufte sogar sein Evangeliar. Fühlen Sie sich als Papst und Bischof von Rom unter Druck gesetzt, die Schätze der Kirche zu verkaufen?</h3>



<p>Das ist eine einfache Frage. Das sind nicht die Schätze der Kirche, sondern vielmehr die Schätze der Menschheit. Wenn ich beispielsweise morgen Michelangelos Pietà versteigern wollte, könnte ich das nicht, weil sie nicht das Eigentum der Kirche ist. Sie befindet sich in einer Kirche, gehört aber der gesamten Menschheit. Das trifft auf alle Schätze der Kirche zu. Aber wir haben damit angefangen, die Geschenke und anderen Dinge, die mir gegeben werden, zu verkaufen. Und die Verkaufserlöse gehen an Monsignor Krajewski, meinen Almosner [Erzbischof Konrad Krajewski, der für die Verteilung von Geldern an die Armen zuständig ist]. Und dann gibt es noch die Lotterie. Wir haben Autos über eine Lotterie verkauft bzw. weggegeben und der Erlös ging an die Armen. Was verkauft werden kann, wird verkauft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihnen ist bewusst, dass der Reichtum der Kirche diese Erwartungshaltung hervorrufen könnte?</h3>



<p>Ja. Wenn wir einen Katalog aller Besitztümer der Kirche erstellen würden, könnte man denken, dass die Kirche sehr reich ist. Aber mit dem Konkordat mit Italien 1929 zur Römischen Frage bot die italienische Regierung der Kirche damals einen großen römischen Park an. Der damalige Papst, Pius XI., sagte: &#8222;Nein, ich will nur einen halben Quadratkilometer, um die Unabhängigkeit der Kirche zu wahren.&#8220; Dieses Prinzip ist immer noch zutreffend.</p>



<p>Ja, die Kirche besitzt ein großes Grundvermögen, aber das wird dazu verwendet, um die Strukturen der Kirche aufrechtzuerhalten und die vielen Arbeiten zu finanzieren, die in hilfsbedürftigen Ländern ausgeführt werden: Krankenhäuser, Schulen.</p>



<p>Gestern habe ich z. B. veranlasst, dass 50.000 <em>€ in den Kongo gehen, um drei Schulen in armen Dörfern zu errichten. Bildung ist so wichtig für Kinder.</em> Ich ging zur Verwaltung, stellte den Antrag, und das Geld wurde geschickt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sprechen wir über Holland. Waren Sie schon einmal in unserem Land?</h3>



<p>Ja, einmal, als ich Provinzial der Jesuiten in Argentinien war. Ich war auf der Durchreise. Ich habe Wijchen [im Osten des Landes] besucht, weil dort das Noviziat war, und ich war auch anderthalb Tage in Amsterdam, wo ich in einem Jesuitenhaus verweilte. Vom kulturellen Leben des Landes sah ich nichts, weil ich keine Zeit hatte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Daher könnte es eine gute Idee sein, wenn Hollands Obdachlose Sie auf einen Besuch in unser Land einladen würden. Was denken Sie, Heiliger Vater?</h3>



<p>Die Türen stehen dieser Möglichkeit offen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Also, wenn die Einladung kommt, werden Sie sie in Betracht ziehen?</h3>



<p>Das werde ich. Und jetzt, da Holland eine argentinische Königin hat [er lacht], wer weiß?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Haben Sie vielleicht eine besondere Botschaft für die Obdachlosen unseres Landes?</h3>



<p>Ich kenne mich nicht gut mit der Situation der Obdachlosen in Holland aus. Ich möchte sagen, dass Holland ein Industriestaat ist, der eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet. Ich bitte die Obdachlosen Hollands darum, weiter für die drei Ts zu kämpfen.</p>



<p>Abschließend hat Marc auch noch ein paar Fragen. Mithilfe eines Dolmetschers möchte er wissen, ob Papst Franziskus sogar schon als kleiner Junge davon träumte, Papst zu sein. Der Heilige Vater antwortet mit einem entschiedenen &#8222;Nein.&#8220;</p>



<p>&#8222;Aber ich werde Ihnen ein Geheimnis erzählen&#8220;, sagt er. &#8222;Als ich klein war, gab es nicht viele Läden, die Waren verkauft haben. Wir hatten einen Markt, wo es einen Metzger, einen Gemüsehändler, etc. gab. Ich ging mit meiner Mutter und meiner Großmutter einkaufen. Einmal, als ich noch recht klein war, vielleicht vier, fragte mich jemand: &#8222;Was möchtest du werden, wenn du einmal groß bist?&#8220;, und ich antwortete: &#8222;Metzger!&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marc: Vor dem 13. März 2013 waren Sie vielen völlig unbekannt. Dann wurden Sie von einem Tag auf den anderen weltberühmt. Wie war diese Erfahrung für Sie?</h3>



<p>Es geschah unerwartet. Aber ich habe meinen inneren Frieden nicht verloren. Und das ist eine Gnade Gottes. Ich denke nicht wirklich darüber nach, dass ich berühmt bin. Ich sage mir: Jetzt hast du eine wichtige Stellung, aber in 10 Jahren wird dich keiner mehr kennen [er lacht]. Wissen Sie, es gibt zwei Arten von Ruhm: den Ruhm der &#8222;ganz Großen&#8220;, derjenigen, die wirklich große Taten vollbracht haben, wie z. B. Madame Curie, und den Ruhm der Eitlen. Aber diese zweite Art von Ruhm ist wie eine Seifenblase.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sie sagen sich also: &#8222;Ich bin jetzt hier und muss mein Bestes geben.&#8220;, und &#8222;ich werde weitermachen, solange ich kann&#8220;?</h3>



<p>Ja.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heiliger Vater, können Sie sich eine Welt ohne Armut vorstellen?</h3>



<p>Ich möchte eine Welt ohne Armut. Dafür müssen wir kämpfen. Aber ich bin gläubig, und ich weiß, dass die Sünde immer in uns steckt. Und es gibt immer menschliche Habgier, fehlenden Zusammenhalt und Egoismus, die Armut verursachen. Daher fällt es mir schwer, mir eine Welt ohne Armut vorzustellen.</p>



<p>Man denke nur an die Kinder, die als Sklaven oder für sexuellen Missbrauch ausgebeutet werden, oder an eine weitere Form der Ausbeutung, den Organhandel. Das Töten von Kindern, um deren Organe zu entfernen. Kinder zu töten, um deren Organe zu erhalten, ist Habgier.</p>



<p>Daher weiß ich nicht, ob wir jemals in einer Welt ohne Armut leben werden, denn es gibt immer Sünde, und das führt zu Egoismus. Aber wir müssen immer kämpfen &#8230; immer.</p>



<p>Wir sind fertig. Wir danken dem Papst für das Interview. Er dankt uns auch und teilt uns mit, dass er unser Gespräch sehr genossen hat. Dann greift er nach dem weißen Umschlag, der schon die ganze Zeit auf dem Sofa neben ihm gelegen hat, und holt für jeden von uns einen Rosenkranz heraus. Fotos werden gemacht, und dann verabschiedet sich Papst Franziskus von uns. So ruhig und entspannt, wie er bei seiner Ankunft war, verlässt er nun den&nbsp; Raum.</p>



<p>Bereit für seinen nächsten Termin.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis11_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="533" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis11_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg" alt="Papst Franziskus mit Straatnieuws-Verkäufer Marc (r) and Straatnieuws-Redakteur Frank Dries (l)" class="wp-image-6300" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis11_credit_frank_dries_straatnieuws_insp.jpg 533w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/12/pope_francis11_credit_frank_dries_straatnieuws_insp-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Papst Franziskus mit Straatnieuws-Verkäufer Marc (r) and Redakteur Frank Dries</figcaption></figure>
</div>


<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><em>Mit freundlicher Genehmigung von INSP News Service <a href="http://www.INSP.ngo" target="_blank" rel="noopener">www.INSP.ngo</a>/ Straatnieuws.</em><br /><em>Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Julie Mildschlag</em><br /><em>Aus dem Italienischen ins Englische übersetzt von Translators without Borders.</em></td><td>Fotos: <br /><em>Frank Dries, Straatnieuws </em><br /><em>/ INSP</em></td></tr></tbody></table></figure>
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		<title>Kaufen statt Almosen geben</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen-statt-almosen-geben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Almosen]]></category>
		<category><![CDATA[betteln]]></category>
		<category><![CDATA[schnorren]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkäufer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitschrift-der-strasse.de/?p=6279</guid>

					<description><![CDATA[Viele Bremer:innen kennen inzwischen die Zeitschrift der Straße. Und wer eine Ausgabe durchgeblättert und gelesen hat, weiß: Es lohnt sich. Unser Magazin bietet ungewöhnliche Einblicke in diese Stadt und Geschichten von Menschen, über die sonst niemand schreibt. Dennoch passiert es immer wieder, dass Passant:innen unseren Verkaufspersonen keine Zeitung abkaufen, sondern ihnen einfach eine Münze zustecken. Das mag nett gemeint sein, doch es degradiert unsere Kolleg:innen auf der Straße (sicherlich ungewollt) zu Almosenempfänger:innen. Wir vom Projekt Zeitschrift der Straße wollen eine Alternative zum „Schnorren“ schaffen. Wir wollen, dass bedürftige Menschen selbstbewusst ein publizistisches Qualitätsprodukt anbieten und so positive Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen entstehen. Und zwar auf Augenhöhe. Zehntausende Exemplare der Zeitschrift der Straße wurden bereits verkauft, Zehntausende Kontakte geschaffen zwischen besser situierten und häufig ausgegrenzten Menschen. Deshalb appellieren wir an Sie, liebe Leser:innen: Statt Almosen zu geben, kaufen sie weiterhin die neuesten Ausgaben bei unseren Verkäufer:innen. Wenn Sie ihnen ansonsten etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie mit der wirksamsten Werbung der Welt: Erzählen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von unserem Projekt und animieren Sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Bremer:innen kennen inzwischen die <em>Zeitschrift der Straße</em>. Und wer eine Ausgabe durchgeblättert und gelesen hat, weiß: Es lohnt sich. Unser Magazin bietet ungewöhnliche Einblicke in diese Stadt und Geschichten von Menschen, über die sonst niemand schreibt.</p>



<p>Dennoch passiert es immer wieder, dass Passant:innen unseren Verkaufspersonen keine Zeitung abkaufen, sondern ihnen einfach eine Münze zustecken. Das mag nett gemeint sein, doch es degradiert unsere Kolleg:innen auf der Straße (sicherlich ungewollt) zu Almosenempfänger:innen.</p>



<p>Wir vom Projekt<em> Zeitschrift der Straße</em> wollen eine Alternative zum „Schnorren“ schaffen. Wir wollen, dass bedürftige Menschen selbstbewusst ein publizistisches Qualitätsprodukt anbieten und so positive Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen entstehen. Und zwar auf Augenhöhe.</p>



<p>Zehntausende Exemplare der Zeitschrift der Straße wurden bereits verkauft, Zehntausende Kontakte geschaffen zwischen besser situierten und häufig ausgegrenzten Menschen. Deshalb appellieren wir an Sie, liebe Leser:innen: Statt Almosen zu geben, kaufen sie weiterhin die neuesten Ausgaben bei unseren Verkäufer:innen.</p>



<p>Wenn Sie ihnen ansonsten etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie mit der wirksamsten Werbung der Welt: Erzählen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von unserem Projekt und animieren Sie auch diese Menschen, die Verkäufer:innen zu unterstützen. Denn eine Zeitschrift bei einem unserer Verkaufspersonen zu erwerben, erkennt an, dass dieser Mensch nicht bettelt, sondern ein aktiver Teil der Gesellschaft ist. Das ist gelebte Wertschätzung. Und Menschenwürde.</p>



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<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text:</td><td><em>Reinhard Spöring</em></td></tr><tr><td></td><td>Vertriebskoordinator <br />der Zeitschrift der Straße</td></tr></tbody></table></figure>


Die Verkaufspersonen der <em>Zeitschrift der Straße</em> haben fest zugewiesene Verkaufsplätze.
An diesen Standorten können Sie unsere Verkaufenden antreffen:

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Sollten Sie wider Erwarten keine Verkaufsperson antreffen, können Sie Ausgaben in Ausnahmefällen online per <a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/kaufen/einzelbestellung/" data-wplink-edit="true">Einzelbestellung</a> erwerben. Die aktuellste Ausgabe ist jedoch nur auf der Straße zu erwerben.]]></content:encoded>
					
		
		
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