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	<title>Gentrifizierung &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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		<title>#45 Humboldtstrasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2017 13:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldtstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Hintergrundfoto: Alain Rouiller/flickr.com EDITORIAL: Etwas teurer, noch erlesener Schön, dass Sie sich eine Zeitschrift der Straße gekauft haben! Vielleicht haben Sie dabei gestutzt: Unser Magazin ist etwas teurer geworden. Und nicht dicker. Aber wir können Ihnen das erklären! Tun wir natürlich auch, in aller gebotenen Ausführlichkeit: auf den Seiten 28 und 29. Dafür bekommen Sie jetzt ein paar Geschichten aus der Humboldtstraße, die Sie sonst noch nirgendwo gelesen haben! Zum Beispiel haben wir einen wunderbaren Künstler entdeckt, der dort sein Atelier hat, aber völlig zu Unrecht noch nie irgendwo ausgestellt wurde: Fabian Schulze (Seite 14). Außerdem haben wir uns in der Friedensgemeinde mit einem Iraner getroffen, der in seiner alten Heimat vom Tod bedroht ist – weil er Bibelkurse besucht. Jetzt hat er erstmals mit einer Journalistin gesprochen (Seite 24). Schon früher wurden Anwohner:innen der Humboldtstraße verfolgt. Die Stolpersteine erinnern deshalb an sie. Aber wer waren diese Menschen eigentlich? (Seite 20). Weil diese Ausgabe im Viertel spielt, ist auch seine Gentrifizierung ein Thema für uns – also die schleichende Verdrängung einkommensschwächerer BewohnerInnen durch die Aufwertung &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hintergrundfoto: <em>Alain Rouiller</em>/<em>flickr.com</em></p>



<h1 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-5" style="color:#2966a7">EDITORIAL: Etwas teurer, noch erlesener</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Schön, dass Sie sich eine <em>Zeitschrift der Straße</em> gekauft haben! Vielleicht haben Sie dabei gestutzt: Unser Magazin ist etwas teurer geworden. Und nicht dicker. Aber wir können Ihnen das erklären! Tun wir natürlich auch, in aller gebotenen Ausführlichkeit: auf den Seiten 28 und 29.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür bekommen Sie jetzt ein paar Geschichten aus der Humboldtstraße, die Sie sonst noch nirgendwo gelesen haben! Zum Beispiel haben wir einen wunderbaren Künstler entdeckt, der dort sein Atelier hat, aber völlig zu Unrecht noch nie irgendwo ausgestellt wurde: Fabian Schulze (Seite 14). Außerdem haben wir uns in der Friedensgemeinde mit einem Iraner getroffen, der in seiner alten Heimat vom Tod bedroht ist – weil er Bibelkurse besucht. Jetzt hat er erstmals mit einer Journalistin gesprochen (Seite 24). Schon früher wurden Anwohner:innen der Humboldtstraße verfolgt. Die Stolpersteine erinnern deshalb an sie. Aber wer waren diese Menschen eigentlich? (Seite 20).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil diese Ausgabe im Viertel spielt, ist auch seine Gentrifizierung ein Thema für uns – also die schleichende Verdrängung einkommensschwächerer BewohnerInnen durch die Aufwertung der östlichen Vorstadt (Seite 8). Und dann klären wir noch die Frage, was die Menschen dort bewegt, wenn vor ihrer Haustüre plötzlich die Straße aufgerissen wird (Seite 12).</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph" style="color:#2966a7">Viel Vergnügen wünschen Jan Zier, Philipp Jarke<br />und das ganze Team der <em>Zeitschrift der Straße</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2306" height="1500" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3.png" alt="" class="wp-image-13361" style="width:310px;height:auto" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3.png 2306w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-300x195.png 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-1250x813.png 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-1536x999.png 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-2048x1332.png 2048w" sizes="(max-width: 2306px) 100vw, 2306px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>


<div class="_df_book df-lite" id="df_12671"  _slug="12528-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2" data-title="45-humboldstrasse-online-lesen" wpoptions="true" thumbtype="" ></div><script class="df-shortcode-script" nowprocket type="application/javascript">window.option_df_12671 = {"outline":[],"autoEnableOutline":"false","autoEnableThumbnail":"false","overwritePDFOutline":"false","enableDownload":"false","direction":"1","pageSize":"0","source":"https:\/\/zeitschrift-der-strasse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/45-humboldstrasse.pdf","wpOptions":"true"}; if(window.DFLIP && window.DFLIP.parseBooks){window.DFLIP.parseBooks();}</script>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-7" style="color:#2966a7">24 – Der Traum des Pastors (<a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/der-traum-des-pastors/">online lesen</a>)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer in den Bibelkreis der Friedensgemeinde kommt, dem droht zu Hause im Iran der Tod</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-8" style="color:#2966a7">28 – Warum wir teurer werden (<a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/warum-wir-teurer-werden/">online lesen</a>)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeitschrift der Straße kostet nun 2,50 Euro. Das hilft den VerkäuferInnen – und schafft einen Job</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/46-wachmannstrasse/"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/03/cover_46.jpg" alt="" class="wp-image-11876" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/03/cover_46.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/03/cover_46-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2017/03/cover_46-840x560.jpg 840w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
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		<title>Lummerland</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/lummerland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 15:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Walle]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftswerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[#37 OSTERFEUERBERG – Osterfeuerberg hat sich gewandelt. Doch nicht jede Veränderung gefällt den Bewohnern des Viertels Eine Insel ohne Berge, ohne Strandund ohne Meer, mit viel Tunnels, vielen Straßenund dem Eisenbahnverkehr &#8230; So könnte es klingen, das Liebeslied der Bewohner:innen Osterfeuerbergs über ihr Lummerland. Das urbane Meeresrauschen kommt vom Autobahnzubringer Überseestadt und den Eisenbahngleisen nach Hamburg, Bremerhaven, Bremen-Nord. Jede Nacht bringt der Güterverkehr die Brandung in die Schlafzimmer der Menschen hier. Für Nicht-Waller ist Osterfeuerberg noch immer der Underdog des Angesagtseins. Auch für viele Bremer Zugezogene hat sich der Charme des einstigen Nachtjackenviertels noch nicht erschlossen. Für sie schreibt das Stadtteilmagazin „Echt Walle“. Gleich in der ersten Ausgabe ist von „steigender Attraktivität für Familien“ die Rede. Beispiele hierfür: Das Kulturhaus Brodelpott, die Ganztagsschule am Pulverberg, die Kita Löwenzahn und darüber hinaus die Eröffnung der „Freien Brau Union Bremen“. Auch Jörg Tapking, Waller LINKEN-Fraktionssprecher, sieht besonders in der Brauerei und neueren, exklusiven Eigenheimen eine Aufwertung des Quartiers, die sich langfristig auswirken wird. Was macht die Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt so besonders für die Nachbarschaft? Ähnlich empfinden es auch &#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">#37 OSTERFEUERBERG – Osterfeuerberg hat sich gewandelt. Doch nicht jede Veränderung gefällt den Bewohnern des Viertels</h2>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Eine Insel ohne Berge, ohne Strand</em><br /><em>und ohne Meer, </em><br /><em>mit viel Tunnels, vielen Straßen</em><br /><em>und dem Eisenbahnverkehr &#8230;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">So könnte es klingen, das Liebeslied der Bewohner:innen Osterfeuerbergs über ihr Lummerland. Das urbane Meeresrauschen kommt vom Autobahnzubringer Überseestadt und den Eisenbahngleisen nach Hamburg, Bremerhaven, Bremen-Nord. Jede Nacht bringt der Güterverkehr die Brandung in die Schlafzimmer der Menschen hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nicht-Waller ist Osterfeuerberg noch immer der Underdog des Angesagtseins. Auch für viele Bremer Zugezogene hat sich der Charme des einstigen Nachtjackenviertels noch nicht erschlossen. Für sie schreibt das Stadtteilmagazin „Echt Walle“. Gleich in der ersten Ausgabe ist von „steigender Attraktivität für Familien“ die Rede. Beispiele hierfür: Das Kulturhaus Brodelpott, die Ganztagsschule am Pulverberg, die Kita Löwenzahn und darüber hinaus die Eröffnung der „Freien Brau Union Bremen“. Auch Jörg Tapking, Waller LINKEN-Fraktionssprecher, sieht besonders in der Brauerei und neueren, exklusiven Eigenheimen eine Aufwertung des Quartiers, die sich langfristig auswirken wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht die Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt so besonders für die Nachbarschaft?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich empfinden es auch die Engagierten der Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt. Die hat sich aktiv an der Gestaltung der Brauerei beteiligt. Den Initiatoren liegt ihr Viertel am Herzen. Jupp Heseding von Bündnis 90/Die Grünen, einer der gut fünftausend Einwohner Osterfeuerbergs, setzt sich sich seit der Geburtsstunde der Zukunftswerkstatt 2007 für seine kleine Insel ein. Er schätzt vor allem die Nachbarschaft: „Hier kann ich mein Haus auch in gemütlicher Kleidung verlassen. Und wenn ich nachts meinen Nachbarn im Morgenmantel treffe, dann stört das keinen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfolgreich bringt die Zukunftswerkstatt Anträge vor den Stadteilbeirat: Nach ersten Versuchen von 2007 wird nun, fast zehn Jahre später, der Osterfeuerberger Ring zurückgebaut. Die Straße, die jetzt noch an eine Autobahn erinnert und den Stadtteil entzweit, wird auf eine Spur für jede Richtung verkleinert. Die nun breiter werdenden Ränder werden mit Bäumen geschmückt und begrünt. Darüber hinaus sei der größte Erfolg der Zukunftswerkstatt die Bürgerbeteiligung im Ortsteil: Bis zu 150 Anwohner:innen haben sich bereits auf nur einer Veranstaltung versammelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Folgen hat der Abriss der Obdachlosenunterkunft für die Nachbarschaft?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch ein Teil dieser Nachbarschaft ist jetzt bedroht. Wie der Weser-Kurier berichtete, möchte Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen, Vonovia, die ehemals stadteigene Obdachlosenunterkunft in der Holsteiner Straße abreißen und an ihrer Stelle moderne Wohnungen bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jupp Heseding sagt dazu: „Um das Wohl der Bewohner geht es denen ganz bestimmt nicht.“ Ursprünglich seien viele über das Sozialamt an ihre Wohnungen gekommen, hätten im Lauf der Zeit aber herkömmliche Mietverträge erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Ortsamt West ist über die Pläne Vonovias nicht begeistert. Jörg Tapking befürchtet jedoch, dass das Wohnungsunternehmen auf derlei Skepsis keine Rücksicht nimmt. Wohin die Menschen können, wenn es so weit ist, weiß noch niemand. Vielleicht nimmt sich die Osterfeuerberger Zukunftswerkstatt dieser Sache an.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Eine Insel ohne Berge, ohne Strand</em><br /><em>und ohne Meer, </em><br /><em>mit viel Tunnels, vielen Straßen</em><br /><em>und dem Eisenbahnverkehr &#8230;</em></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text: <br /><em>Anne Tabeling</em></td><td>Foto: <br /><em>Blutgretchen/Wikimedia Commons</em> (CC BY-SA 3.0)</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/37-osterfeuerberg/"><img decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37.jpg" alt="" class="wp-image-11851" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2016/04/cover_37-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
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