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	<title>hemelingen &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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	<description>Das Bremer Straßenmagazin</description>
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	<title>hemelingen &#8211; Die Zeitschrift Der Straße</title>
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		<title>Die unsichtbare Kreuzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 09:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Leseprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Leseprobe]]></category>
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					<description><![CDATA[#91 HEMELINGER BAHNHOFSTRASSE – Der mit Abstand meiste Verkehr um die Hemelinger Bahnhofstraße ist an der Oberfläche gar nicht zu sehen. Er wird seit Jahren untendurch geleitet]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">#91 HEMELINGER BAHNHOFSTRASSE – Der mit Abstand meiste Verkehr um die Hemelinger Bahnhofstraße ist an der Oberfläche gar nicht zu sehen. Er wird seit Jahren untendurch geleitet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man etwas hören oder fühlen könnte, dann müsste es an dieser Stelle sein: exakt unter der Bushaltestelle „Hemelinger Bahnhofstraße“ an der Nordwestecke des kleinen Wilkensparks. Hier kreuzt unterirdisch der Hemelinger Straßentunnel. Aber weder vibriert es unter den Füßen, noch hört man leisestes Rauschen. Ganz anders vor der Tunnelöffnung an der Sebaldsbrücker Heerstraße: Die frühere Belastung der Straßen lässt sich hier erahnen. Welch ein immenses Autoaufkommen ergießt sich tagtäglich hinein und wälzt hinaus! Lkw verschiedenen Kalibers rattern, Pkw fahren zügig um die Kurven, oben kreuzt die Straßenbahn. An der Fußgängerampel vor der Tunnelöffnung ist eine Verständigung im Lärm kaum möglich. Im Auto jedoch ist es ein angenehmeres Erlebnis. Der mit knapp 600 Metern längste Straßentunnel Bremens leitet Kraftfahrzeuge unter zwei Eisenbahntrassen und der ganzen Godehardstraße durch. Radfahrer und Fußgänger können abgetrennt neben der Fahrbahn die Bahntrassen unterfahren – begleitet von Lärm, aber sicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hemelingen in den 70ern: Als der Verkehr das Viertel veränderte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schon klar, warum in Hemelingen viele bereits in den Siebzigerjahren ohne Tunnel den Schwerlast- und Durchgangsverkehr satt hatten. Durch die Großansiedlung von Mercedes-Benz 1978 in Sebaldsbrück mit zunächst rund 6.000 Beschäftigten verschärfte sich die Lage. Erwartet wurden täglich 16.000 Fahrzeuge auf dem Weg ins Werk und hinaus, darunter 8.000 Lkw Die neuen Anforderungen waren enorm. Vor allem Brügge weg, Schlengstraße und Bruchweg waren durch Lärm, Abgase und Staus extrem belastet. Auch die Hemelinger Bahnhofstraße blieb nicht verschont. Frau Riedemann-Schmitz vom traditionsreichen Schuhgeschäft erinnert sich: „Beim Daimler-Schichtwechsel abends um zehn war der Brüggeweg voll und die Autos wälzten sich Stoßstange an Stoßstange da durch. Wenn der Brüggeweg dann dicht war, sind alle hier durchgefahren. Manche Bewohner sind auch weggezogen, weil sie es mit der Verkehrsentwicklung nicht mehr aushielten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">175 Millionen unter dem Grundwasserspiegel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um 1988 kam die Tunnel-Idee in Gang, wurde aber Mitte der Neunziger wegen hanseatischer Sparsamkeit in schwieriger Haushaltslage wieder ausgebremst. Ein mehrfach zitierter Satz des damaligen Ortsamtsleiters beleuchtet die Stimmung: „Eine Verarschung aller Hemelinger ist das.“ Heftige Debatten über die Sanierung Hemelingens fanden in diesen Zeiten statt . Erst 1999 begann der Tunnelbau. 2003 wurde die unterirdische Straße zum Preis von rund 175 Millionen Euro eingeweiht. Eine Filmdokumentation der damals für den Bau verantwortlichen Gesellschaft für Projektmanagement und Verkehrswegebau verdeutlicht den Aufwand, etwa die Arbeiten unter dem Grundwasserspiegel, die unter Druckluft statt fanden. Heute kaum denkbar: Alles entstand in der vorgesehenen Bauzeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Enteignung und Entschädigung: Der Preis für den Bau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Verlustfrei ging das nicht vonstatten. So mussten vor dem Bau Wohnhäuser „abgeräumt“ werden, wie es in einem Beiratsprotokoll von 1997 heißt. „In der Godehardstraße waren es acht oder neun, in unserer Straße zwei“, so Frau Riedemann-Schmitz. „Dazu gehörte auch der Wilkens-Bungalow, der auf dem Villengrundstück für einen der Söhne gebaut worden war.“ Diese Vorgänge waren zwar rechtens, aber mit Schicksalen verbunden. Die Entschädigung dürfte für eine neunzigjährige Frau, die ihr Haus am Lebensende verlassen musste, kein Trost gewesen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hemelinger Bahnhofstraße zeigt Frau Zaun von der Firma Seekamp Metall rüber zum anliegenden Parkplatz: Diese Fläche musste der Betrieb für den Tunnelbau hergeben. Und bis heute teilen Beschäftigte und Firmenleitung dort das Innenleben der angrenzenden Röhrenöffnung, denn „gelegentlich riecht es daraus. Und oft hören wir die lauten Krankenwagensirenen“, beschreibt Frau Zaun die Lage. Die Röhre ist hier ein akustischer Verstärker.</p>



<h3 class="wp-block-heading">20.000 Fahrzeuge täglich – und ein Viertelmillion Euro Betriebskosten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unbestreitbar ist aber die deutliche Entlastung des Durchgangsverkehrs. Bereits kurz nach Eröffnung 2003 nutzten durchschnittlich 12.422 Fahrzeuge den Tunnel t.glich. Stefan Last, Projektingenieur beim Amt für Straßen und Verkehr, erklärt: „Heute sind es rund 20.000 Fahrzeuge, davon 14 Prozent Lkw.“ Last spricht über Folgekosten: „Für den Unterhalt reicht eine Viertel Million pro Jahr nicht.“ Wofür? Allein die Stromkosten belaufen sich jährlich auf 100.000 Euro. Er ergänzt Wartungs- und Sicherheitsmaßnahmen, dazu einige Beispiele: Für frühzeitiges Erkennen von Problemen im Tunnel kontrolliert die Polizei 17 Kameras rund um die Uhr. Sichttrübung und CO2-Werte werden gemessen, Strahlventilatoren sorgen für Frischluft zufuhr, aufwendige Feuerwehrübungen finden alle sechs Jahre nächtlich bei Vollsperrung statt . Mit hohem Sicherheitsstandard werden die anspruchsvollen EU-Anforderungen an einen Tunnelbetrieb erfüllt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Engagement der Nachbarschaft sichert Grünflächen und historische Bauten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bedeutsam für Planung und Folgen des Tunnelbaus waren noch andere wichtige Bewegungen. Im Stadtteil mobilisierten sich damals Kräfte, die sich für die Lebensqualität über der Trasse starkmachten, besonders für eine anwohnerfreundliche und grüne Gestaltung. Unter anderem wurde vor Baubeginn durchgesetzt, dass in der Hemelinger Bahnhofstraße die Wilkens-Villa und der Park mit dem alten Baumbestand nicht, wie es der Plan vorsah, der Untertunnelung geopfert wurden. „Es handelt sich dabei um sehr alte, kapitale Blume, deren Erhalt von hervorragender Bedeutung ist“, schrieb Ortsamtsleiter Rissland 1996 nach einer einstimmigen Beiratsentscheidung an Bausenator Hattig. Eine Verlegung der Tunnelachse unter die Godehardstraße wurde erreicht. Heute ist das Ensemble ein optischer Glücksmoment der Straße.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Text: <br /><em>Ulrike Plappert</em></td><td>Foto: <br /><em>Volker Busch</em></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/91-hemelinger-bahnhofstrasse/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/10/Teaser_Hemelinger-Bhf.jpg" alt="" class="wp-image-9360" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/10/Teaser_Hemelinger-Bhf.jpg 1200w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/10/Teaser_Hemelinger-Bhf-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/10/Teaser_Hemelinger-Bhf-840x560.jpg 840w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
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		<title>#91 Hemelinger Bahnhofsstrasse</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/91-hemelinger-bahnhofstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 08:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[hemelingen]]></category>
		<category><![CDATA[hemelingerbahnhofstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[EDITORIAL: Durch den Wilden Osten Liebe Leser:innen, diese Ausgabe ist wirklich etwas Besonderes, auch für die Redaktion selbst: Seit wir im Frühjahr mit neuer Chefredaktion an den Start gegangen sind, konnten wir uns endlich erstmals live, in Farbe und offline treffen! In den Monaten zuvor hatte das Team pandemiebedingt nur per Video konferiert, die Ausgaben seit März 2020 entstanden sämtlich ohne persönliche Treffen. Dass man das den Heften selbst vielleicht gar nicht so angemerkt hat, ist dem großen Einsatz aller Beteiligten geschuldet, die trotz erschwerter Bedingungen nie die Motivation verloren haben. Und doch macht es einen bedeutenden Unterschied, ob man sich nur am Bildschirm sieht oder persönlich bei einer Tasse Kaffee diskutiert, Ideen entwickelt und wieder verwirft, gemeinsam lacht, auch mal streitet und die neue Ausgabe plant. Wir jedenfalls haben diese wieder neue, alte Situation sehr genossen – denn genau so gehört es sich ja eigentlich, wenn man gemeinsam eine Zeitschrift macht. Wir waren also gemeinsam in der Hemelinger Bahnhofstraße unterwegs. Dabei hatten wir das Glück einer wirklich fachkundigen Führung: Ortsamtsleiter Jörn Hermening war bereit, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-59f8ba469703b8b98fd24c5cb26d8ba3" style="color:#ef5e2f">EDITORIAL: Durch den Wilden Osten</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Leser:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">diese Ausgabe ist wirklich etwas Besonderes, auch für die Redaktion selbst: Seit wir im Frühjahr mit neuer Chefredaktion an den Start gegangen sind, konnten wir uns endlich erstmals live, in Farbe und offline treffen! In den Monaten zuvor hatte das Team pandemiebedingt nur per Video konferiert, die Ausgaben seit März 2020 entstanden sämtlich ohne persönliche Treffen. Dass man das den Heften selbst vielleicht gar nicht so angemerkt hat, ist dem großen Einsatz aller Beteiligten geschuldet, die trotz erschwerter Bedingungen nie die Motivation verloren haben. Und doch macht es einen bedeutenden Unterschied, ob man sich nur am Bildschirm sieht oder persönlich bei einer Tasse Kaffee diskutiert, Ideen entwickelt und wieder verwirft, gemeinsam lacht, auch mal streitet und die neue Ausgabe plant. Wir jedenfalls haben diese wieder neue, alte Situation sehr genossen – denn genau so gehört es sich ja eigentlich, wenn man gemeinsam eine Zeitschrift macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir waren also gemeinsam in der Hemelinger Bahnhofstraße unterwegs. Dabei hatten wir das Glück einer wirklich fachkundigen Führung: Ortsamtsleiter Jörn Hermening war bereit, uns bei unserem kleinen Redaktionsausflug zu unterstützen und uns Historisches und Aktuelles, Offensichtliches und Verstecktes zu zeigen und zu erklären. „Im Inneren der Wurst“ (Seite 16) trafen wir Künstler:innen und Handwerker:innen in ihren Ateliers, im Inneren der alten Moschee sprachen wir mit Necati Tepe über den geplanten Neubau (Seite 8) und sogar im Inneren der Straße waren wir unterwegs: nämlich in jenem Tunnel, der seit einigen Jahren unter der Hemelinger Bahnhofstraße verläuft (Seite 22) und den Schwerlastverkehr aufnimmt, der zuvor immer wieder auch durch die schmale Straße donnerte. Einigermaßen beschwingt also nehmen wir Sie jetzt mit ins buntbeschauliche Hemelingen und wünschen eine anregende Lektüre!</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-8f45dd37d96602e396c799c66fc6f21f wp-block-paragraph" id="block-363641eb-9ea0-404f-acbf-738c73fdf35a" style="color:#ef5e2f">Karolina Meyer-Schilf, Jan-Paul Koopmann<br />und das Team der <em>Zeitschrift der Straße</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="1153" height="750" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png" alt="Grüner Stern mit Text 'Diese Ausgabe ist noch erhältlich' und 'Frag eine*n ZDS Verkäufer*in' in schwarzer und weißer Schrift." class="wp-image-13154" style="width:310px;height:auto" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich.png 1153w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich-300x195.png 300w" sizes="(max-width: 1153px) 100vw, 1153px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph" id="block-0101cd49-7ac3-4454-9e64-7b35fec55cf1">Aus dem Inhalt:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="block-5c5ddfaf-ef23-4197-8df6-8ed6ad863f4c">8 – Raus aus dem Keller</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Hemelingen entsteht eine neue Moschee gleich neben dem alten Gebetsraum</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="block-9ce9ed29-db77-4924-b553-ad9233dfef73">12 – Ein Haus im Niemandsland</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Notunterkunft von La Campagne finden Drogenabhängige Hilfe</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="block-b3653286-5e1c-497d-9251-1b9af727ec88">16 – Im Inneren der Wurst</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-70282aa2-55a4-4867-a016-67c11a9dc08d">Bildstrecke</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-4d033e5bb4654ee5ffd14e234b9ef45b" id="block-a3602e5b-2874-49d5-bc11-1822a26a5be2" style="color:#ef5e2f">22 – Die unsichtbare Kreuzung <meta charset="utf-8"/><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/die-unsichtbare-kreuzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(online lesen)</a></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der meiste Verkehr in Hemelingen fließt diskret unter der Erde</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="block-6f7b9fda-641a-4a3d-bb05-e89404686bad">20 – Vom Leben geküsst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sich die Szenekneipe Kuß Rosa über die Jahre verändert hat</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="block-b01fd6a8-e065-4747-9795-7e0cdd729901">24 – „Die Hemelinger kommen vor allen anderen rein“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Union Brauerei expandiert von Walle nach Hemelingen</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="block-7073c5fb-501f-494f-8006-5ce4b90c2c16">28 – „Ich habe nicht so einen guten Start gehabt“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Verkäufer Daniel Hollstein erzählt aus seinem Leben</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/92-h-h-meier-allee/"><img decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/11/92-H-H-Meier-Allee.jpg" alt="" class="wp-image-11103" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/11/92-H-H-Meier-Allee.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/11/92-H-H-Meier-Allee-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/11/92-H-H-Meier-Allee-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2021/11/92-H-H-Meier-Allee-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>#27 Silberpräge</title>
		<link>https://zeitschrift-der-strasse.de/27-silberpraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2015 20:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Villa]]></category>
		<category><![CDATA[hemelingen]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Silberpräge]]></category>
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					<description><![CDATA[Hintergrundfoto: Mo/flickr.com EDITORIAL: Altes Eisen, junger Beat An der Silberpräge, das ist ein Name mit Tradition. Und Tradition ist etwas, auf das die Hemelinger stolz sind. Alteingesessene Betriebe, inhabergeführte Läden, Fabriken, in denen man gern zur Arbeit ging – das hat den Stadtteil geprägt. Heute wirken manche Orte entlang der Silberpräge und der Hemelinger Bahnhofstraße trist. Geschäfte stehen leer, so manches Gebäude könnte einen neuen Anstrich vertragen. Doch wie so oft finden sich auch hinter grauen Mauern wunderbare Geschichten. Die eines türkischen Kulturvereins etwa, der es schafft, die scheinbaren Gegensätze von Tradition und Moderne zu vereinen, und dem es so gelingt, für Jugendliche interessant zu bleiben – egal, ob sie Volksmusik machen wollen oder Hip-Hop (Seite 8). Oder die von Arnold Mudder, dem Besitzer der Modellbahnbörse. Gott und die Welt hat er gesehen, mit Hinz und Kunz einen Schnack gehalten, und vermutlich würde er selbst mit Petrus an der Himmelspforte noch erfolgreich um den Preis einer Modellbahn feilschen (Seite 22). Tradition, wenn nicht gar Legende, sind auch die Partys in der „Blauen Villa“. Seit über &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Hintergrundfoto: Mo/flickr.com</em></p>



<h1 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-787d9920f386036e65cb35ab7ebe7980" style="color:#ab853a">EDITORIAL: Altes Eisen, junger Beat</h1>



<p class="wp-block-paragraph">An der Silberpräge, das ist ein Name mit Tradition. Und Tradition ist etwas, auf das die Hemelinger stolz sind. Alteingesessene Betriebe, inhabergeführte Läden, Fabriken, in denen man gern zur Arbeit ging – das hat den Stadtteil geprägt. Heute wirken manche Orte entlang der Silberpräge und der Hemelinger Bahnhofstraße trist. Geschäfte stehen leer, so manches Gebäude könnte einen neuen Anstrich vertragen. Doch wie so oft finden sich auch hinter grauen Mauern wunderbare Geschichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eines türkischen Kulturvereins etwa, der es schafft, die scheinbaren Gegensätze von Tradition und Moderne zu vereinen, und dem es so gelingt, für Jugendliche interessant zu bleiben – egal, ob sie Volksmusik machen wollen oder Hip-Hop (Seite 8). Oder die von Arnold Mudder, dem Besitzer der Modellbahnbörse. Gott und die Welt hat er gesehen, mit Hinz und Kunz einen Schnack gehalten, und vermutlich würde er selbst mit Petrus an der Himmelspforte noch erfolgreich um den Preis einer Modellbahn feilschen (Seite 22).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tradition, wenn nicht gar Legende, sind auch die Partys in der „Blauen Villa“. Seit über dreißig Jahren wohnt dort eine WG mit wechselnder Besetzung. Partys haben sie alle gemacht. Wie sie sich vorbereiten, was sie mit Schrankpinklern machen und warum Feiern gut sind für die Hygiene im Haus, erzählen die Bewohner im Interview (Seite 20).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese und weitere Geschichten finden Sie in unserem Heft und auf www.zeitschrift-der-strasse.de.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-754deb54ff18b7e7515c2903dd9f3f47 wp-block-paragraph" style="color:#ab853a">Viel Spaß beim Lesen wünschen Tanja Krämer, Philipp Jarke<br />und das ganze Team der <em>Zeitschrift der Straße</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="2306" height="1500" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3.png" alt="" class="wp-image-13361" style="width:310px;height:auto" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3.png 2306w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-300x195.png 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-1250x813.png 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-1536x999.png 1536w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2025/07/noch-erhaltlich_3-2048x1332.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2306px) 100vw, 2306px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="_df_book df-lite" id="df_12554"  _slug="12528-2-2" data-title="27-silberpraege-online-lesen" wpoptions="true" thumb="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/04/27-Cover_140.jpg" thumbtype="" ></div><script class="df-shortcode-script" nowprocket type="application/javascript">window.option_df_12554 = {"outline":[],"autoEnableOutline":"false","autoEnableThumbnail":"false","overwritePDFOutline":"false","enableDownload":"false","direction":"1","pageSize":"0","source":"https:\/\/zeitschrift-der-strasse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/27-Silberpraege.pdf","wpOptions":"true"}; if(window.DFLIP && window.DFLIP.parseBooks){window.DFLIP.parseBooks();}</script>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-35fb9ac96c174f06f9f253fa61dc97f8" style="color:#ab853a"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/der-weg-war-das-ziel/">@ – DER WEG WAR DAS ZIEL (<span style="text-decoration: underline;">online lesen</span>)</a></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wo einst Johnny Cash und Nirvana auftraten, treffen sich heute Hunderte Kohlfahrer. Ein Abstecher zum Aladin</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zeitschrift-der-strasse.de/28-plantage/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1250" height="833" src="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/06/cover_28.jpg" alt="" class="wp-image-11813" srcset="https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/06/cover_28.jpg 1250w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/06/cover_28-300x200.jpg 300w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/06/cover_28-840x560.jpg 840w, https://zeitschrift-der-strasse.de/wp-content/uploads/2015/06/cover_28-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a></figure>
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