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TREIBGUT

#62 WESER – Auf Fahrradtouren entlang der Weser entdeckte der Fotograf Jakob Weber Objekte, die hier abgebildet sind. Wo sonst niemand hinschaut, sammelte Weber Dinge auf, die angeschwemmt oder liegengelassen wurden. Ob Krimi, Romanze oder Erotik-Thriller – die Geschichten hinter den Bildern müssen von jedem selbst erfunden werden. Erste Fundstücke hatte er sich nach Berlin geschickt, wo er als Bildredakteur und Künstler lebt und arbeitet. Leider erreichte ihn das Paket nie und lagert seither in der Zentralen Paketermittlung der Post in Wuppertal. Sollte es eines Tages ankommen, hofft er, dass es Anlass für einen spannenden Roman ist.     Jakob Weber hat an der Hochschule für Künste Bremen studiert und lebt als Bildredakteur und Künstler in Berlin. Mehr unter: jakobweber.de

DIE UNI DER STRASSE

Liebe Besucherin. lieber Besucher, wir haben die reguläre Website der Uni der Straße vom Netz genommen, bis sie den neuen europäischen Datenschutzregeln entspricht. Bis dahin bieten wir Ihnen auf dieser provisorischen Seite die wichtigsten Informationen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Download: das aktuelle Semesterprogramm als PDF Wenn Sie an Veranstaltungen teilnehmen möchten, bitten wir um eine Anmeldung, entweder telefonisch (0421 17540580) oder per E-Mail an Cory Patterson (patterson@imhb.de). Schauen Sie bald wieder vorbei. Unser „Provisorium der Straße“ ist nur von kurzer Dauer.   Hintergrundfoto: Per Gosche/flickr.com

WEIHNACHTSGRUSS DES BUNDESPRÄSIDENTEN

Jeder, der ein Straßenmagazin kauft, plädiert damit „für ein solidarisches Zusammenleben in unserem Land“, sagt Bundespräsident Joachim Gauck.   In seinem traditionellen Weihnachts-Grußwort richtet sich der Bundespräsident an die Leserinnen und Leser von Straßenmagazinen in ganz Deutschland. Wir veröffentlichen das Grußwort hier online, statt es in unserem Dezemberheft abzudrucken.   Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, dass Sie einen Blick in diese Zeitung werfen. Ich freue mich, weil es ein Blick ist, der manches wahrnimmt, was in der Hektik unseres Alltags oft keine Beachtung findet. Sie haben den Menschen gesehen, der Ihnen diese Zeitung angeboten hat. Sie haben sich entschieden, sie zu kaufen und sie zu lesen. Über diese Aufmerksamkeit freue nicht nur ich mich, sondern die Vielen, die sich für Straßenzeitungen in Deutschland engagieren. Ihr Interesse ist eines, das mehr bezeugt als Mitleid und das mehr bedeutet, als eine Spende. Straßenzeitungen erzählen Geschichten, die das Leben schreibt, auch solche von menschlicher Not, von Armut und Obdachlosigkeit, von Verzweiflung und Hilfebedürftigkeit – aber eben in der Regel nicht von Ausweglosigkeit. Denn die Redakteure und …

SCHON GEVOTET? GOOGLE CHALLENGE ENDET BALD

Seit dem 8. Februar läuft das Finale der Google Impact Challenge 2016 – mit der Zeitschrift der Straße als einer von 210 Finalisten. In den beiden vorangegangenen Auswahlrunden sind 2000 der anfänglich 2200 Teilnehmer des Wettbewerbs ausgeschieden. Jetzt geht es nochmal um die Wurst, denn schon am 24. Februar endet die Finalrunde, und am 25. Februar werden in Berlin 105 Finalisten ausgezeichnet, darunter hoffentlich auch wir. In den letzten zwei Wochen haben wir gepostet, geteilt und getwittert, was das Zeug hält, zumindest für unsere Verhältnisse. Denn eigentlich ist die Zeitschrift der Straße ja „old school“: ein Print-Magazin. Damit in das Finale eines Google-Wettbwerbs zu kommen, das hat schon fast etwas Subversives. Jetzt wollen wir aber auch einen Platz unter den Gewinnern. Unterstützen Sie uns. Voten Sie für uns. Teilen Sie unsere Beiträge. Laden Sie Ihre Freunde zum Voten für uns ein. Geben Sie nochmal alles, dann wird das was. Herzlichen Dank! PS: Kennen Sie die drei Herren oben im Bild? Sie haben Auftritte in unserem Videoclip und verkaufen die Zeitschrift der Straße, zusammen mit ca. …

In der Klinik

Bin noch immer in der Klinik auf Entzug. Es läuft sehr gut, wenn auch die wirklich harten Tage noch bevorstehen. Ich erzähle natürlich allen hier von der Zeitschrift der Straße und alle sagen, ich soll da auf jeden Fall dranbleiben, weiter verkaufen und Artikel schreiben. An meinem nächsten sitze ich bereits und ab Anfang Oktober werde ich auch wieder Hefte verkaufen – das ist so ziemlich das einzige, was mir gerade fehlt.