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Vertrieb schließt, Hilfe muss weitergehen!

In den nächsten Wochen und Monaten werden alle Straßenmagazine weltweit schwere Einbrüche im Absatz verzeichnen und um ihre Existenz kämpfen müssen. Je mehr Menschen sich selbst isolieren, von zuhause arbeiten, unter Quarantäne stehen und den Kontakt zu Fremden meiden, desto schwieriger wird der Straßenverkauf von Zeitschriften. Bei uns kommt hinzu, dass die Hochschulen im Land Bremen seit 13. März alle Präsenz-Lehrveranstaltungen ausgesetzt haben, um Infektionsrisiken zu minimieren. Das trifft die Zeitschrift der Straße, die seit ihrer Gründung vor zehn Jahren ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschulen und dem Verein für Innere Mission ist. Der Schutz unseres ehrenamtlichen Vertriebsteams vor Ansteckung ist eine weitere große Herausforderung, die das Coronavirus für uns bereithält und die wir sehr ernst nehmen. Aus den genannten Gründen haben wir den Vertrieb der gedruckten Zeitschrift der Straße bis auf Weiteres eingestellt und unser Vertriebsbüro geschlossen. Die Fixkosten der Zeitschrift der Straße sind zum Glück überschaubar. Vor allem brauchen die StraßenverkäuferInnen, von denen viele wohnungslos, gesundheitlich beeinträchtigt und somit durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, jetzt jede Hilfe. Die leistet der Verein für Innere Mission, …