Monate: Juni 2026

#136 Hollerallee

Titelfoto: Norbert Schmacke / Hintergrundfoto: Staatsarchiv Bremen EDITORIAL: Holla di hi, holla di ho Liebe Leser:innen und Leser, die Hollerallee ist nicht unbedingt eine Straße für den Spaziergang, was aber nicht daran liegt, dass es dort nicht schön wäre. Ganz im Gegenteil: Sofern man nicht in den etwas unübersichtlich geführten Fahrradverkehr gerät, ist es da eigentlich ganz beschaulich und bietet neben stilvollen Altbauten und Natur auch immer wieder Raum für einen Blick in die Weite. Dass man trotzdem – wenn überhaupt – dann eher in Eile hier durchrauscht, hat zwei Gründe: Erstens ist die Hollerallee ein manchmal auch bedrängtes Nadelöhr, eine von wenigen Ost-West-Querungen zwischen Bürgerpark, Stadthalle, Bürgerweide und Bahnhof. Und wenn man es dann mal nicht eilig hat, ist der Park nebenan eben doch die noch schönere Strecke. Für diese Ausgabe der Zeitschrift der Straße haben wir uns die Zeit trotzdem genommen, die Hollerallee auf der Suche nach Geschichten in Ruhe abzulaufen. Und natürlich sind wir auch fündig geworden. Da wäre etwa die Villa Müller-Schall, die zuerst ihren Namensgeber, dann die SA beherbergte, später …