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Eine schwarz-weiße Straßenszene mit einer ruhigen, von Bäumen gesäumten Straße, die von Wohnhäusern mit Gärten und Zäunen flankiert wird. Im Vordergrund rechts ist ein Zaun mit einem Mülleimer zu sehen. Die Straße verläuft leicht nach hinten und ist von parkenden Autos und weiteren Bäumen gesäumt. Im linken Bildbereich ist ein Magazin-Cover der "Zeitschrift der Straße" mit dem Titel "UPPER BORG" zu sehen, das eine Person mit Kapuzenjacke zeigt, deren Gesicht unkenntlich gemacht ist. Das Magazin-Cover enthält außerdem orangefarbene Designelemente und Textblöcke mit weiteren Themenhinweisen.

#85 Upper Borg

EDITORIAL: Aufwachsen, ankommen Liebe Leser:innen, unsere Recherchen zur Straße Upper Borg in Borgfeld führten uns dieses Mal tief in die Vergangenheit. Gleich in drei Geschichten widmen wir uns dem Leben im Borgfeld der Nachkriegsjahre: Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden hier viele Flüchtlinge aus ehemalig deutschen Gebieten in Osteuropa ein Zuhause, die meisten von ihnen LandwirtInnen. Wir sprachen mit drei Bewohner:innen über ihre Erlebnisse – über Spiele zwischen Bauernhöfen und Feldern, das Leben von Mensch und Tier unter einem Dach, über Inklusion und Vorurteile und Reparaturdienste an der gemeinsam genutzten Straße, die anfangs nicht viel mehr war als ein Schlackenweg mit Schlaglöchern war (Seite 8, 10 und 24). Mit Problemen der Akzeptanz kämpft auch der Leiter des Kaisenstiftes, Frank Drescher – allerdings im Hier und Jetzt. Im Kaisenstift werden schwer behinderte und sozial auffällige Kinder betreut. Einige von ihnen können seit Jahren nicht oder nur unregelmäßig zur Schule gehen – obwohl Bremen sich seiner Vorbildrolle im Bereich der schulischen Integration rühmt (Seite 12). In die Zukunft gerichtet hingegen ist die Arbeit von Sören Prüser. Er verkauft …