Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rückblick

Straße mit Häusern und Schnee, darüber eine halbtransparente weiße Linienzeichnung von Gebäuden

Rückblick: #1 Sielwall – „Bremen 21“

Mit 15 Jahren Zeitschrift der Straße blicken wir auf die allererste Ausgabe zurück, und starten mit einem Artikel über einen Rückblick auf die Stadtentwicklung Bremen: „Eine Bürgerinitiative stoppte 1973 den Komplettabriss des Viertels. Um ein Haar wäre Bremen zur Großstadt geworden. (…)“ Foto: Marion Kliesch, Text: Kolja BurmesterFebruar 2011 Neulich war mal wieder Besuch da. Aus Berlin. Ehemalige Bremer:innen. Das ist immer besonders schlimm. Zusammen saß man – Samstagmittag – im Café an der Sielwallkreuzung, schaute durch die Fenster auf das Treiben. Fahrräder, Kinder, Omas mit Rollwägen. Einigermaßen rücksichtsvolle Autofahrer, die junge Familien, voll bepackt vom Ökomarkt zum Spielplatz strebend, geduldig über die Straße ziehen lassen. Viele kleine Gespräche auf dem Bürgersteig. Jeder scheint jeden zu kennen, und man selber fragt sich, warum man eigentlich noch immer auf dem Dorf wohnt. Diesem Dorf. Die Berliner:innen schwärmen: „Mein Gott, ist das schön hier. Und so friedlich. Wann ziehst Du endlich nach Berlin? Oder zumindest New York? Das hält man ja nur ’n paar Tage hier aus. Das ist ja ’n Riesendorf. Und die Häuser so klein!“ …

Rückspiegel zeigt mehrere Ausgaben der Zeitschrift der Straße mit verschiedenen farbigen Logos und der Überschrift 'Komm meine Welt'.

Unser Rückblick auf 2015

Die Zeitschrift der Straße hat in den letzten zwölf Monaten eine Entwicklung durchlaufen, die wir ihr (und uns selbst) vor einem Jahr nicht zugetraut hätten. Wenn Sie die folgende Aufzählung lesen, dann denken Sie daran, dass die Zeitschrift der Straße praktisch komplett von Ehrenamtlichen, Studierenden, Lehrenden und Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten getragen wird und über keine Angestellten verfügt. Was also ist in den letzten zwölf Monaten geschehen? neue Höchststände Seit Herbstbeginn hat der Straßenverkauf spürbar zugenommen. Die Ausgaben von September (#31 WESTERDEICH), Oktober (#32 GETEVIERTEL) und November (#33 FALKENSTRASSE) waren nach 3-4 Wochen ausverkauft. Auch die aktuelle Ausgabe (#34 FLUGHAFEN) läuft wieder sehr gut. Uns freut besonders, dass unsere Verkäufer:innen auf diese Weise in der nasskalten Jahreszeit mehr Geld in der Tasche haben. Seit Anfang 2011 haben sich über 700 Personen für den Straßenverkauf registrieren lassen. Die Zahl der tatsächlich Aktiven ist im Jahresverlauf von 30-35 auf derzeit ca. 50 gestiegen, was den steigenden Absatz teilweise erklärt. Sie werden von einem guten Dutzend Ehrenamtlicher im Vertrieb unterstützt. Und rund 200 Studierende von fünf Hochschulen …