Monate: August 2026

Ausgabe 37 der Zeitschrift der Straße zeigt eine Pastorin vor einem normale Wohnhaus in der Friedhofstraße.

#137 Friedhofstrasse

Titelfoto: Wolfgang Everding / Hintergrundfoto: Staatsarchiv Bremen EDITORIAL: Highway to Heave Liebe Leser:innen und Leser, von der Wiege bis zur Bahre: In der Friedhofstraße kann man so gut wie alles machen. Getauft werden zum Beispiel, ganz vorne, in der Rembertikirche. Begraben werden auf dem Riensberger Friedhof. Und dazwischen: einkaufen bei Edeka, mexikanisch essen gehen, Fisch kaufen bei Wöhlke. Wohnen kann man hier auch, in dieser seltsamen Straße mit ihrem verwegenen Architekturmix. Der hat es uns so angetan, dass wir ihm gleich unsere Bildstrecke (Seite 16) gewidmet haben. Nichts will hierso richtig zusammenpassen, Anbauten aller Art verschandeln schöne alte Häuser, alles wirkt irgendwie, als sei es hier nur mal zufällig vorbeigekommen – und geblieben.Der Friedhof immerhin ist ein Prachtstück, dem man wie dem Bürgerpark die Handschrift Wilhelm Benques noch heute ansieht. Seiner eigentlichen Funktion wird der Friedhof allerdings nur noch eingeschränkt gerecht, Erdbestattungen sind hier aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht mehr möglich. Ein Übriges tut der Maulwurf, der über den Friedhof marodiert und den Grabpflegenden einiges Kopfzerbrechen bereitet. Ob eine Quark-Knoblauch-Sauermilch-Mischung hilft, ihn zu vergrämen, lesen Sie …