AKTUELLE AUSGABE: #24 FUCHSBERG

November 17, 2014 um 10.07 Uhr
 

Eine Mauer führt ums Haus,
von allein schafft’s keiner raus.
Geht das gut?
Wir kommen hinter Gitter.

IM SCHATTEN DER MAUER
Das Gefängnis dominiert das Viertel.
Doch die Nachbarn stören
vor allem die Autos der Beamten.
Ein Rundgang „draußen“

HURRA,
ICH LEBE NOCH
Das Gefängnistor war wie ’ne Drehtür
für ihn: Dauernd ging es rein
und raus. Doch der Knast rettete ihm
auch das Leben. Ein Absprung
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#1 SIELWALL lebt

November 3, 2014 um 12.21 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Kaum zu glauben, aber in einem Büro in Bremerhaven ist tatsächlich noch ein halbes Kistchen #1 SIELWALL aufgetaucht. Habe mich gleich eingedeckt und konnte auch ganz gut verkaufen. Ein paar hab ich noch zurückbehalten, man weiß ja nie, was noch kommt … Und meinen Standort vorm „Edeka“ am Dobben habe ich auch wieder zurückgewonnen. Einige gute Nachrichten also. Jetzt hoffe ich bloß noch, dass ich bald ’ne richtige Wohnung finde, in der ich mir auch wieder was kochen kann – dann brauch ich nicht mehr so viel Geld fürs Essen.

Einladung zur Präsentation der neuen Ausgabe #24 FUCHSBERG

Oktober 31, 2014 um 12.54 Uhr
 

Einladung zur Präsentation der neuen Ausgabe #24 FUCHSBERG

am Mo, 10. November 2014 um 18 Uhr

in den Räumen der Zeitschrift der Straße
VOR ORT im Lloydhof

  • Verkäufer Andreas Kuhlmann alias „Heini Holtenbeen“ präsentiert die druckfrische Ausgabe #24 FUCHSBERG
  • Jan, Uwe und Heini machen Musik der Straße
  • Autorin Laura Beck liest ihre für #24 FUCHSBERG verfasste Kurzgeschichte „Wie Karussellfiguren“
  • Verkäufer Alexander Kowalski liest seinen Text „Mein Freund ist tot“

TREFFEN SIE UNS. UNTERSTÜTZEN SIE UNS. EMPFEHLEN SIE UNS.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der Zeitschrift der Straße

Stagnation

Oktober 27, 2014 um 11.51 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Ich schwanke zwischen Antibiotika, „Ibuprofen“ und „Paracetamol“. Wie gerne wäre ich fit – aber ich werde einfach nicht richtig gesund. Trotzdem verkaufe ich tagtäglich die Zeitschrift der Straße: montags und donnerstags vorm „Rewe“ am Delmemarkt (da bin ich mittlerweile der einzige Verkäufer, den der Rewe-Marktleiter akzeptiert), dienstags und samstags vorm „Edeka“ am Dobben (obwohl mir dieser Platz ja gerade streitig gemacht wird von anderen VerkäuferInnen) und mittwochs vor der Stadtbibliothek am Wall. Weiterhin suche ich eine neue Wohnung – aus meiner derzeitigen Bude muss ich so schnell wie möglich raus (für Tipps: Tel. 0152/36680017). Und mein Entzug läuft natürlich auch weiter – mein Substitut habe ich schon ziemlich reduziert. Trotz meines labilen Zustands versuche ich noch, einen Artikel für die übernächste Ausgabe #25 ZIEGENMARKT hinzukriegen.

Mannomann, es ist gerade echt schwer, alleine durchs Leben zu ziehen, nicht rückfällig zu werden und den ganzen Mist hier auszuhalten.

Verkauf mit Flappe

Oktober 20, 2014 um 11.30 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Sommer, Sonne, Malle: schön war’s. Aber der Alltag hat mich brutal schnell wieder eingeholt. Also bitte nicht wundern, wenn ich beim Verkaufen gerade ‘ne ziemliche Flappe ziehe: Mir gehts einfach nicht gut. Ich bin gesundheitlich angeschlagen, meinen Stammplatz vorm Edeka am Dobben schnappt mir dauernd jemand weg und die Bude, in der ich wohne, macht mich auch fertig. Ich muss so schnell wie möglich raus da – nur wohin? Sachdienliche Hinweise gerne direkt an mich: 0152/36680017.

Inkognito auf Malle

September 29, 2014 um 11.55 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Die #23 UNISEE gibt’s jetzt auch auf Malle, ein Exemplar jedenfalls. Hab ich dort bei Freunden in der Kneipe liegen lassen. Ansonsten hab ich einfach mal eine Woche Urlaub gemacht (war ein Geschenk zu meinem 50. Geburtstag): Jeden Tag Meeresrauschen!

Jetzt macht’s auch wieder voll Spaß, hier bei der Zeitschrift der Straße zu sein. Werde nun wieder richtig in den Verkauf einsteigen. Also wer noch ein Heft braucht: Ich stehe vorm Edeka Am Dobben, vor der Stadtbibliothek, gelegentlich auch vorm Rewe am Delmemarkt und vermutlich bald auch wieder im Schnoor beim Heini-Holtenbeen-Denkmal.

Aufregende Zeiten

September 18, 2014 um 12.28 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Ich bin wieder draußen! Habe meinen Klinikaufenthalt gut überstanden; mir geht’s nun deutlich besser als zuvor. Und das Beste: Ende der Woche fahre ich für ein paar Tage in Urlaub – ein Geschenk zu meinem 50. Geburtstag. Dreimal habe ich in der Zwischenzeit versucht, die Zeitschrift der Straße zu verkaufen. Das läuft aber leider gerade nicht so gut. Ich vermute, dass viele die neue Ausgabe #23 UNISEE, in der auch ein Artikel von mir drin ist, schon haben. Oder es war einfach Ferienflaute.

Bis ich meine Tagestherapie beginnen kann, wird es noch ein paar Wochen dauern. Drei Dinge helfen mir, die gut zu überstehen. Erstens meine Freunde aus der WG, bei denen ich mich sehr gut aufgehoben fühle – ohne sie würde ich das gar nicht schaffen. Zweitens eine gute Freundin, die ich neulich per Zufall wieder getroffen habe und die mich nun immer wieder auf die richtige Spur setzt. Und drittens die Zeitschrift der Straße, die ich ab Oktober wieder regelmäßig verkaufen werde und für die ich bereits an meinem nächsten Artikel schreibe.

Geänderte Öffnungszeiten VOR ORT

September 11, 2014 um 0.00 Uhr
 

Die Zeitschrift der Straße VOR ORT im Lloydhof hat neue Öffnungszeiten:

Mo–Fr 10–12 Uhr
Mo+Fr 16–18 Uhr

In der Klinik

September 2, 2014 um 11.05 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Bin noch immer in der Klinik auf Entzug. Es läuft sehr gut, wenn auch die wirklich harten Tage noch bevorstehen. Ich erzähle natürlich allen hier von der Zeitschrift der Straße und alle sagen, ich soll da auf jeden Fall dranbleiben, weiter verkaufen und Artikel schreiben. An meinem nächsten sitze ich bereits und ab Anfang Oktober werde ich auch wieder Hefte verkaufen – das ist so ziemlich das einzige, was mir gerade fehlt.

Ab- und auftauchen

August 25, 2014 um 12.11 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Ich habe mir schon lange vorgenommen, endlich loszukommen vom Methadon und dem anderen Dreck, spätestens zu meinem 50. Und siehe da, just an meinem Geburtstag am Mittwoch gehe ich auf Entzug. Für ein paar Wochen also werde ich nicht verkaufen. Dafür kann man in der druckfrischen #23 UNISEE meinen ersten Artikel (“Mit oder ohne“) lesen.

PS: Geburtstagsglückwünsche bitte schicken c/o Heines-Klinik, Rockwinkler Landstraße 110, 28325 Bremen.

2 Euro bleiben 2 Euro

August 20, 2014 um 17.38 Uhr
 

Die Zeitschrift der Straße kostet schon immer und nach wie vor 2 Euro das Heft; gut die Hälfte davon ist für die VerkäuferInnen. Der Preis ist rechts oben unter dem Titel aufgedruckt. Bitte kaufen Sie keine Zeitschriften, auf denen handschriftlich ein anderer Preis eingetragen ist.

Schulden begleichen

August 9, 2014 um 19.36 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Sommerflaute überall: Sechs Stunden stand ich heute da und hab gerade mal zwei Zeitschriften verkauft – und das ist derzeit an vielen Tagen so. Die Straßen sind einfach wie leergefegt, alle machen Urlaub.

Ich hatte schon zusammengepackt, wollte gerade aufs Fahrrad steigen, da kommt so ’ne Dern vorbei, ruft: „Halt, ich hab noch Schulden bei Dir!“ Ich denk mir: Was ist das denn? Normalerweise läuft das doch andersrum – wer hat denn Schulden bei mir? Aber tatsächlich: Sie hatte vor ein paar Wochen mal ’ne Zeitschrift bei mir gekauft und weil sie zu wenig Geld dabei hatte, habe ich sie ihr für nur einen Euro gegeben. Sowas wollte ich eigentlich gar nicht mehr machen, denn bisher habe ich den Restbetrag noch nie wieder bekommen. Außer eben von ihr – ein kleiner Lichtschimmer.

Breminale nur mäßiger Erfolg

Juli 28, 2014 um 11.32 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Tausende von Menschen auf den Osterdeichwiesen, aber Zeitschriften der Straße verkauft habe ich keine Handvoll. Obwohl ich mich extra beim Ausgang der „Breminale“ postiert hatte, wo alle auf dem Nachhauseweg vorbeigehen. Immerhin: Leere Flaschen habe ich gleich einkaufswagenweise eingesammelt. Die allermeisten Leute waren sehr nett zu mir. Trotzdem bin ich noch bestohlen worden: eine kleine Jesusstatue, an der mir viel liegt. Ich merke, dass es mir bei solchen Vorkommnissen schwerfällt, den Mut nicht zu verlieren. Trotzdem werde ich weitermachen und freue mich schon auf die #23 UNISEE, die Mitte August nun tatsächlich erscheinen wird – übrigens mit einem eigenen Artikel von mir.

Standort versaut

Juli 25, 2014 um 16.55 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Meinen Standort vorm „Edeka“ am Dobben habe ich mir ja Anfang des Jahres mühsam aufgebaut. Dann aber war ich einmal zu großzügig: Ich kam gerade aus meiner Mittagspause zurück, da stand eine Kollegin da, und weil ich an dem Vormittag schon genug Hefte verkauft hatte, dachte ich, lass sie ruhig mal da stehen heute Nachmittag. Jetzt kommt sie aber regelmäßig. Und andere VerkäuferInnen haben ebenfalls mitbekommen, dass man da ganz gut verkaufen kann. Die Folge: Jeden Tag steht jemand anders da, nicht alle verhalten sich ganz korrekt. Und meine eigenen Einnahmen sind deutlich gesunken …

Wiedersehen

Juli 21, 2014 um 11.39 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Eine alte Freundin, die ich schon viele Jahre nicht mehr gesehen habe, läuft mir gestern morgen über den Weg. Ich freue mich tierisch, sie zu sehen. Wir kommen ins Schnacken und auf einmal erzählt sie mir lauter Dinge über mich. „Woher weißt du das denn bloß?“, frage ich. Sie: „Steht doch alles im Netz.“ Offenbar liest sie regelmäßig den Blog der Zeitschrift der Straße. Sie ist übrigens seit vielen Jahren clean – und voll des Lobes über mich. „Du bist doch derjenige, der mich damals dazu gebracht hat, endlich was zu unternehmen.“ Das freut mich natürlich erst recht. Und es gibt mir nochmal mehr Antrieb und Motivation, es nun selbst endlich auch zu packen.

Mindestabstand

Juli 19, 2014 um 17.15 Uhr
 
TEXT: Martin Brinkmeier

Vorhin stehe ich in der Sögestraße, Ecke Lloydpassage, an einem der Betonpfeiler dort. Ich hab ja so ein Rückenproblem, da muss ich mich immer mal irgendwo anlehnen. Meine Zeitschriften hatte ich an den Pfeiler gestellt. Kommt ein Typ her, der mich schon eine ganze Weile beobachtet hat, zieht einen Ausweis aus der Tasche: Karstadt-Security. Ich dürfe hier nicht stehen, meint er, sondern müsse einen Meter Mindestabstand zu Karstadt einhalten. Keine Ahnung, ob das stimmt: Den Straßenmusiker, der sich später direkt an die Hauswand von Karstadt stellt, hat niemand weggeschickt. Klar ist aber: Wenn ich mich an die Anweisung des Security-Manns halte, krieg ich nicht bloß Rückenschmerzen, sondern stehe auch den Passanten viel mehr im Weg als hier direkt am Pfeiler. Naja, schlussendlich habe ich einfach die Straßenseite gewechselt; dort hat sich keiner beschwert …

Arbeiter und Blaffer

Juli 9, 2014 um 18.25 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Ausnahmsweise stand ich mal vorm Bahnhof, und anders als vorm Edeka sprech ich hier auch mal Leute an. „Haben Sie mal ’nen Moment Zeit?“, fragt ich. „Ja“, sagt er, „aber nur, wenn du mich nicht anbetteln willst.“ – „Nee“, sag ich, „ich will nicht betteln. Ich will Ihnen was anbieten.“ Da ist er aber gar nicht drauf eingegangen, sondern hat sich gleich tierisch aufgeregt: Ich solle mit meiner scheiß Straßenzeitung verschwinden und ihn hier nicht volllabern. Er redet sich sichtlich in Rage. „Kuck dir doch mal deine Hände an“, blafft er. Die seien doch noch gesund. Ich könne also auch „arbeiten gehen“. Ich hab bloß angemerkt, dass ich eben das doch gerade tue …

20 Euro

Juli 7, 2014 um 11.25 Uhr
 
TEXT: Marco Anders BILD: Eike Harder

Einer Dame flattert neulich ein 20-Euro-Schein aus dem Geldbeutel und landet vor meiner Nase. Ich rufe ihr hinterher: „Hallo!“ „Nein danke!“, ruft sie zurück. Ich nochmal: „Hallo, Ihre 20 Euro!“ Jetzt bleibt sie doch stehen: „Ach, sind das meine?“ Sie kommt her, nimmt den Schein und steckt ihn ein. In ihrem Geldbeutel, das kann ich sehen, ist alles voller Scheine. Sie bedankt sich und eilt weiter zu ihrem dicken BMW. Für mich hat sie nicht mal ’ne Münze als Finderlohn. Im Nachhinein habe ich mir natürlich überlegt, ob ich den Schein nicht einfach selbst hätte einstecken sollen. Aber nee, das mach ich nicht.

Rad geklaut

Juli 5, 2014 um 19.16 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Ich passe immer auf alle möglichen Fahrräder auf, sowohl vor der Stadtbibliothek als auch am „Edeka“ am Dobben. Bloß mein eigenes, ein schon ziemlich klappriges schwarzes No-Name-Hollandrad, das hatte ich da heute nicht richtig im Auge. Jedenfalls war es weg, als ich Feierabend gemacht habe und nach Hause wollte. Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen!

Vollbremsung

Juni 28, 2014 um 16.00 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Ich stehe vorm „Edeka“ am Dobben, da braust ein Radfahrer vorbei. Sieht mich, greift volle Kanne in die Bremsen und kommt direkt auf mich zu. „Wow“, sag ich, „halten Sie jetzt extra wegen mir hier an?“ „Ja“, sagt er, „ich brauch noch zwei Ausgaben.“ Unter anderem will er #7 SCHNOOR – Glück gehabt. Die ist nämlich eigentlich schon ausverkauft. Ein letztes Exemplar habe ich aber noch für ihn.

Flachgelegen

Juni 23, 2014 um 11.45 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Manchmal kommt’s anders als gedacht, so auch mit meinen Verkaufsplänen. Heini wollte ja wieder regelmäßig auftauchen mit seinem Stapel Zeitschrift der Straße, doch es hat ihn flachgelegt, zwei Wochen lang. Seit Samstag aber bin ich wieder „on the road“.

„Heini“ wieder da

Juni 3, 2014 um 15.27 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

„Heini Holtenbeen“ hat seine Pause beendet und ist wieder in der Stadt unterwegs. Ab sofort jeden Samstag ab ca. 15 Uhr beim Heini-Holtenbeen-Denkmal Hinter der Holzpforte im Schnoor.

Diebstahlschutz

Juni 2, 2014 um 11.34 Uhr
 
TEXT: Martin Brinkmeier

Viele Ladenbesitzer sehen es ja nicht so gerne, wenn jemand vor ihrem Geschäft die Zeitschrift der Straße verkauft. Obwohl sie da eigentlich auch einiges von haben.

Ich stand zum Beispiel mal ’ne Weile vor „Penny“ im Viertel, da sind zwei Stufen. Alle, die mit Kinderwagen ankamen, habe ich gefragt, ob ich ihnen helfen darf. Anfangs waren viele noch misstrauisch. Aber nachdem ich einige Wochen da stand, kannten mich alle und nahmen meine Hilfe gern in Anspruch.

Auch auf Fahrräder ohne Schloss und Hunde passe ich regelmäßig auf. Ich halte Türen auf und den Platz sauber, wechsle Kleingeld, manchen habe ich sogar schon Geld geliehen, damit sie ’nen Einkaufswagen nehmen konnten. Viele kaufen im Anschluss dann noch ’ne Zeitschrift oder geben mir so ein paar Cent.

Neulich aber sitze ich vor der Hauptpost an der Domsheide. Plötzlich sehe ich, wie da ein anderer Typ mit ’nem Klemmbrett auf dem Arm Unterschriften sammelt. Das ärgert mich erst mal: Was steht der da rum, wo ich doch schon hier bin?! Dann gucke ich: Was macht der eigentlich? Er spricht eine Frau an, die gerade Geld abgehoben hat, ob sie nicht unterschreiben will, für Taubstumme oder Menschen mit Behinderungen oder so. Sie unterschreibt. Dann will er Bargeld. Da ist mir eingefallen, was neulich im Weser-Kurier stand über die Trickbetrüger, die gerade unterwegs sind. Ich geh hin und merke gleich, dass die zu zweit sind. Ich sag zu der Frau, dass sie aufpassen soll; sie fragt die Sammler daraufhin nach einem Ausweis. Sie verstehen angeblich nichts, aber als ich die Frau bitte, dass sie mal kurz auf meine Zeitschriften aufpassen soll, während ich zur Filialleiterin gehe, da haben sie es auf einmal ziemlich eilig, zu verschwinden. Die Chefin kommt gleich, doch leider sind sie da schon weg. Später stellt sich raus, dass sowohl die Frau als auch eine weitere Kundin beklaut worden sind. Die Filialleiterin hat sich jedenfalls bedankt bei mir für meine Aufmerksamkeit.

Die Zeitschrift der Straße eröffnet Bremer Science Slam

Juni 1, 2014 um 23.57 Uhr
 
TEXT: Redaktion BILD: Science Slam Bremen

Die Zeitschrift der Straße eröffnet den 3. Bremer Science Slam! Der Wissenschaftswettstreit, in dem Nachwuchsforscherinnen und -forscher jeweils zehn Minuten Zeit haben, um ihre Erkenntnisse, Projekte und auch gefloppte Arbeiten auf unterhaltsame Weise dem Publikum zu präsentieren, erfreut sich großer Beliebtheit. Dieses Mal wird der Reigen der Vortragenden angeführt von Professor Michael Vogel, dem Initiator und Mitbegründer der Zeitschrift der Straße. Als „Stargast“ zwar außer Konkurrenz, aber nicht minder engagiert wird er die Wissenschaft hinter Bremens schickem Medien-, Sozial- und Lernprojekt enthüllen.

Wann? Mittwoch, 4. Juni um 20 Uhr
Wo? Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, Bremen

Mehr unter https://de-de.facebook.com/ScienceSlamBremen

„Süddeutsche gratis“

Mai 31, 2014 um 17.47 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Heute habe ich Konkurrenz, direkt neben mir: „Süddeutsche gratis“, bietet die Frau an. Das lockt die Leute. Aber wenn sie dann hören, dass sie was abonnieren sollen, sind sie auch schnell wieder weg. Leider kommen sie nicht alle gleich zu mir, obwohl ich ja niemandem versuche, ein Abo anzudrehen. Unterm Strich komme ich heute eher schlechter weg: Bei zwei Angeboten vorm Eingang legen viele gleich ihre Scheuklappen an. Nur einer, der hat mich tatsächlich schon erwartet. Er wollte unbedingt ’ne #4 USE AKSCHEN kaufen. Gern geschehen!

Die Sozialrichterin

Mai 28, 2014 um 16.35 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Anderthalb Stunden bei Regen, war trotzdem okay. Habe eine Unterhaltung mit einer Kundin gehabt, einer Richterin beim Sozialgericht. „Den ganzen Tag Hartz IV rauf und runter“, erzählt sie. Sie findet, dass das ein guter Weg ist mit dem Verkauf der Zeitschrift der Straße.

Vor der Kamera

Mai 27, 2014 um 16.04 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Beim „Edeka“ werde ich gefilmt und interviewt für einen Spot zum Thema Armut. War spannend und hat Spaß gemacht, aber ein bisschen die Kundschaft abgeschreckt. Die meisten Menschen sind doch recht kamerascheu – im Gegensatz zu mir.

Der Frühling ist vorbei

Mai 26, 2014 um 11.54 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Habe viel für Verwirrung und Verwunderung gesorgt in den letzten beiden Wochen. „Da liegt ja einer! Unter der Brücke!“ Das war ich. Ich unter der kleinen Holzbrücke, die über eines der Gleisbetten in der ehemaligen Güterbahnhofshalle führt. Ein Ort, an dem man in einer Ausstellung nicht unbedingt jemanden vermutet. Viele BesucherInnen des Bremer „Kunstfrühlings“ haben mich deshalb gar nicht erst gesehen. Und von denen, die mich entdeckten, konnten die meisten es kaum glauben.

So wie der Mann, der stehenblieb, sich irritiert die Augen rieb, am Kopf kratzte und dann seine Begleitung anstupfte. „Tatsächlich, da liegt wirklich einer“, konstatierte er schließlich. Kinder hingegen sahen mich immer sofort. Auch denen jedoch schossen Fragen durch den Kopf. Ein Junge murmelte: „Ob der wohl noch lebt?“

Allen Zweiflern sei hiermit gesagt: Ja, ich lebe. Immer noch. Bin ab sofort wieder häufiger an meinen Verkaufsstandorten Am Dobben, Am Wall und im Schnoor anzutreffen. Und weil ich ja auch von was leben muss, würde ich mich freuen, wenn die PassantInnen da nicht nur kucken und staunen, sondern auch wieder mehr Zeitschriften kaufen würden bei mir. Denn auch, wenn ich nicht obdachlos bin, bin ich doch bedürftig – deshalb verkaufe ich ja schließlich die Zeitschrift der Straße. Ganz neu im Angebot etwa: #22 SODENMATT. Das liegt zwar in Huchting, aber die Storys im Heft sind super.

Der Track der Straße II

Mai 22, 2014 um 10.03 Uhr
 
TEXT: Marco Anders BILD: Eike Harder

Dit is’ ein Rap-Track,
dit is’ kein Gadget, it’s ’bout Bremens streets in a Mag’zet,
in ours, in yours,
von der ALTEN BÜRGER bis SODENMATT were our tours
until yet – but it ain’t yet the end,
every six to eight weeks you’ve got a new mag in your hand.
This is our/your street, city and land,
with the Magazine Of The Street we share our districts and
all ideas with you,
it even helps us homeless people, it’s true,
that’s why I sell ’em, yes I do.
This track ain’t over yet, next week next blog you’ll see
the next set
of The Magazine Of The Streetstrack.

… und hier gehts zu part 1.

Sucht mich!

Mai 19, 2014 um 11.29 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Habe mich als inoffizieller Beitrag beim „Kunstfrühlings“ eingeschlichen. Der findet bekanntlich noch bis Sonntag im Künstlerhaus Güterbahnhof statt. Ebendort habe auch ich mich versteckt. Wer findet mich?

Der Track der Straße

Mai 19, 2014 um 9.55 Uhr
 
TEXT: Marco Anders BILD: Eike Harder

1. Strophe des Rap-Songs über die Zeitschrift der Straße, den Verkäufer Marco Anders aus Anlass der Präsentation der Ausgabe #22 SODENMATT getextet hat:

Die Zeitschrift der Straße fing an mit ’ner Idee
genau wie jeder Rap-Track, den ich in meinem Kopf seh.
Wichtig ist nur, was man draus macht,
ob man ehrlich ist und über Fehler lacht,
wichtig ist, was man draus macht.
Das eine Resultat hört ihr,
das and’re könnt/dürft ihr
lesen, seit fast schon vier
Jahren wird einzeln jedes Viertel repräsentiert,
kontrovers und ehrlich, wie geschmiert.
Auch wenn sich jeder Kunde am Anfang ziert,
er anschließend sammelt – und nach der neuen Ausgabe giert.
Mit dem SODENMATT ist es zum 22. Mal passiert
und zum ersten Mal wird ein Huchtinger Viertel repräsentiert.

Fortsetzung folgt …

Auch Berliner sollen lesen

Mai 17, 2014 um 22.18 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Zielstrebig kommt eine Kundin heute auf mich zu. Was ich denn heute so im Angebot hätte, fragt sie und blättert meine Auslage durch. Sie habe Freunde in Berlin, erzählt sie, die versorge sie regelmäßig mit Heften. Sagts und kauft gleich fünf.

Gute Rückmeldungen

Mai 16, 2014 um 10.43 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Von einigen KundInnen habe ich gute Rückmeldungen bekommen zur Präsentation der neuen Ausgabe #22 SODENMATT am Montag. Hat ihnen gut gefallen, die Veranstaltung, haben sie gesagt, und dass wir auch die nächsten Hefte wieder so vorstellen sollen. Mir beziehungsweise Heini Holtenbeen hat’s auch Spaß gemacht …

#22 Release

Mai 14, 2014 um 20.42 Uhr
 
Vor rund zwei Dutzend BesucherInnen präsentierte das Team der Zeitschrift der Straße um Verkäufer Andreas Kuhlmann und Marco Anders sowie die Autorinnen Christina Böhm und Kim-Nikoline Kraul am Montagabend die neue Ausgabe #22 SODENMATT im VOR ORT.
Verkäufer Andres Kuhlmann alias „Heini Holtenbeen“ und Marco Anders sorgten für ausgelassene Stimmung. 
Kim-Nikoline Kraul nahm uns mit in eine Sodenmatter Kneipe und Christina Böhm riss uns mir ihrer Prosa-Geschichte in ihren Bann.
Mehr von unseren AutorInnen in unserer neuen Ausgabe #22 SODENMATT beim Straßenverkäufer Ihres Vertrauens.

#22 SODENMATT – Sie nennen ihn Hoddel

Mai 12, 2014 um 13.20 Uhr
 
TEXT: Carolin Pertsch BILD: Jaeuk Lee

P O R T R Ä T

Er will mehr
Miteinander und
weniger Gegeneinander im Quartier.
Und selbst immer
was zu tun haben.
Ein Besuch bei
Horst Dressel

„Würde man mir sagen, die nächsten Tage hätte ich nichts zu tun, dann würde ich durchdrehen.“
Er reißt die Hände in die Luft, das soll dem Gesagten noch mehr Ausdruck verleihen. „Ich würde mir das Telefon schnappen und mir eine Beschäftigung suchen. Egal welche. Ich brauche doch den Ausgleich.“ Horst Dressel, 64, hat nicht vor, sich so schnell zur Ruhe zu setzen. Er sprudelt vor
Energie, sein Tonfall ist energisch, sein kurzes weißes Haar der einzige Indikator seines fortgeschrittenen Alters. Horst Dressel macht. Eben noch wild in der Luft herumfuchtelnd, umfassen seine Hände nun den prall gefüllten, schwarzen Aktenordner vor ihm. Zeitungsausschnitte, Danksagungen, Fotos, alles fein säuberlich in Klarsichtfolien verpackt und abgeheftet. Sein Finger tippt auf die Artikel und Fotos: Überall geht es um Huchting, um den Sodenmatt, um Aktionen und Beschwerden, um Sitzungen und Initiativen, um Projekte und das Leben hier, und überall wird er erwähnt. Der Ordner ist eine dicke Sammlung all dessen, was er in den letzten Jahren gemacht hat. Horst Dressel zeigt sie gern.

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#22 SODENMATT – Prost, ihr Helden

Mai 12, 2014 um 13.20 Uhr
 
TEXT: Kim-Nikoline Kraul BILD: Franziska von den Driesch

R E P O R T A G E

Sie fühlen sich
ein bisschen rausgefallen aus der Zeit.
„Filippos“ aber
hat geöffnet,
so lange sie bleiben.
Ein Kneipenvormittag

Nur zwei Kneipen sind übriggeblieben. „Als wir hier anfingen, gab’s sieben in der Ecke. ‚Ach, der Grieche, der macht in zwei Wochen wieder zu!‘, ham se gesagt. Aber wir sind geblieben, alle anderen sind weg.“ Der Grieche, dessen schwarzes Haar sich lichtet, heißt Paul. Mit seiner Frau Regina führt er „Filippos“, seit 1982, an jedem Tag der Woche. Die beiden 3-D-Bilder an den vertäfelten Wänden müssen auch aus der Zeit sein. Ein roter Sportwagen flitzt durch die Nacht, um ihn herum ein Glitzerrelief. Nebendran rauscht romantisch ein Wasserfall mit Glitter durch das nachtblaue Bild. Draußen an der Tür steht „Geöffnet von 11 Uhr bis 23 Uhr“, aber, winkt Regina ab, „wir schließen, wenn der Letzte geht“. Meistens ist das gegen eins, manchmal auch erst um drei. Für Paul war diese Art von Kundenorientierung „der Trick“, sich gegen die anderen Kneipen durchzusetzen: niemanden rausschmeißen.

(mehr …)

Mühsal und Vorfreude

Mai 12, 2014 um 10.11 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Das Wetter ist ja derzeit eher ein Verkaufshindernis: Alles nass, ich kann nichts ausbreiten, und so kalt, dass keiner stehenbleiben will. Könnte besser laufen! Umso mehr freue ich mich auf heute Abend, wenn ich um 18 Uhr als „Heini Holtenbeen“ zusammen mit zwei AutorInnen und einem Verkäuferkollegen im VOR ORT die druckfrische Ausgabe #22 SODENMATT vorstellen werde. Eintritt frei!

#21 Andalusischer Engel

Mai 5, 2014 um 12.12 Uhr
 

Andalusischer Engel
Am Abend erzählte ich meinem Mann
davon. Für ihn war es wohl ganz
normal, dass eine fremde Frau, die 50
Jahre jünger ist, in der Küche meines
Vaters steht und Eier brät

Sönke Busch liest Benjamin Tietjens Prosatext “Andalusischer Engel”.  
Der Text ist in der Ausgabe #21 Stephani erschienen.

Viel Spaß beim anhören.

Erwartet

April 30, 2014 um 15.52 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann

Gestern komme ich etwas später als üblich zu meinem Verkaufsstandort am Dobben. Da steht bereits eine Kundin – sie hat auf mich gewartet …

Einladung zur Präsentation der neuen Ausgabe #22 SODENMATT

April 29, 2014 um 13.30 Uhr
 

Einladung zur Präsentation der neuen Ausgabe #22 SODENMATT

am Mo, 12. Mai 2014 um 18.00 Uhr
in den Räumen der Zeitschrift der Straße VOR ORT im Lloydhof

  • Verkäufer Andreas Kuhlmann alias „Heini Holtenbeen“ präsentiert die druckfrische Ausgabe #22 SODENMATT
  • Verkäufer Marco Anders rappt über die Zeitschrift der Straße & mehr
  • Autorin Christina Böhm liest ihre für #22 SODENMATT verfasste Kurzgeschichte
  • Kim-Nikoline Kraul nimmt uns mit ihrer Reportage mit in eine Sodenmatter Kneipe

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Ihr Team der Zeitschrift der Straße 

„Heini“ macht Pause

April 25, 2014 um 16.20 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Hab demnächst was anderes zu tun, deswegen muss „Heini Holtenbeen“ im Schnoor mal zwei Wochen pausieren. Der Verkauf am Dobben und vor der Stadtbibliothek geht aber weiter. Und am Montag, den 12. Mai, stellt Heini Holtenbeen abends um 18 Uhr im VOR ORT die druckfrische Ausgabe #22 SODENMATT vor. Herzliche Einladung!

Besuch aus dem Heft

April 20, 2014 um 15.59 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Andreas Nnorom

„Sind Sie Mr. Heini?“, fragt mich neulich ein Mann mit leicht englischem Akzent. Ich bejahe. Dann gibt er sich zu erkennen: Er sei einer der sieben Freunde, die vor ein paar Jahren ihren eigenen Fußballclub gegründet haben – nachzulesen in #17 RIENSBERG. Und er wollte natürlich auch genau diese Ausgabe haben. Ähnliches ist mir dann nochmal passiert: Da stand der Banker vor mir, dessen Liebesgeschichte in #10 BÜRGERPARK zu lesen ist. Auch er stellte sich vor, fragte, ob ich „Herr Kuhlmann“ sei – er kannte mich durch den Blog – und wollte ein Heft, allerdings nicht das mit seiner Geschichte drin.

Einkaufszettel

April 16, 2014 um 18.50 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Mehrfach ist mir das jetzt schon passiert, dass Kunden regelrecht mit einem Einkaufszettel zu mir kommen, und dann genau nach dieser und jener Ausgabe fragen. Die wollen ihre Sammlung vervollständigen und sich die Hefte der Zeitschrift der Straße besorgen, die ihnen noch fehlen. Und bisher konnte ich ihnen immer helfen, weil ich eigentlich jede Ausgabe mindestens doppelt mitnehme, wenn ich verkaufen gehe. Viele fragen allerdings auch immer noch nach der #1 SIELWALL und #10 BÜRGERPARK, aber die sind ja leider schon vergriffen. Ich jedenfalls habe keine mehr.

Osterfreude

April 16, 2014 um 18.21 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Schnoor, vergangenen Samstag: Ich komme kaum an, da bietet sich schon die erste Gelegenheit, den Heini [Holtenbeen] zu geben. Ein paar Touristen, die waren gleich ziemlich begeistert. Und ’ne Zeitschrift haben sie dann auch gekauft – das funktioniert schon. So ging’s dann eine ganze Stunde weiter, ein Grüppchen nach dem anderen. Ich kam aus dem Spielen gar nicht mehr heraus. Freu mich schon auf Ostern!

Neue Öffnungszeiten im VOR ORT

April 7, 2014 um 9.00 Uhr
 

Ab heute hat das Büro der Zeitschrift der Straße VOR ORT im „Lloydhof“ auch nachmittags geöffnet – zumindest an drei Tagen der Woche. Montags, mittwochs und freitags sind wir nun auch von 16 bis 18 Uhr zu erreichen; weiterhin auch (wie bisher schon) montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr. Schauen Sie gerne vorbei!

PS: Wir suchen weiterhin ehrenamtliche MithelferInnen, um die Öffnungszeiten weiter auszudehnen. Interessierte melden sich bei Rüdiger Mantei, mantei@imbh.de, Tel. 0421 13483

Tauschhandel

April 5, 2014 um 12.34 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Ob sie mir vielleicht ihre doppelt gekauften Hefte bringen könne, will eine Dame von mir wissen. Erst bin ich leicht verwirrt, dann sage ich zugleich zu und frage: „Wollen Sie tauschen?“ Mal kucken, was dabei rauskommt, denke ich. Nach fünf Minuten steht sie wieder da, mit drei Heften in der Hand. Ich zeige mein Sortiment, sie wählt zwei Hefte aus, ich nehme drei von ihr im Gegenzug. Eines davon war die #10 BÜRGERPARK – die einzige Ausgabe, die mir selbst in meinem Angebot noch fehlte.

Kurze Zeit später ist sie wieder da. Eines der neuen Hefte hatte sie auch schon. Wir tauschen nochmals. „Darf ich Ihnen denn auch einen Kaffee ausgeben?“, erkundigt sie sich schüchtern. Klar darf sie – danke!

Botschaften

April 2, 2014 um 18.19 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

„Handelst du etwa mit Botschaften?“, raunte mir vorhin ein Passant an der Stadtbibliothek zu. Ich war nur kurz perplex. „Selbstredend“, antwortete ich und stellte ihm eine Auswahl meiner Hefte vor. Er kaufte tatsächlich eins und ließ mir dann noch einen Glückscent da. „Eine Woche behalten, dann weitergeben und kucken, was passiert“, lautete seine Anweisung.

Burkina Faso

März 29, 2014 um 19.18 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Burkina-Faso-Woche an einer Bremer Schule: SchülerInnen sammeln Geld für Hilfsprojekte dort, unter anderem mit einem Flohmarkt. Könnt ich doch auch mal versuchen, da ein paar Hefte loszuwerden, dachte ich: Heini Holtenbeen ist ja quasi Nachbar hier. Hab natürlich brav gefragt zuvor, ob ich mich in der Nähe des Eingangs hinstellen darf. War aber nicht so erwünscht, das merkte ich schon am Tonfall, in dem die Antwort kam: Freundlich nenne ich jedenfalls etwas anderes. Gegen die Not in Burkina Faso stellt man halt gerne was Tolles auf die Beine, denk ich mir da. Aber die Not vor der eigenen Haustür will man lieber nicht sehen und sich schon gar nicht damit befassen …

Musik im Kulturkaufhaus

März 29, 2014 um 11.12 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Konzertabend im „Dete“ gestern, brechend voll. Und ich mit allen Ausgaben vor dem Eingang. Zwei Stunden Musik, viele nette Gespräche, reges Interesse. Und am Ende, nach der Musik, dann auch noch ein paar Geschäfte abgeschlossen. Gerne wieder!

Monatsende

März 27, 2014 um 18.07 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Dass ich heute an der BERLINER FREIHEIT kaum ein Heft los werde, hätte ich mir ja gleich denken können. Die Leute haben schlicht kein Geld mehr: Monatsende – da ist halt überall Ebbe in der Kasse!

Auf Vorbestellung

März 26, 2014 um 16.56 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Kaum stehe ich vor der Stadtbibliothek, kommt der Inhaber des Cafés dort heraus. Ob ich auch ein Heft über Walle hätte, fragt er. Hatte ich natürlich: #9 LANGE REIHE. Er wollte das gar nicht für sich selbst, sondern für einen Kunden von ihm. Im Café habe ich nämlich eine Leseprobe ausgelegt. Und da ist wohl einer auf den Geschmack gekommen …

Aus einer Laune heraus

März 24, 2014 um 11.09 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Manche Tage fangen einfach schon gleich gut an. So wie Samstag. Ich am Edeka in der Kassenschlange, da steht so’n Typ vor mir. Und ich, ohne viel zu Überlegen, einfach so aus einer Laune heraus, lege los: „Und du kaufst doch bestimmt auch gleich ’ne Zeitschrift bei mir!“ „Na klar“, erwidert er, „selbstverständlich.“ War’n regelmäßiger Leser, der die Hefte sogar sammelt. Hab halt doch manchmal einen guten Riecher …

Nachmittags dann im Schnoor. Ich bin kaum angekommen, da läuft ein junges Pärchen vorbei. Ich frag, woher sie kommen, erzähle von der Zeitschrift der Straße – und bin schwupps wieder ein Heft los. Wenig später biegt ’ne BTZ-Gruppe um die Ecke, bestimmt 20 Leute. Ich rede mit dem Führer und geb dann den Heini Holtenbeen, erzähle aus dessen Leben und schlage am Ende den Bogen zum Heute: „Heini war früher plietsch, Heini ist heute plietsch“ – deshalb verkaufe ich die Zeitschrift der Straße. Prompt bin ich wieder ein paar Hefte los. Und so geht’s weiter. Manchmal klappts auch nicht, so wie bei den vier Touris, die nur so halbherzig zuhören. Das kannste das nächste Mal gleich lassen, denk ich mir – ich lerne jeden Tag noch was dazu. Mit so ’nem Misserfolg will ich aber nicht aufhören! Zum Glück kommen da schon die nächsten, ein nettes Pärchen, das ich höflich anspreche und dem ich dann meine kleine Vorstellung gebe. „Das ist eine süße Idee“, sagt die Frau. Und auch sie kauft mir ein Heft ab. So kann’s weitergehen!

Zum Wochenende wechselhaft

März 16, 2014 um 14.01 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlman BILD: Patrick Nnorom

Gestern nachmittag war ich wieder im #7 SCHNOOR. Ich wurde durchgehend als „Heini“ angesprochen, sogar der Fremdenführer der Bremer Tourismus-Zentrale hat mich in seine Tour eingebunden und vorgestellt. Nur Zeitschriften bin ich nicht so viele losgeworden …

Abends bin ich dann noch zum „Meisenfrei“. Ich dachte, mit der neuen Ausgabe #21 STEPHANI muss ich da ja jetzt mal hin. Gleich vor der Tür fing mich ein Gast ab, der mir begeistert ein Heft abkaufte. Danach blieb’s aber mau. Regenwetter ist einfach kein gutes Wetter zum Verkaufen! Zum Schluss machte mich noch einer blöd an, so von wegen, ich dürfe die Zeitschrift gar nicht verkaufen, weil ich nicht obdachlos sei. So’n Quatsch! Jetzt aber bin ich gespannt, was mir diese Woche so alles passiert.

Sammler und Blaffer

März 14, 2014 um 11.43 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Mittwoch war ein super Tag: Die neue #21 STEPHANI ging weg wie nichts, außerdem kam ein Sammler vorbei: „So, dann woll’n wir jetzt mal kucken, was mir noch so alles fehlt!“ Der wusste offenbar, dass er bei mir alle noch vorhandenen Ausgaben kriegen kann …

Donnerstag hingegen lief’s echt schlecht: Ich stand stundenlang da und hab kaum was verkauft. Dazu dieser Typ, der auf mich zukommt und mich erst mal anblafft: „Warum seid ihr Zeitungsverkäufer eigentlich immer so aggressiv?“ Um ein Haar hätte ich zurückgeraunzt – hat mich einfach tierisch geärgert, dass er mich da in so ’ne Schublade steckt. Bin dann aber doch ganz gut ins Gespräch gekommen mit ihm und konnte ihm sogar noch einiges über die Zeitschrift der Straße erzählen.

Unfreiwillige Verlängerung

März 11, 2014 um 22.05 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Dienstags stehe ich immer vorm „Edeka“ am Dobben. Heute aber war ich dort nicht allein: Ein Schnorrer mit seinem Becher stand schon da, daneben der BUND mit seinem Lastenfahrrad. Ich stellte mich als Nummer drei daneben – gebe doch meinen Platz nicht einfach auf! Aber toll ist das nicht, wenn da so viele stehen.Die BUND-Leute meinten, dass sie eh nur bis 18 Uhr bleiben würden. Also hab ich ’ne Pause gemacht und bin abends wiedergekommen. Nur stand der BUND dann doch bis halb acht da. Ich habe daraufhin auch verlängert, bis um 21 Uhr …

Kein Weg umsonst

März 11, 2014 um 11.28 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Eine meiner StammkundInnen habe ich vor Wochen hinterm Hauptbahnhof kennengelernt, sie arbeitet dort in einem Büro. Ich hatte ihr damals versprochen, mit der neuen Ausgabe wiederzukommen. Sechs Wochen war ich nicht hinterm Bahnhof. Gestern fahr ich hin, die druckfrische #21 STEPHANI im Gepäck. Zehn Minuten stehe ich dort, da kommt sie schon runter – sie hatte mich aus dem Fenster gesehen. Wir haben uns beide sehr gefreut.

PS: Mein Auftritt gestern Abend im VOR ORT bei der Präsentation der neuen Ausgabe #21 STEPHANI hat mir riesigen Spaß gemacht.

#21 STEPHANI ist da!

März 11, 2014 um 10.47 Uhr
 
TEXT: John Klemme BILD: John Klemme

Vor zwei Dutzend ZuschauerInnen präsentierte das Team der Zeitschrift der Straße um Verkäufer Andreas Kuhlmann alias „Heini Holtenbeen“, Straßenmusiker Ron Loos und Autor Benjamin Tietjen gestern Abend im VOR ORT die druckfrische neue Ausgabe #21 STEPHANI. Zugleich eröffneten wir die Fotoausstellung AUSWEG STRASSE über Armut & Wohnungslosigkeit, die die Hintergründe und Beweggründe auch unserer Initiative in eindrucksvollen Impressionen und kurzen Texten dokumentiert. Die Ausstellung ist bis auf Weiteres montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Sache mit dem Anstoß

März 8, 2014 um 18.51 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Heute war ich beim „Wohlfühlmorgen“ in der St.-Johann-Gemeinde im #7 SCHNOOR. Da sprechen mich alle schon als „Heini“ an – so sehr wirkt meine Rolle schon. Das bringt mich natürlich in Form. Sogar die Führerin der Bremer Tourismus-Zentrale weist ihre Gästegruppen schon auf mich hin, genauso wie auch immer wieder Touristen auf mich aufmerksam werden. Mir fehlt bloß oft noch ein kleiner Anstoß, damit ich anfange zu spielen – eine Frage, eine Ansprache durch Passanten oder so.

Einmal hab ich es dann einfach so riskiert: drei Passanten, die da durch die Gassen zogen. Da hab ich gleich angefangen zu spielen. Ich hatte das Gefühl, dass denen das ziemlich gut gefallen hat. Und ich habe auch prompt ein paar Zeitschriften verkauft.

Als erstes zum Center-Chef

März 7, 2014 um 19.43 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

War gerade bei einem Einkaufszentrum im Bremer Osten. Bin als erstes zum Centerchef gegangen, hab mich vorgestellt und gefragt, ob er was dagegen hätte, wenn ich mich da hinstelle und wo das möglich wäre. Der war der Zeitschrift der Straße gegenüber sehr aufgeschlossen, beklagte sich aber, dass er auch schon schlechte Erfahrungen mit Verkäufern gemacht habe, die sich zu aufdringlich verhalten hätten. Ich konnte ihn aber von meiner ruhigen und besonnenen Art überzeugen, so dass ich an diesem Tag dort erst mal stehen durfte.

Gut, dass du da bist

März 6, 2014 um 11.00 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Bei der Stadtbibliothek, wo ich regelmäßig stehe, werde ich inzwischen schon erwartet. Gestern nachmittag etwa, da kam ich gerade an. Sagt die eine Frau aus dem Café zu mir: „Gut, dass du da bist – wir brauchen nämlich anständige Bettlektüre …“

Einladung zur Präsentation der neuen Ausgabe #21 STEPHANI

März 5, 2014 um 17.09 Uhr
 
TEXT: Armin Simon BILD: Cindi Jacobs

Einladung zur Präsentation der neuen Ausgabe #21 STEPHANI
und zur Eröffnung der Fotoausstellung „AUSWEG STRASSE“

am Mo, 10. März 2014 um 18 Uhr
in den Räumen der Zeitschrift der Straße VOR ORT im Lloydhof (Hanseatenhof 9)

  • Verkäufer Andreas Kuhlmann alias „Heini Holtenbeen“ präsentiert die druckfrische Ausgabe #21 STEPHANI
  • Straßenmusiker Ron Loos (vgl. #12 SCHLACHTE) spielt aus seinem Repertoire
  • Autor Benjamin Tietjen liest seine für #21 STEPHANI verfasste Kurzgeschichte
  • Marketingkoordinator John Klemme stellt die Fotoausstellung AUSWEG STRASSE über Armut & Wohnungslosigkeit vor

TREFFEN SIE UNS. UNTERSTÜTZEN SIE UNS. EMPFEHLEN SIE UNS.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team der Zeitschrift der Straße

Öffentliche Generalprobe

März 1, 2014 um 18.00 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Habe gerade meine ersten öffentlichen Generalproben als „Heini Holtenbeen“ hinter mir, im Schnoor. Zuerst dachte ich, dass ich ganz ohne Publikum spielen muss, weil von denen, die ich eingeladen hatte, keiner da war. Auf einmal aber spricht mich eine der drei Damen an, die neben dem Heini-Holtenbeen-Denkmal standen. „Sie sehen ja aus wie der da!“, sagte sie – und ich sah ja auch wirklich genauso aus, mit meinem Hut, Mantel und Zigarre. Habe den Damen dann erklärt, warum und was ich hier vorhabe. Die waren also dann mein Publikum, plus eine weitere Dame, die ich vorher noch getroffen hatte und die extra wiedergekommen war, um meine Darbietung zu sehen.

Um 16 Uhr war’s dann einfacher, da kam zufällig eine ganze Touristengruppe vorbei. Also kurzum, Heini Holtenbeen trat wieder in Aktion, erzählte aus seinem Leben, und dass er, weil er auch heute noch plietsch ist, nun die Zeitschrift der Straße verkauft. Am Ende hatte ich mehr als ein Dutzend Hefte los – ist doch kein schlechter Start!

Hackenporsche mit Totalschaden

Februar 27, 2014 um 17.16 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Mein Hackenporsche, in dem ich immer meine Zeitschriften und so transportiert habe, ist leider kaputt gegangen: Totalschaden. Erst ist die Achse gebrochen, dann noch das Gestänge eingeknickt. Also da ist nix mehr zu machen. Hoffentlich finde ich bald einen neuen!

Umsatzeinbruch bei Heini

Februar 24, 2014 um 11.51 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Seit ein paar Tagen laufe ich als „Heini Holtenbeen“ rum, mit Hut und schwarzem Mantel, Gehstock und Zigarre. Soll ja mein neues Projekt werden, den Heini wiederzubeleben – als Verkäufer der Zeitschrift der Straße. Und obwohl ich erst am 1. März meine öffentliche Generalprobe machen werde, am Heini-Holtenbeen-Denkmal im Schnoor, beim Ausgang zum Tiefer, werde ich schon jetzt so angesprochen: „Hey Heini, da bist du ja!“ Allerdings ist ein Problem aufgetaucht: Nämlich, seit ich relativ schick angezogen rumstehe, nicht mehr so abgewrackt wie zuvor, ist mein Verkauf um zwei Drittel eingebrochen. Das ist nicht witzig, ich bin ein bisschen genervt davon. Denn bloß, weil ich da jetzt in feinen Klamotten stehe, heißt das ja nicht, dass ich es nicht mehr nötig habe. Ich bin immer noch ’ne arme Sau und immer noch bis in die Haarspitzen verschuldet!

Hat mich tierisch gefreut

Februar 17, 2014 um 19.40 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Vor ein paar Tagen hab ich mich wieder mal vor die Stadtbibliothek gestellt, an der Ecke Ostertorsteinweg/Am Wall. Da stehe ich öfter, und auch diesmal bin ich kurz rein und hab bei der Suppenbar und dem Café Bescheid gesagt, dass ich da bin. Meinen Wagen mit den Zeitschriften hab ich draußen stehen lassen. Und wie ich wieder rauskomme, hat jemand zwei Euro in meinen kleinen gelben Becher daneben reingelegt. Bei meinen Zeitschriften fehlte nichts – ’ne reine Spende also. Hat mich natürlich tierisch gefreut. Und der Verkauf lief dann auch noch ziemlich gut.

Ausgezeichneter Ort

Februar 11, 2014 um 21.19 Uhr
 

Vor und im „Vor Ort“ Im Lloydhof herrschte letzte Woche Feierlaune: Pünktlich zum dreijährigen Bestehen unseres Stadtmagazin hat die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ die Zeitschrift der Straße als eines von bundesweit einhundert Projekten für ihr innovatives und zukunftsweisendes Konzept ausgezeichnet.

„Das Projekt sei ein Symbol für Solidarität in der Gesellschaft“, sagte Laudator Ludwig Blomeyer, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank, vor der Verleihung. „Der Preis mache das besonders deutlich. Durch die innovative Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche, entsteht etwas, dass dem gesellschaftlichen Allgemeinwohl dient.“

Wir freuen uns über diese Auszeichnung und möchten uns bei allen Freundinnen und Freunden, Unterstützern und Verkäufern der Zeitschrift der Straße bedanken!

In der letzten Zeit gab es einige Resonanz über die Zeitschrift der Straße, die Sie hier finden.

Auf den Hochschultagen

Februar 10, 2014 um 16.38 Uhr
 
TEXT: Andreas Kuhlmann BILD: Patrick Nnorom

Samstag ruft mich ein Freund an und erzählt mir von den Hochschultagen der HfK, wo er ’ne Ausstellung macht. Dort sehe ich, dass auch die Zeitschrift der Straße da präsentiert wird – und kein Verkäufer weit und breit. Ich rede mit Lina und Matthieu vom Gestaltungsteam und frag, ob ich die nicht verkaufen kann, draußen vor dem Eingang. Die fanden das gut. Zum Glück hatte ich einen ganzen Satz Zeitschriften dabei! Den war ich auch schnell los.

Sonntag bin ich dann gleich nochmal hin, mit noch mehr Zeitschriften. Eine hatte ich wie immer oben an meinen Trolley geklemmt. Und schon in der Straßenbahn spricht mich ’ne Frau an. Ob ich denn auch die #3 ALTE BÜRGER dabei hätte, fragte sie. Das Bremerhavener Kneipenviertel kenne sie nämlich von früher, und ein Artikel in der Ausgabe handele ja genau davon. Hatte ich natürlich dabei! Demnächst will ich mich ja als „Heini Holtenbeen“ selbstständig machen. Das habe ich der Frau natürlich auch erzählt, wo wir schon am Schnacken waren. Und dass mir dafür noch ein passender Hut fehlt. Jetzt will sie mal schauen, ob sie noch einen übrig hat …

#20 Paulas Planet

Februar 6, 2014 um 16.24 Uhr
 
BILD: Rebekka Weihofen

Paulas Planet
Eigentlich wäre es schön, mich einfach auf die 
Rückbank zu legen und einzuschlafen. Aber ich 
kann über meinen Schlaf nicht selbst entscheiden

Laura Müller-Hennig liest ihren Prosatext “Paulas Planet”.  
Der Text ist in der Ausgabe #20 Riensberg erschienen.

Viel Spaß beim anhören.

Zwei fantastische Auszeichnungen für den „Kalender der Straße“

Januar 29, 2014 um 23.00 Uhr
 

Mit gleich zwei großartigen Auszeichnungen wurde jüngst der „Kalender der Straße“ geehrt.  Die Juries des „gregor international calendar award 2014“ vergaben einen „gregor award“ in Bronze und ehrten das Projekt zusätzlich mit dem Prädikat „Ausgezeichneter Fotokalender“. 

Der „gregor international calender award“ ist mit – in diesem Jahr – 996 Einsendungen der größte Wettbewerb für KalendermacherInnen in Europa. Ausrichter des Wettbewerbs sind der Graphische Klub Stuttgart, der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Der Preis ist nach Papst Gregor XIII. benannt, auf den der Gregorianische Kalender zurückgeht. Die inzwischen renommierte und internationale Kalenderschau veranstaltete der Graphische Klub Stuttgart erstmals 1950.

Der „Kalender der Straße“ ist eine Initiative von Prof. Andrea Rauschenbusch für die Bremer Zeitschrift der Straße, die unter ihrer gestalterischen Leitung zusammen mit uns Studierenden der Hochschule für Künste Bremen entsteht. Dort wie auch im Kalender ist es ein besonderes Anliegen, den jungen Fotografinnen und Fotografen der Zeitschrift der Straße ein Forum zu bieten und zu zeigen, wie vielfältig sie auf die Stadt Bremen schauen und hineingehen in die Wirklichkeit – immer mit besonderem Blick. In der Auswahl von Prof. Peter Bialobrzeski spiegelt sich eine neue, subjektive und ungewohnte Sicht auf Orte, Nischen und Räume in ihrem Alltag und ihrer Poesie wider. Großformatig zeigt sich aufrichtige zeitgenössische Fotografie. Dazu kommen die besten Geschichten und Momente aus 18 Ausgaben der Zeitschrift der Straße, um uns daran zu erinnern, wie das Leben auch geht.

Die Fotos, die während der Urkundenverleihung in der König-Karl-Halle in Stuttgart entstanden sind, sind auf der Website unter http://www.gregor-calendar-award.com/ zu finden. Wir möchten zudem alle FreundInnen der Zeitschrift und Interessierte auf die diesjährigen Hochschultage am 8./9. Februar im Speicher XI einladen, uns im Raum 1 10.080 zu besuchen. Wir freuen uns darauf!

Die ZEITSCHRIFT DER STRASSE lädt ein

Januar 27, 2014 um 14.58 Uhr
 

Die ZEITSCHRIFT DER STRASSE lädt ein: Preisverleihung am 3. Februar 2014

Liebe FreundInnen, PartnerInnen, UnterstützerInnen und Interessierte,

die Zeitschrift der Straße wird am Tag ihres dreijährigen Bestehens für ihren Beitrag zur
gesellschaftlichen Solidarität in Bremen ausgezeichnet. Die Prämierung erfolgt im Rahmen des
Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“.

Zur feierlichen Preisverleihung am 3. Februar 2014 ab 18 Uhr in unserem neuen Vertriebs- und Redaktionsbüro VOR ORT im Lloydhof (Hanseatenhof 9) laden wir Sie sehr herzlich ein. Der Preis wird überreicht werden von Ludwig Blomeyer, Mitglied der Geschäftsleitung der
Deutschen Bank Bremen. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, mehr über Bremens preisgekrönte Straßenzeitschrift zu erfahren und die Menschen dahinter zu treffen. Besichtigen Sie die neuen Räumlichkeiten VOR ORT und genießen Sie ein abwechslungsreiches Programm mit
Lesungen aus der Zeitschrift der Straße und Musik von der Straße.

Wir freuen uns auf Ihre unverbindliche Anmeldung. Bitte schicken Sie eine Email an:
event@zeitschrift-der-strasse.de

Im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ wurden wegweisende Projekte für die Stadt von morgen gesucht. Durch ihr außergewöhnliches Kooperationsmodell stellt sich die Zeitschrift der Straße der wachsenden gesellschaftlichen Entsolidarisierung entgegen, die vor allem in Großstädten ausgeprägt ist. Natürlich erhoffen wir uns einen weiteren Zulauf an Engagierten, die den Vertrieb, die Spendenwerbung und den Verkauf von Anzeigenplätzen tatkräftig unterstützen möchten. Auch bietet Bremen noch viel Platz für Verkaufstalente, die die Zeitschrift der Straße auf der Straße anbieten und die Hälfte des Verkaufserlöses behalten möchten.

Feiern Sie mit uns. Unterstützen Sie uns. Empfehlen Sie uns. Wir freuen uns auf Sie.

 

#20 Riensberg Online-Artikel – JUNGE HÜPFER, ALTE HASEN

Januar 13, 2014 um 16.12 Uhr
 

R E P O R T A G E

Knuddeln mit dem Hund im Bett, 
Kaninchenstreicheln auf dem Schoß
und ein zahmes Zwerghuhn in der Hand:
ein Tierbesuch im 
Altenheim

Ein leichter Wind geht durch die Bäume, der Duft von frisch gemähtem Rasen erfüllt die Luft. Auf dem Lehester Weidenfleet schnattern ein paar Enten. Idyllisch ist es hier draußen im 
Hollergrund. Und so schön Grün. Auf einer Bank vor einem Haus sitzt eine ältere Dame, die dünnen Haare frisch gelockt. Sie nickt zum Gruß den Fremden zu. „Heute kommen die Kaninchen“, trällert sie freudig. Dann schweift ihr Blick wieder in die Ferne.

Den Online-Artikel zur #20 RIENSBERG Ausgabe können Sie hier weiter lesen. 
Viel Spaß dabei!

EIN KLEINER EINBLICK #2

Januar 8, 2014 um 17.45 Uhr
 
TEXT: Liselotte Kirsch

Vorerst wünschen wir allen Leserinnen und Lesern ein frohes Neues Jahr und einen guten Start in 2014!

Da unsere nächste Ausgabe #20, RIENSBERG, vor der Tür steht, waren wir vom Team Gestaltung bei Berlin Druck zur Druckabnahme.
Eine echte Erfahrung! Die Druckbögen werden von uns final mit dem Drucker vorort abgestimmt. Die Farbigkeit über alle Seiten der Zeitschrift, die auf dem Druckbogen sind, zu “halten”, ist nicht immer leicht. Auch arbeiten wir mit einem sogenannten Tiefenschwarz in den großen Überschriften, so dass das Schwarz schön satt erscheint. Auf dem Foto seht ihr just eine Druckplatte mit 6 Doppelseiten. Gedruckt wird übrigens 4/4-farbig Euroskala. Bis zum nächsten Einblick, Lotti 

Hoffnung

Januar 8, 2014 um 16.40 Uhr
 
TEXT: Reinhard "Cäsar" Spöring, Vertriebskoordinator

„Wir haben oft alles verloren – unseren Arbeitsplatz, unsere Partner, familiäre Bindungen, Freunde, das Zuhause mit allen materiellen Annehmlichkeiten – die Struktur unseres Lebens, den Halt. Ein nettes Lächeln, ein gutes Gespräch, die Einladung zu einer Tasse Kaffee oder die unbefangene Freude eines Kindes – dass wir trotz aller Schwierigkeiten immer auch Freude empfinden dürfen, dies macht unsere Hoffnung aus.“
(Ein Verkäufer der Zeitschrift der Strasse im November 2013)

Weihnachtspause im VOR ORT

Dezember 20, 2013 um 14.10 Uhr
 

Vom 24. Dezember 2013 bis einschließlich 1. Januar 2014 hat VOR ORT, das Vertriebs- und Redaktionsbüro der Zeitschrift der Straße im Lloydhof, geschlossen. Wir wünschen schöne Feiertage.

Die Zeitschriftenausgabe an der Pforte im “Jakobushaus” hat auch zwischen den Jahren regulär geöffnet.

DER KALENDER DER STRASSE

Dezember 15, 2013 um 20.43 Uhr
 
TEXT: Liselotte Kirsch

Egal wo man sich in der Welt befindet, ob in Riga, Honolulu oder Bremen, kann an jeder Wand ein Stück nordische Heimat hängen. Ein Kalender der einen das ganze Jahr über begleitet, mit einem liebevollen Blick auf Bremens verschiedene Gesichter und Geschichten.
Das Team der Zeitschrift der Straße freut sich sehr über das große Interesse am Kalender der Straße, denn in den letzten Wochen wurden bereits 66 Exemplare der limitierten Edition im
Buchladen Ostertor, verkauft. Und wer den Kalender noch länger an der Wand haben will, kann auch einfach Texte und großformatige Fotografien heraustrennen und erneut aufhängen. Für alle nicht Bremer und Lastminute Weihnachtsgeschenke Käufer kann der Kalender auch online bestellt werden und kommt pünktlich zum Fest für unter den Baum. 
Mehr zum Kalender der Straße gibt es auf SLANTED.de 

 

 

Ein kleiner Einblick #1

Dezember 6, 2013 um 20.19 Uhr
 
TEXT: Liselotte Kirsch

Bevor die fertige Ausgabe gedruckt werden kann, muss viel gemacht werden.
Eine sehr wichtige Arbeit ist die “Satzarbeit”, bei welcher der Text in das richtige Format der Zeitschrift der Strasse eingefügt werden muss. Zeilenumbrüche und Silbentrennungen müssen stimmen, die Typografie der Zwischenüberschriften ebenso. Jeder aus unserem Gestaltungsteam nimmt sich einen Artikel vor, um den Text zu setzen und zu gestalten. Dazu gibt es ein visuelle Konzept und eben viele typografische Regeln, die anzuwenden sind. Namen dürfen beispielsweise nicht getrennt werden, sogenannte Absatzformate müssen eingehalten werden. In der Gruppe diskutieren wir gemeinsam unsere Arbeit. Schön ist, dass wir so eng mit dem Redakteur zusammenarbeiten können, falls ein Text z. B. zu lang ist. Auf jeden Fall, gibt es in der Typografie und Gestaltung immer etwas Neues zu lernen und zu beachten.

 
Einen stürmischen Nikolaus und ein schönes adventliches Wochenende

VOR ORT im Lloydhof

November 28, 2013 um 10.00 Uhr
 

Die Zeitschrift der Straße hat ein neues Zuhause: Mitten in der City finden Sie uns ab sofort in unserem neuen Räumen VOR ORT im Lloydhof. Die Zeitschrift der Straße VOR ORT, unser neues Vertriebs- und Redaktionsbüro, ist zunächst montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Kommen Sie gerne vorbei!

Die Zeitschrift der Straße VOR ORT
im “Lloydhof”
Hanseatenhof 9
28195 Bremen

Mo–Fr 10–12 Uhr

T 0421  68 52 00 16
vorort@zeitschrift-der-strasse.de

DER KALENDER DER STRASSE

November 27, 2013 um 18.18 Uhr
 
Das ganze Jahr geschenkt! 
Bevor es zu spät ist, hier ein aktueller Post zum Kalender der Straße! Wer hat ihn noch nicht? Auf mehr als 12 Blättern zeigen Fotografinnen und Fotografen ihren echt eigenen Blick auf Bremen, finden Interviews und Reportagen statt, die uns sagen, was Sache ist. Das Beste dabei ist: Alle tun etwas für Ihre Stadt und ihre Menschen. Der Verkaufserlös kommt der Zeitschrift der Straße zugute. Letzten Freitag gab’s von der limitierten Edition noch 48 Kalender. Verkauft wird der Kalender exklusiv im Buchladen Ostertor.
Sei dabei. Es lohnt sich.

 

  

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DIE EDITION 2014 – Der Kalender der Straße

Oktober 20, 2013 um 11.00 Uhr
 

EINMALIG:
Der besondere Blick

Die Zeitschrift der Straße
gibt die limitierte
EDITION 2014 heraus –
den Kalender der Straße!

Für Presse, Freunde und Interessierte laden wir gerne ein zum abendlichen Gespräch am
29. Oktober 2013, 20.00 Uhr, Buchhandlung Ostertor

Die limitierte Verkaufsauflage (100 Exemplare) ist exklusiv in der Buchhandlung Ostertor zu
erwerben – ab 29. Oktober 2013 für 36,00 Euro.

Nur Mut. Denn jeder hat mal klein oder fast heimlich angefangen. Wie wir mit der Idee einer Straßenzeitung für Bremen, die anders ist, sieht, hört und schreibt. Grund genug, ihr nun eine eigene Edition zu widmen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, den jungen Fotografinnen und Fotografen der Zeitschrift der Straße ein Forum zu bieten und zu zeigen, wie vielfältig sie auf die Stadt Bremen schauen und hineingehen in die Wirklichkeit – immer mit besonderem Blick. In der Auswahl von Peter Bialobrzeski spiegelt sich eine neue, subjektive und ungewohnte Sicht auf Orte, Nischen und Räume in ihrem Alltag und ihrer Poesie wider. DIE EDITION 2014 zeigt im Zusammenspiel von 12 Perspektiven als Kalender der Straße großformatig aufrichtige zeitgenössische Fotografie. Dazu kommen die besten Geschichten und Momente aus 18 Ausgaben der Zeitschrift der Straße, um uns daran zu erinnern, wie das Leben auch geht, wie man Dinge mitbestimmt oder verändert. Reinhard „Cäsar“ Spöring, Vertriebskoordinator der Zeitschrift der Straße, sieht auf die aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft. Exklusiv für DIE EDITION 2014 hat er mit Armin Simon über das Leben am Rand gesellschaftlicher Systeme gesprochen, über das Helfen und die Notwendigkeit des Zuhörens. Und wir haben einen der bekanntesten Gestalter Bremens, Fritz Haase, zum Schreiben gebeten. Über die Perspektiven des Designs, die Rolle und die Herausforderung mutiger Gestaltung.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Die Zeitschrift der Straße – Backstage

Juni 6, 2013 um 16.38 Uhr
 

Blicken Sie hinter die Kulissen des preisgekrönten Bremer
Straßenmagazins. Reisen Sie auf der „Straße der Zeitschrift“.
Diskutieren Sie mit RedakteurInnen, GestalterInnen,
VerkäuferInnen und anderen Beteiligten über das Projekt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Team der Zeitschrift der Straße

Fr, 28. Juni 2013, zwischen 17 und 19 Uhr
im Kulturzentrum Lagerhaus,
Schildstraße 12–19, 28203 Bremen

Eintritt frei

Die Lesung der Strasse #2

Februar 4, 2013 um 19.01 Uhr
 

Am Samstag, den 9. Februar präsentiert sich die Zeitschrift der Straße auf den Hochschultagen der Hochschule für Künste Bremen (Am Speicher XI, 8).
Um 15.00 Uhr und um 17.00 Uhr lesen unter anderem die Autorinnen und Autoren Benjamin Eichler, Carolin Pertsch und Sönke Busch ausgewählte Artikel aus den Ausgaben des letzten Jahres.

Im Anschluss an die 15-Uhr-Lesung laden Armin Simon (Redaktionsleiter) und Reinhard Spöring (Verkäuferbetreuer bei der Inneren Mission) zu einer offenen Diskussion zur Zeitschrift der Straße ein. Außerdem warten Taschen, Kekse und natürlich die Zeitschrift der Straße selbst auf Sie.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Team der Zeitschrift der Straße

Die Lesung der Straße #1

Februar 16, 2012 um 16.21 Uhr
 

Am 17.02.2012, findet anlässlich des ersten Geburtstages der ZDS die Lesung der Zeitschrift der Straße in der Etage3 im Kulturzentrum Lagerhaus statt. Einlass ist um 20:00 Uhr.

Die Autoren und Autorinnen Jens Laloire, Janine Lancker, Renate Ullerich, Stephan Reich, Corinna Gerhards und Haleh Soleymani werden die literarischen Texte der bisher erschienen Ausgaben lesen.

Musikalisch wird die Lesung von der Bremer Sängerin Lena Steinbrink unterstützt. Sie ist Teil des Musiknetzwerks SONGS & WHISPERS.

Zudem veranstalten wir eine Lotterie, bei der die Gäste ZdS-Preise gewinnen können.

Wir würden uns freuen Sie morgen bei der Lesung zu sehen!